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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Manfred-Roth-Stiftung spendet 35.000 Euro für Forschungsprojekt des Uniklinikums Erlangen

Plattenepithelkarzinome gelten als die zweithäufigsten malignen Hauttumoren. Sie gehören zu den hellen Hautkrebstumoren und entstehen zumeist an Kopf oder Hals, also Bereichen, die dauerhaft der Sonne ausgesetzt sind. In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Zahl dieses Hautkrebses vervierfacht. Dr. Elisabeth Eschenbacher, Ärztin der Plastischen- und Handchirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, will mittels der Bioprinting-Technologie ein neuartiges realitätsnahes 3D-Tumormodell entwickeln. Dieses ermöglicht die präzise Untersuchung, welche Effekte UV- und Röntgenstrahlung sowie zielgerichtete Chemotherapien auf Plattenepithelkarzinome haben. „Mit diesem innovativen Tumormodell können wir die frühe Phase der Metastasierung sowie die initiale vaskuläre Reaktion auf Strahlentherapie realitätsnah nachvollziehen“, würdigt Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch den Forschungsansatz von Dr. Eschenbacher. Die Manfred-Roth-Stiftung fördert das Projekt mit einer Spende in Höhe von 35.000 Euro. Mit seinem Matching-Funds-Programm stockt das Uniklinikum Erlangen die Summe auf insgesamt 44.100 Euro auf.

Bürgervorlesung am 26. Januar 2026 informiert über innovative Therapien

Was bedeutet Schönheit heute? Die moderne Plastische und Ästhetische Chirurgie bietet inzwischen eine Vielzahl an Möglichkeiten, das äußere Erscheinungsbild zu verändern – sei es aus rekonstruktiven, funktionellen oder rein ästhetischen Gründen. Welche Behandlungen umsetzbar und sinnvoll sind, wo medizinische Chancen, aber auch Grenzen liegen, erläutert Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch, Direktor der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik des Uniklinikum Erlangen, in seiner Bürgervorlesung „Wa(h)re Schönheit – was kann die moderne Plastische Chirurgie?“ am Montag, 26. Januar 2026, ab 18.15 Uhr.

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Biofabrikation bis 2029

Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft e. V. geförderte Transregio-Sonderforschungsbereich SFB/TRR 225 „Von den Grundlagen der Biofabrikation zu funktionalen Gewebemodellen“ an den Universitäten Würzburg (Sprecherhochschule), Erlangen und Bayreuth wird bis 2029 fortgeführt. Das Konsortium entwickelt hochautomatisierte 3-D-Druckverfahren weiter, um menschliche Gewebemodelle mit klar definierten biologischen Funktionen präzise herzustellen. In Nordbayern ist dadurch ein international anerkanntes Kompetenzcluster für Biofabrikation entstanden. Das Uniklinikum Erlangen und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, vertreten durch die Plastisch- und Handchirurgische Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch), erhalten nun im Rahmen der dritten Förderperiode 4,7 Millionen Euro.

Plastisch-chirurgisches Klinikteam rettet schwer verletzte Hand – Patient bedankt sich auf Bayern 3

Ein tragischer Arbeitsunfall hätte Klaus Weller aus Kosbach beinahe die linke Hand gekostet – doch ein engagiertes OP-Team des Uniklinikums Erlangen bewahrte den 56-jährigen Landwirt vor dem Schlimmsten. Als Klaus Weller Ende April 2025 die Räder seines Traktors wechseln will, passiert es: Während er den Wagenheber höher schraubt, kippt das Fahrzeug plötzlich um und begräbt die linke Hand des Landwirts unter sich. „Ich konnte sie irgendwie noch herausziehen“, berichtet er. „Dabei riss der Ringfinger fast komplett ab, Haut und Gewebe wurden vom Handrücken abgezogen.“ Klaus Wellers Sohn, der alles aus wenigen Metern Entfernung mitansah, wählte den Notruf. Noch in der Nacht wurde der Patient in der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch) des Uniklinikums Erlangen operiert – sechs Stunden lang kämpfte ein Team unter der Leitung von Dr. Wibke Müller-Seubert um die Wiederherstellung seiner Hand.

Bürgervorlesung am 2. Dezember 2024 informiert über operative Möglichkeiten bei Fett- und Flüssigkeitsansammlungen in den Beinen

Wenn Diäten und Sport nicht helfen, können dicke Beine etwa auf organische Erkrankungen, Lipödeme oder Stoffwechselstörungen zurückgeführt werden. Über die genauen Ursachen und Therapieoptionen referiert Dr. Wibke Müller-Seubert, geschäftsführende Oberärztin der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch) des Uniklinikums Erlangen, in der Bürgervorlesung „Hilfe, meine Beine sind zu dick – was kann die Plastische Chirurgie dagegen tun?“ am Montag, 2. Dezember 2024, ab 18.15 Uhr.

Wissenschaftspreis für die Züchtung von Muskelersatzgewebe

PD Dr. Aijia Cai wurde für ihre Habilitationsschrift an der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch) des Uniklinikums Erlangen auf der 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie e. V. (DGPRÄC) mit dem diesjährigen Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um die höchste Auszeichnung klinischer oder experimenteller Forschung, die von der Fachgesellschaft jährlich nach einem strengen Auswahlverfahren an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler vergeben wird. PD Dr. Cai forscht seit mehreren Jahren in der Arbeitsgruppe „Tissue Engineering und Regenerative Medizin“ um Klinikdirektor Prof. Horch zu im Labor gezüchtetem Muskelgewebe.

Großzügige Spende für die Verbesserung der Brustrekonstruktion mit Fettgewebe

Seit Jahrzehnten fördern Dr. Günther und Renate Zembsch gemeinnützige Projekte. Jetzt spendete das Erlanger Ehepaar eine beachtliche Summe an die Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen, die den Betrag dank ihres Matching-Funds-Programms auf insgesamt 78.856,20 Euro aufstocken konnte. Das Geld kommt einem Forschungsprojekt der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch) des Uniklinikums Erlangen zugute. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen u. a. Methoden, um die Wiederherstellung der weiblichen Brust nach Brustkrebsoperationen weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Manfred-Roth-Stiftung unterstützt innovative Entwicklung besonders realitätsnaher Tumormodelle der Plastischen Chirurgie

Etwa jede achte Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Die Medizin bekämpft die lebensbedrohliche Erkrankung mit einer stetig verbesserten Früherkennung. Mit einem wegweisenden Forschungsprojekt zur Entwicklung besonders realitätsnaher Brustkrebsmodelle will Dr. Rafael Schmid von der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch) des Uniklinikums Erlangen die onkologische Grundlagenforschung voranbringen. Dafür erhielten der Wissenschaftler und sein Team jetzt eine Forschungsspende in Höhe von 45.000 Euro von der Fürther Manfred-Roth-Stiftung. Die Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen stockt den Betrag im Rahmen ihres Matching-Funds-Programms auf insgesamt 60.750 Euro auf.

Bürgervorlesung am 8. Januar 2024 informiert über Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau und tritt – wenn auch nur selten – ebenso bei Männern auf. Welche Möglichkeiten es heute bei der Diagnostik und der Therapie einer Brustkrebserkrankung gibt und wie der plastische Wiederaufbau der Brust funktioniert, darüber sprechen PD Dr. Carolin C. Hack, stellvertretende Direktorin der Frauenklinik (Direktor: Prof. Dr. Matthias W. Beckmann) des Uniklinikums Erlangen, und Prof. Dr. Andreas Arkudas, stellvertretender Direktor der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch) des Uniklinikums Erlangen, im Rahmen ihrer gemeinsamen Bürgervorlesung. Der Vortrag mit dem Titel „Brustkrebs: vom Tastbefund zur Wiederherstellung“ am Montag, 8. Januar 2024, beginnt um 18.15 Uhr.

Zwei Forschende erhielten BZKF-Publikationspreis

Beim diesjährigen dritten Netzwerktreffen des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) in München wurden die Nachwuchsforscherin PD Dr. Annika Kengelbach-Weigand und der Nachwuchsforscher Dr. Rafael Schmid von der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch) des Uniklinikums Erlangen für ihre Publikation „A New Printable Alginate / Hyaluronic Acid / Gelatin Hydrogel Suitable for Biofabrication of In Vitro and In Vivo Metastatic Melanoma Models“ mit dem Publikationspreis ausgezeichnet. Ihre Arbeit war 2022 in der Fachzeitschrift Advanced Functional Materials erschienen.

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