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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Deutscher Psoriasis Tag bringt am 24.10.2026 in Erlangen Ärztinnen und Ärzte mit Patientinnen und Patienten zusammen

In Deutschland leiden mehr als zwei Millionen Menschen an Psoriasis. Die chronische Erkrankung, die auch als Schuppenflechte bezeichnet wird, äußert sich insbesondere mit Entzündungen der Haut, betrifft aber tatsächlich den gesamten Organismus. Deshalb ist es für die meisten Betroffenen nicht mit einem einzigen Medikament getan: Sie müssen ihre Erkrankung lebenslang managen und auf neue Situationen immer wieder richtig reagieren. Was sie dabei beachten sollten, welche Unterstützungsmöglichkeiten und neuen Forschungserkenntnisse es gibt, darüber informiert am Samstag, 24. Oktober 2026, von 9.30 bis 14.00 Uhr der Deutsche Psoriasis Tag, eine gemeinsame Informationsveranstaltung des Uniklinikums Erlangen und des Deutschen Psoriasis Bund e. V. Insgesamt fünf Vorträge richten sich sowohl an Fachpublikum als auch an Betroffene, ihre Angehörigen und die interessierte Öffentlichkeit. Die Veranstaltung findet im Novotel Erlangen, Hofmannstraße 34, in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos und es ist keine Anmeldung erforderlich.

Forschende des Uniklinikums Erlangen kombinieren optische Diagnosemethode mit KI-gestützter Bilderkennung

Bislang setzte die Diagnostik von Hauttumoren eine sichtbare Hautveränderung voraus. Dabei ist die sogenannte Line-Field Confocal Optical Coherence Tomography (LC-OCT) eine etablierte Untersuchungsmethode. Nun haben Forschende um Dr. Moritz Ronicke von der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen einen neuen Ansatz entwickelt: In einer Machbarkeitsstudie hat das Team ein Verfahren vorgestellt, bei dem mit KI-gestützter Bilderkennung systematisch die gesamte Gesichtshaut von Risikopatientinnen und -patienten gescannt wird. Erstmals konnten die Forschenden damit Basalzellkarzinome ohne sichtbare Hautveränderung detektieren*.

Neues interdisziplinäres Zentrum bündelt Erlanger Expertise zu zellulären Immuntherapien

Zelluläre Immuntherapien sind hochmoderne, personalisierte Behandlungsansätze: Körpereigene Abwehrzellen werden so modifiziert, dass sie therapeutisch relevante Zielstrukturen präzise erkennen und beeinflussen bzw. eliminieren können. CAR-T-Zellen, regulatorische T-Zellen (Tregs) und dendritische Zellen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Auf all diesen Gebieten haben klinisch forschende Ärztinnen und Ärzte des Uniklinikums Erlangen mit ihren innovativen Ansätzen ganz neue Wege beschritten. Diese Expertise vereint sich nun unter dem Dach des neu gegründeten interdisziplinären Zentrums für Zell- und Gentherapie (iZGE) im Deutschen Zentrum Immuntherapie des Uniklinikums Erlangen. „Zell- und Gentherapien werden die Medizin der kommenden Jahrzehnte entscheidend prägen“, sagt Koordinator Prof. Dr. Fabian Müller, Leiter der CAR-T-Zell-Einheit und geschäftsführender Oberarzt der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie. „Mit unserem gemeinsamen neuen Zentrum schaffen wir die organisatorischen und wissenschaftlichen Voraussetzungen, damit Erlangen diese Entwicklung weiterhin aktiv mitgestaltet – zum Nutzen unserer Patientinnen und Patienten und mit internationaler Strahlkraft.“ Am iZGE sind unter Koordination der Medizinischen Klinik 5 auch die Hautklinik, die Medizinische Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, die Medizinische Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie, die Fachabteilung Onkologie und Hämatologie der Kinder- und Jugendklinik sowie die Neurologische Klinik des Uniklinikums Erlangen beteiligt.

DZI und Hautklinik machen mit einprägsamem Ausstellungsstück auf Hidradenitis suppurativa aufmerksam

Im Foyer des Internistischen Zentrums des Uniklinikums Erlangen steht seit heute ein Ohrensessel: Klingt gemütlich – ist er aber nicht. Die Sitzfläche und die Armlehnen des Möbelstücks sind mit unzähligen Stacheln gespickt. „Da möchte wohl niemand Platz nehmen“, bringt es Prof. Dr. Wiebke Sondermann, stellvertretende Direktorin der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen, auf den Punkt. „Es möchte also niemand den Platz von Patientinnen und Patienten mit Hidradenitis suppurativa einnehmen.“ Auf diese chronisch-entzündliche Hauterkrankung wollen die Erlanger Expertinnen und Experten mit dem ausgestellten Sessel nämlich aufmerksam machen. Betroffene leiden unter äußerst schmerzhaften Symptomen und sind dadurch sowohl körperlich als auch psychisch stark belastet. Das Ausstellungsstück und die begleitenden Schautafeln sind noch bis Montag, 10. August 2026, im Foyer des Internistischen Zentrums, Ulmenweg 18, in Erlangen zu sehen.

ADCARE-Zertifizierung für die Hautklinik des Uniklinikums Erlangen

Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, ist eine der häufigsten Hauterkrankungen überhaupt. Die Hautklinik des Uniklinikums Erlangen war in den vergangenen Jahren maßgeblich an der Erforschung und Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze, insbesondere spezifischer Antikörper, beteiligt. Die hiesigen Expertinnen und Experten bieten zudem regelmäßig Schulungen für Kinder, Eltern und Erwachsene sowie klinische Studien an. Jetzt wurde die Erlanger Hautklinik als ADCARE-Zentrum zertifiziert (Atopic Dermatitis Centre of Reference and Excellence).

Chronisch-entzündliche Hauterkrankung im Fokus – Vorträge am 2. Juni 2026

Die Hidradenitis suppurativa, auch Akne inversa genannt, ist eine schmerzhafte, chronisch verlaufende Hauterkrankung, die Betroffene häufig stark belastet – körperlich wie psychisch. Die Hautklinik und das Deutsche Zentrum Immuntherapie (DZI) des Uniklinikums Erlangen laden deshalb am 2. Juni 2026, von 16.00 bis 18.00 Uhr, zu einer Patientenveranstaltung ein. In Vorträgen informieren Prof. Dr. Wiebke Sondermann, stellvertretende Direktorin der Hautklinik, Oberarzt Prof. Dr. Michael Sticherling und Funktionsoberarzt Dr. Lukas Sollfrank über den aktuellen Stand der Medizin, Therapieoptionen sowie Möglichkeiten zur Selbsthilfe. Eingeladen sind Patientinnen und Patienten, ebenso wie Angehörige und andere Interessierte. Veranstaltungsort ist der große Hörsaal der Hörsäle Medizin im Ulmenweg 18 in Erlangen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zehn Jahre interdisziplinäres Entzündungsboard am Uniklinikum Erlangen

Von Asthma und Allergien über Rheuma und Psoriasis bis hin zu Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Multipler Sklerose: Die Bandbreite immunvermittelter chronisch-entzündlicher Erkrankungen ist enorm. Rund zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind Schätzungen zufolge von einer solchen Erkrankung betroffen. In den meisten Fällen muss mehr als ein Organsystem behandelt werden, was Diagnostik und Therapie komplex macht. Deshalb initiierte Prof. Dr. Michael Sticherling, in seiner Funktion als stellvertretender Direktor der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen, Anfang 2016 das interdisziplinäre Entzündungsboard. Seitdem treffen sich dort einmal wöchentlich Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche des Uniklinikums Erlangen, um Patientenfälle gemeinsam zu besprechen und den individuell besten Therapieplan zu erstellen. Mehr als 2.000 Patientinnen und Patienten haben in den vergangenen zehn Jahren von der gebündelten Expertise profitiert. Am 23. März 2026 wird das Entzündungsboard zum 500. Mal zusammenkommen.

Bürgervorlesung am 02.02.2026 informiert über Therapiemöglichkeiten bei starkem Schwitzen

Schwitzen ist überlebenswichtig – es reguliert die Körpertemperatur und befeuchtet die Haut. Doch was, wenn der Körper nicht aufhört, Schweiß zu produzieren und der natürliche Kühlmechanismus zur alltäglichen Belastung wird? Diesem Thema widmen sich Prof. Dr. Carola Berking, Direktorin der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen, und Prof. Dr. Dr. h. c. Horia Sirbu, Leiter der Thoraxchirurgischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen, in ihrer Bürgervorlesung „Hyperhidrose: Wenn mein Deo versagt – Therapiemöglichkeiten bei starkem Schwitzen“. In ihrem gemeinsamen Vortrag am Montag, 2. Februar 2026, schildern die Expertin und der Experte ab 18.15 Uhr, ab wann chronisches Schwitzen krankhaft ist und wie Betroffenen mit dermatologischen und chirurgischen Maßnahmen geholfen werden kann.

Uniklinikum Erlangen bündelt onkologische intravenöse Therapien im neuen Interdisziplinären Tumortherapiecentrum (ITC)

Mit seinem neuen Interdisziplinären Tumortherapiecentrum (ITC) setzt das Uniklinikum Erlangen einen Meilenstein für eine moderne, patientenzentrierte Krebsversorgung. Seit dem 26. Januar 2026 werden im dritten Obergeschoss des Internistischen Zentrums erstmals subkutane und systemische Tumortherapien klinikübergreifend in einem gemeinsamen Therapiebereich gebündelt. Im ITC werden die onkologischen Therapien der Frauenklinik, der Hautklinik, der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie, der Strahlenklinik und der Urologischen und Kinderurologischen Klinik zusammengeführt.

Großer Erfolg für das Uniklinikum Erlangen und die FAU

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) einen neuen Sonderforschungsbereich, der Autoimmunerkrankungen untersucht und ein Transregio-Projekt mit FAU-Beteiligung hat die DFG eine weitere Förderperiode bewilligt.

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