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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Schwer kranke Patientin erhält 100. Produkt aus dem Uniklinikum Erlangen

Als eines von nur wenigen universitären Zentren in Deutschland verfügt die Medizinische Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie des Uniklinikums Erlangen über die Erlaubnis, CAR-T-Zellen herzustellen. Diese zellbasierte Immuntherapie kommt bisher vor allem bei bestimmten Arten von Blut- und Lymphdrüsenkrebs zum Einsatz. Seit einigen Jahren wenden Ärztinnen und Ärzte sie aber auch im Rahmen von klinischen Studien bei soliden Tumoren wie Brust-, Hoden- oder Eierstockkrebs und bei schweren Autoimmunerkrankungen an. Jetzt hat Maulia F. aus München, die an einer entzündlichen Muskelerkrankung mit Haut- und Lungenbeteiligung leidet, die 100. CAR-T-Zell-Infusion aus Erlanger Eigenherstellung erhalten.

Erlanger Studie zeigt: Stoffwechsel-Ruhe ist der Schlüssel für langlebiges immunologisches Gedächtnis

Warum kann sich das menschliche Immunsystem oft ein Leben lang an eine Impfung erinnern? Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen sind dieser Frage nachgegangen. Ihre Studie liefert eine überraschend klare Antwort: Die Abwehrzellen, die für das immunologische Gedächtnis verantwortlich sind, schalten demnach frühzeitig in eine Art Stand-by-Modus. In diesem Zustand können sie viele Jahrzehnte überleben. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht.

Team des Uniklinikums Erlangen erforscht, wie unser Hirn beim Lernen arbeitet

Wie merkt sich das Gehirn neue Wörter, Gesichter oder Bewegungen? Und welche Rolle spielt Schlaf dabei? Prof. Dr. Hajo Hamer, Sprecher des Epilepsiezentrums des Uniklinikums Erlangen, untersucht, welche elektrischen Prozesse beim Lernen und Erinnern ablaufen.

Erlanger Forschende entschlüsseln die zentrale Rolle eines DNA-Elements für das Tumorwachstum

Das Ausschalten eines bestimmten DNA-Elements kann das Tumorwachstum bei der häufigsten Art von Nierenkrebs – dem klarzelligen Nierenzellkarzinom – verlangsamen. Das konnten Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen zeigen. Die Ergebnisse beschreiben einen neuen Ansatz, der verhindert, dass ein krebsförderndes Protein übermäßig gebildet wird.

Manfred-Roth-Stiftung spendet 20.000 Euro für Autoimmun-Forschung der Augenklinik des Uniklinikums Erlangen

Funktionelle Autoantikörper gegen G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPCR-fAAb) können – das zeigen vorherige Studienerkenntnisse der Forschenden – die Funktion der Zellen stören und damit zu Krankheitsentstehungen beitragen wie beim Glaukom (Grüner Star) oder bei dem Post-COVID Syndrom. Die exakte Wirkungsweise, durch welche diese speziellen Autoantikörper zu einer Durchblutungsstörung oder Neurodegeneration beitragen, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Diesen pathogenetischen Ansatz verfolgt eine interdisziplinäre und translationale Forschungsgruppe des Uniklinikums Erlangen und der FAU Erlangen-Nürnberg. Prof. Dr. Antonio Bergua, Oberarzt der Augenklinik des Uniklinikums Erlangen, untersucht speziell den Einfluss der Autoantikörper auf die retinale Neurodegeneration. Die Fürther Manfred-Roth-Stiftung der Handelskette NORMA unterstützt diesen Forschungsansatz mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro. Mit seinem Matching-Funds-Programm stockt die Forschungsstiftung Medizin des Uniklinikums Erlangen die Fördersumme auf insgesamt 25.200 Euro auf.

Spende der Manfred-Roth-Stiftung fördert die medizinische Forschung und die Ausbildung von wissenschaftlichem Personal

Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 32.000 Euro ermöglicht die Manfred-Roth-Stiftung der Nephropathologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen die Anschaffung eines Hochleistungs-Forschungsmikroskops. Das neue Arbeitsgerät soll das Team um Prof. Dr. Felix B. Engel dabei unterstützen, vielversprechende Forschungsprojekte weiter voranzubringen. Zu den zukunftsweisenden Themenfeldern gehören der 3D-Druck von Herzgewebe, die experimentelle Forschung an Zebrafischmodellen sowie die pathophysiologischen Grundlagen von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und Long-Covid. Gerade in diesen Bereichen ist eine exakte mikroskopische Analyse von Gewebe- und Zellstrukturen entscheidend, um Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und neue therapeutische Ansätze entwickeln zu können. Die Spende wird durch das Matching-Funds-Programm der Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen auf insgesamt 40.240 Euro aufgestockt.

Manfred-Roth-Stiftung spendet 35.000 Euro für Forschungsprojekt des Uniklinikums Erlangen

Plattenepithelkarzinome gelten als die zweithäufigsten malignen Hauttumoren. Sie gehören zu den hellen Hautkrebstumoren und entstehen zumeist an Kopf oder Hals, also Bereichen, die dauerhaft der Sonne ausgesetzt sind. In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Zahl dieses Hautkrebses vervierfacht. Dr. Elisabeth Eschenbacher, Ärztin der Plastischen- und Handchirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, will mittels der Bioprinting-Technologie ein neuartiges realitätsnahes 3D-Tumormodell entwickeln. Dieses ermöglicht die präzise Untersuchung, welche Effekte UV- und Röntgenstrahlung sowie zielgerichtete Chemotherapien auf Plattenepithelkarzinome haben. „Mit diesem innovativen Tumormodell können wir die frühe Phase der Metastasierung sowie die initiale vaskuläre Reaktion auf Strahlentherapie realitätsnah nachvollziehen“, würdigt Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch den Forschungsansatz von Dr. Eschenbacher. Die Manfred-Roth-Stiftung fördert das Projekt mit einer Spende in Höhe von 35.000 Euro. Mit seinem Matching-Funds-Programm stockt das Uniklinikum Erlangen die Summe auf insgesamt 44.100 Euro auf.

Forschende wollen die Sensoren des Immunsystems unter die Lupe nehmen

Mit welchen Infektionen bist du schon in Kontakt gekommen? In Zukunft reicht eventuell ein einziger Bluttest, um diese Frage zu beantworten. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen wollen dazu die Sensoren unter die Lupe nehmen, mit denen das Immunsystem Krankheitserreger erkennt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt in den kommenden vier Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert.

Pettenkofer-Promotionspreis 2025 für den Erlanger Forscher Dr. Arne Cordsmeier

Seit 1888 zeichnet die renommierte Pettenkofer-Stiftung herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und praktischen Hygiene, medizinischen Mikrobiologie oder Virologie wegweisende Arbeiten veröffentlicht haben. Erstmals hat die Stiftung nun einen Promotionspreis verliehen, mit dem Dr. Arne Cordsmeier für seine besondere Dissertationsleistung in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Anja Lührmann am Mikrobiologischen Institut – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan) des Uniklinikums Erlangen ausgezeichnet wurde.

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zu Gast am Uniklinikum Erlangen und an der FAU

„Medizin der Zukunft“ lautet das Motto für das Wissenschaftsjahr 2026. Nirgends lässt es sich besser in die medizinische Zukunft blicken, als am Wissenschaftsstandort Erlangen mit dem Uniklinikum Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), dem Medical Valley und den zahlreichen Unternehmen aus der Medizintechnik. Deshalb lud der Erlanger Bundestagsabgeordnete Dr. Konrad Körner gemeinsam mit dem FAU-Präsidenten Prof. Dr. Joachim Hornegger und dem zweiten Erlanger Bürgermeister Jörg Volleth ans Uniklinikum Erlangen zu einem Runden Tisch mit der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Industrie.

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