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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Bürgervorlesung am 26.10.2026 informiert über moderne Behandlung der Schuppenflechte

Gerötete, sich schuppende Hautstellen und quälender Juckreiz: Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Psoriasis. Die auch als Schuppenflechte bekannte chronisch-entzündliche Erkrankung kann aktuell noch nicht geheilt werden. Doch dank Forschung und innovativer Ansätze ist es immer häufiger möglich, die Beschwerden effektiv zu lindern und Betroffenen langfristig zu helfen. Welche Optionen es gibt und wie die individuell bestmögliche Therapieentscheidung getroffen wird, darüber spricht Prof. Dr. Wiebke Sondermann, stv. Direktorin der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen, in ihrer Bürgervorlesung am Montag, 26. Oktober 2026. Der Vortrag „Von der Salbe bis zu Antikörpern – moderne Behandlung der Schuppenflechte“ beginnt um 18.15 Uhr. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, der Expertin Fragen im Plenum zu stellen.

Bürgervorlesung am 19. Oktober 2026 informiert über Störungen der Blutgerinnung

Häufiges Nasen- und Zahnfleischbluten, eine ungewöhnlich starke Periode oder stecknadelkopfgroße Einblutungen in der Haut: All das können Symptome einer erhöhten Blutungsneigung sein. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Sie reichen von angeborenen Gerinnungsstörungen und der Einnahme bestimmter Medikamente bis zu erworbenen Erkrankungen, etwa einem Mangel an Blutplättchen. Wie und wodurch unser komplexes Gerinnungssystem gestört werden kann, erklärt PD Dr. Julian Strobel, Oberarzt in der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen, im Rahmen seiner Bürgervorlesung „Blutungsneigung – Ursachen, Diagnostik und Therapie“. Er zeigt außerdem, wie die Auslöser aufgespürt werden und welche Behandlungsoptionen je nach Erkrankung in Frage kommen. Der Vortrag beginnt am Montag, 19. Oktober 2026, um 18.15 Uhr.

Zusammenhängen zwischen Ernährung, Alkoholkonsum und Demenz auf der Spur

 

Kann eine Ernährungsberatung nicht nur die geistige Leistungsfähigkeit verbessern, sondern auch den Alkoholkonsum beeinflussen? Und welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Diesen Fragen ist ein Forschungsteam um Prof. Dr. Carolin Donath und Dr. Julia-Sophia Scheuermann aus dem Bereich Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen nachgegangen. Im Mittelpunkt standen dabei Menschen mit einer leichten Beeinträchtigung ihrer geistigen Fähigkeiten, einer sogenannten Mild Cognitive Impairment (MCI). Ihre Forschungsarbeit wurde nun auf dem 25. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung vorgestellt und mit einem von drei Posterpreisen ausgezeichnet.

Erster Vortrag der neuen Bürgervortragsreihe informiert am 12.10.2026 über die Entwicklungen in der Versorgung des Herzinfarkts

Noch vor wenigen Jahrzehnten gab es bei einem Herzinfarkt kaum wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Ob eine Patientin oder Patient überlebte oder eine schwere Herzschwäche zurückblieb, war deshalb oft schicksalhaft. Heute ist der Herzinfarkt ein Wettlauf gegen die Zeit, den wir immer häufiger gewinnen. Wie sich die Versorgung verändert hat und was am Herzinfarkt noch heute gefährlich ist, erklärt Prof. Dr. Stephan Achenbach, Direktor der Medizinischen Klinik 2 – Kardiologie und Angiologie des Uniklinikums Erlangen, in seiner Bürgervorlesung „Hat der Herzinfarkt seinen Schrecken verloren?“ am Montag, 12. Oktober 2026, um 18.15 Uhr. Die Vorlesung ist Teil der Bürgervortragsreihe der Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen, die im Wintersemester 2026/27 insgesamt 15 spannende Themen für Interessierte bereithält.

Siemens Foundation for Sustainable Healthcare und Uniklinikum Erlangen fördern Forschungsprojekt PREVENTwin mit 70.000 Euro

Wie hoch ist mein persönliches Risiko, an Brustkrebs zu erkranken? Und vor allem: Was kann ich selbst tun, um es zu senken? Genau hier setzt das Forschungsprojekt „PREVENTwin – Entwicklung eines digitalen Präventionszwillings für die nachhaltige Prävention von Brustkrebs“ der Frauenklinik des Uniklinikums Erlangen an. Unter der Leitung von PD Dr. Hanna Hübner, Leiterin der Arbeitsgruppe Digitale und Personalisierte Medizin, soll in den kommenden zwei Jahren ein digitaler Zwilling entwickelt werden, der individuelle Brustkrebsrisiken und beeinflussbare Faktoren darstellt – etwa Bewegung, Ernährung, Körpergewicht oder Alkoholkonsum. PREVENTwin wird mit insgesamt 70.000 Euro gefördert. Die Fördermittel stammen aus der von der Siemens Healthineers AG eingerichteten Foundation for Sustainable Healthcare, dem Matching-Funds-Programm des Uniklinikums Erlangen sowie Mitteln der Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen. PREVENTwin ist das erste von fünf Projekten, die die Foundation for Sustainable Healthcare gemeinsam mit der Forschungsstiftung Medizin in den kommenden Jahren unterstützen wird.

Manfred-Roth-Stiftung fördert Erlanger Forschungsprojekt zur medikamentösen Behandlung von Herpesvirus-Infektionen mit 35.000 Euro

Herpesvirus-Infektionen sind ein weltweit verbreitetes, andauerndes Phänomen, das viele bisher ungelöste medizinische Fragen stellt. Obwohl einige antivirale Medikamente klinisch zugelassen sind, helfen diese häufig nur bedingt. Sie weisen gravierende Nachteile wie virale Resistenzbildung, eine fehlende Zulassung für bestimmte Risiko-Patientengruppen oder eine limitierte Breite der Anwendbarkeit gegen unterschiedliche Herpesviren auf. Besonders kritische Erkrankungen werden durch einige Herpesviren ausgelöst, die nach einer Transplantation, in verschiedenen Situationen von Immunschwäche sowie während der Schwangerschaft gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Daher untersucht eine Erlanger Forschungsgruppe um Prof. Dr. Manfred Marschall am Virologischen Institut – Harald-zur-Hausen-Institut für Virologie des Uniklinikums Erlangen den Mechanismus, der hinter der Verbreitung solcher Viren im menschlichen Körper steckt. Ziel ist es, einen Angriffspunkt für breit wirksame antivirale Medikamente zu finden – den sogenannten nukleären Egress-Komplex. Das Forschungsprojekt mit dem Titel „Entwicklung eines neuartigen antiherpesviralen Medikaments auf der Basis eines konformationsblockierenden Wirkstoffs“ will die Ausbreitung von Herpesvirus-Infektionen besser verstehen und deren medikamentöse Behandlung verbessern. Die Fürther Manfred-Roth-Stiftung fördert das Forschungsvorhaben der Erlanger Virologinnen und Virologen jetzt mit einer Spende in Höhe von 35.000 Euro an die Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen. Das Uniklinikum Erlangen stockt die finanzielle Zuwendung im…

„Tigerauge“ Initiative Kinderhospiz Nordbayern e. V. spendet der Kinderpsychiatrie ein mobiles Beobachtungslabor für die Therapiearbeit

Unbewusste Verhaltensmuster sichtbar machen und gemeinsam analysieren – das gelingt künftig dank eines gespendeten mobilen Beobachtungslabors für noch mehr junge Patientinnen und Patienten in der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit (kommissarischer Leiter: Prof. Dr. Oliver Kratz) des Uniklinikums Erlangen. Der Verein Tigerauge“ Initiative Kinderhospiz Nordbayern e. V. übergab dafür eine Spende an die Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen. Das Uniklinikum Erlangen stockte die Zuwendung im Rahmen des Matching-Funds-Programms zusätzlich auf. Von dem Gesamtbetrag kann das multiprofessionelle Team der Kinderpsychiatrie jetzt zusätzlich zum bestehenden ein weiteres tragbares Beobachtungslabor im Wert von mehr als 10.000 Euro anschaffen. „Wir erleben täglich den hohen Nutzen dieser multimedialen Aufzeichnungen und ihrer Auswertung“, erklärt Prof. Dr. Oliver Kratz. „Der Verein hat den hohen Mehrwert dieses Systems für unsere therapeutische Arbeit erkannt und uns durch seine Spende ein zweites Gerät ermöglicht“, bedankte sich Oliver Kratz. „Wir haben allein auf Station eine hohe Nachfrage nach dem System, der wir jetzt viel besser nachkommen können. Zusätzlich hoffen wir, dass künftig auch ambulante Patientinnen und Patienten diese Therapieoption nutzen können.“

Bürgervorlesung zu medizinisch notwendiger Kieferorthopädie am 13. Juli 2026

Schiefe Zähne oder ein falscher Biss sind nicht immer nur ein ästhetisches Problem. Ausgeprägte Zahn- und Kieferfehlstellungen können auch das Kauen, Sprechen und Atmen beeinträchtigen, Schmerzen verursachen oder langfristig die Zahngesundheit gefährden. Wann eine kieferorthopädische Behandlung medizinisch ratsam ist, welche modernen Therapiemöglichkeiten es heute gibt und worauf Patientinnen und Patienten achten sollten, darüber spricht Prof. Dr. Lina Gölz, Direktorin der Zahnklinik 3 – Kieferorthopädie des Uniklinikums Erlangen, in ihrer Bürgervorlesung „Medizinisch notwendige Kieferorthopädie“ am Montag, 13. Juli 2026, ab 18.15 Uhr.

Bürgervorlesung am 06.07.2026 informiert über Bewusstlosigkeit

Erst wird es einem komisch zumute – und schon ist man bewusstlos. Viele von uns erleben im Laufe ihres Lebens mindestens einmal eine Ohnmacht, einige leiden unter wiederkehrenden Bewusstseinsverlusten. Doch welche ganz verschiedenen Ursachen können einer vorübergehenden Bewusstlosigkeit zu Grunde liegen? Was hilft bei wiederkehrenden Anfällen? Und wann sollte man unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt konsultieren? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Prof. Dr. Hajo Hamer, Sprecher des Epilepsiezentrums der Neurologischen Klinik, am Montag, 6. Juli 2026, ab 18.15 Uhr in seiner Bürgervorlesung „Dann war ich plötzlich weg! Warum wird man bewusstlos und was kann man dagegen tun?“.

Bürgervorlesung am 29. Juni 2026 informiert über die Möglichkeiten moderner Herzchirurgie

„Ein Herz kann man nicht reparieren“, sang Udo Lindenberg in den 1990er Jahren. Doch jetzt – 30 Jahre später – gelingt der modernen Herzchirurgie vieles, was damals noch unmöglich schien: Herzfehler von Neugeborenen werden unmittelbar nach der Geburt korrigiert, nicht funktionierende Herzklappen repariert oder vollständig ersetzt. Wenn sich so gar nichts mehr behandeln lässt, retten Kunstherzen oder eine Herztransplantation Menschenleben. Was die heutige Herzchirurgie möglich macht, wo ihre Herausforderungen und ihre Grenzen liegen, darüber spricht Prof. Dr. Robert Cesnjevar, Direktor der Herzchirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, in seiner Bürgervorlesung „Ein Herz kann man nicht reparieren – hat Udo Lindenberg recht?“ am Montag, 29. Juni 2026, ab 18.15 Uhr.

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