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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Falling Walls Science Breakthrough of the Year 2026 geht an Georg Schett

Die Forschung von Prof. Dr. med. univ. Georg Schett, Direktor der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie des Uniklinikums Erlangen und Vizepräsident Research der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), ist Falling Walls Science Breakthrough of the Year 2026 in der Kategorie Life Sciences. Seine Forschung eröffnet neue Perspektiven für die Behandlung schwerer Autoimmunerkrankungen. Unter dem Titel „Breaking the Wall of Autoimmune Diseases“ wird Prof. Schett seinen wissenschaftlichen Durchbruch beim Falling Walls Science Summit im November in Berlin vorstellen.

Integrierte Notfallzentren vorrangig an großen Krankenhausstandorten etablieren

Die Universitätsklinika sehen in der Reform der Notfallversorgung einen wichtigen Schritt hin zu einer besser vernetzten und effizienteren Versorgung. Voraussetzung für den Erfolg der Reform sind klare Zuständigkeiten und eine verpflichtende Verknüpfung der verschiedenen Stellen in alle Richtungen. Hierfür sind eine konsequente Erfüllung des ambulanten Sicherstellungsauftrages, die Konzentration der Notfallversorgung auf leistungsfähige Krankenhäuser und nicht zuletzt eine nachhaltige Finanzierung der Notfallversorgung entscheidend.

Interdisziplinäres Symposium zur neoadjuvanten Immuntherapie bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren am 16.09.2026

OP, Bestrahlung, Chemotherapie: Die Behandlung fortgeschrittener Kopf-Hals-Tumoren ist komplex und stellt Betroffene vor große körperliche und seelische Herausforderungen. Medizinisch erfordert sie eine enge Vernetzung der beteiligten Fachdisziplinen. Seit November 2025 ist eine neue Behandlungsmethode zugelassen: die neoadjuvante Immuntherapie für Patientinnen und Patienten mit operablem lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom der Kopf-Hals-Region. Dabei erhalten Betroffene vor dem chirurgischen Eingriff eine Immuntherapie mit sogenannten PD-1-Inhibitoren wie Pembrolizumab. Ziel ist es, die Immunzellen zu aktivieren, sodass diese den Tumor bereits erkennen und bekämpfen, bevor er schließlich operativ entfernt wird. Nach etwa einem Jahr der klinischen Anwendung ziehen Expertinnen und Experten der Projektgruppe „Kopf-Hals-Tumoren“ des Tumorzentrums Erlangen-Nürnberg sowie des Kopf-Hals-Tumorzentrums des Uniklinikums Erlangen nun Bilanz: Am Mittwoch, 16. September 2026, von 16.30 bis 19.45 Uhr, laden die Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie, die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische Klinik und die Strahlenklinik zum „Fränkischen Symposium Kopf-Hals-Onkologie – Universitätsmedizin meets Praxis“ ein und beleuchten Chancen und Risiken des neuen Therapieansatzes.

Herbstausgabe von „Gesundheit erlangen“ zu Aorta, Halsschlagader und anderen Gefäßen

Ist die Aorta, die „Hauptversorgungsleitung“ des Körpers, verletzt oder erkrankt, wird es schnell lebensbedrohlich. Im Aortenboard des Uniklinikums Erlangen diskutieren deshalb Expertinnen und Experten der Gefäßchirurgischen Abteilung, der Herzchirurgischen Klinik und des Radiologischen Instituts immer gemeinsam, welche Behandlung im Einzelfall die beste ist. Wie u. a. der 24-jährige Patient Hannes R. von dieser fachübergreifenden Zusammenarbeit profitiert hat, lesen Interessierte in der aktuellen Ausgabe von „Gesundheit erlangen“, dem kostenlosen Magazin des Uniklinikums Erlangen. Darüber hinaus im Heft: warum eine verengte Halsschlagader so gefährlich ist und welche Eingriffe infrage kommen; und wie sich seltene Gefäßfehlbildungen bemerkbar machen und behandeln lassen.

Immunologe Ricardo Grieshaber-Bouyer und Gefäßchirurg Angelos Karlas erhalten Förderung über je 1,5 Millionen Euro

Für ihre Arbeit zu verbesserten Immuntherapien und zur Vorhersage chronischer Wunden und ihrer Heilungschancen bei Diabetes werden zwei Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen mit dem begehrten Starting Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) ausgezeichnet. Prof. Dr. Ricardo Grieshaber-Bouyer untersucht, welche Rolle Neutrophile, die häufigsten Zellen des angeborenen Immunsystems, bei der Therapie entzündlicher Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis, systemischem Lupus erythematodes oder Multipler Sklerose spielen. PD Dr. Dr. Angelos Karlas entwickelt ein robotergestütztes und KI-basiertes Tool, das mit optischen und optoakustischen Verfahren die Mikrozirkulation und Sauerstoffversorgung im Gewebe analysiert und dabei hilft, die Entstehung und Heilung chronischer Wunden bei Diabetes Typ 2 besser zu verstehen. Die ERC Starting Grants sind mit je 1,5 Millionen Euro dotiert und umfassen einen Förderzeitraum von fünf Jahren.

Purzeltraumtheater brachte kranke Kinder zum Lachen

Auf eine farbenfrohe Abenteuerreise entführte das Purzeltraumtheater die Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Mit dem Stück „Die Regenbogeninsel“ brachten die Schauspielerinnen eine bunte Mischung aus Schauspiel, Musik, Puppenspiel und Mitmachtheater auf die Bühne und sorgten bei den jungen Zuschauerinnen und Zuschauern für einen fröhlichen Nachmittag. Ermöglicht wurde die Aufführung erneut durch den Toy Run – Träume für kranke Kinder Erlangen e. V.

Erlanger Forschende untersuchen den inneren Aufbau der Stimmlippen

Wie entsteht eigentlich der Klang unserer Stimme? Obwohl wir täglich sprechen, ist das bislang nur teilweise erforscht. Im Projekt „Structure2Sound“ wollen Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen den inneren Aufbau der Stimmlippen entschlüsseln. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der österreichische Wissenschaftsfonds FWF fördern das deutsch-österreichische Projekt mit insgesamt rund 674.000 Euro.

Forschende des Uniklinikums Erlangen führend an internationaler Studie beteiligt – neue Erkenntnisse könnten zu Therapieentscheidungen und -entwicklungen beitragen

NMOSD ist eine entzündliche Autoimmunerkrankung, bei der Stütz- und Versorgungszellen des zentralen Nervensystems – sogenannte Astrozyten – geschädigt werden. Forschende des Uniklinikums Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), des LMU Klinikums München, der Medizinischen Universität Wien und weiterer internationaler Forschungseinrichtungen haben jetzt einen Autoantikörper identifiziert, der an der Entstehung von NMOSD-ähnlichen Erkrankungen beteiligt sein könnte. Er richtet sich gegen das Astrozytenprotein MLC1, das den Wasser- und Ionenhaushalt im Gehirn reguliert. Die Studie, die im Fachjournal „Science Translational Medicine“ veröffentlicht wurde*, erweitert das Verständnis von Autoimmunerkrankungen des zentralen Nervensystems und legt die Basis für neue Therapiekonzepte.

Forschende des Uniklinikums Erlangen kombinieren optische Diagnosemethode mit KI-gestützter Bilderkennung

Bislang setzte die Diagnostik von Hauttumoren eine sichtbare Hautveränderung voraus. Dabei ist die sogenannte Line-Field Confocal Optical Coherence Tomography (LC-OCT) eine etablierte Untersuchungsmethode. Nun haben Forschende um Dr. Moritz Ronicke von der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen einen neuen Ansatz entwickelt: In einer Machbarkeitsstudie hat das Team ein Verfahren vorgestellt, bei dem mit KI-gestützter Bilderkennung systematisch die gesamte Gesichtshaut von Risikopatientinnen und -patienten gescannt wird. Erstmals konnten die Forschenden damit Basalzellkarzinome ohne sichtbare Hautveränderung detektieren*.

Ausstellung „Regenbogenmomente“ in der Kinderonkologie eröffnet

„Seifenblasen verkörpern für mich das Flüchtige und das Zerbrechliche im Leben – sie stehen für einen Moment der Leichtigkeit, der gleichzeitig die Fragilität der Existenz betont“, sagt Sabine Deifel. Die Fürther Künstlerin setzt Seifenblasen fotografisch in Szene und verwandelt die zarten Gebilde in Traumwelten aus vielfältigen Formen und schillernden Farben. Seit Kurzem stellt Sabine Deifel ihre Aufnahmen auch in der Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen aus. „Wir werden sehr oft auf die Fotografien angesprochen – die Resonanz ist groß und durchweg positiv. Sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch die Erwachsenen sind begeistert“, freut sich Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie.

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