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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Die Notfallversorgung am Uniklinikum Erlangen wurde sichergestellt

Das Uniklinikum Erlangen wird am kommenden Montag, 26. Januar 2026, und Dienstag, 27. Januar 2026, von Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di betroffen sein. Streikberechtigt sind alle Beschäftigten des Uniklinikums Erlangen mit Ausnahme des Ärztlichen Dienstes sowie verbeamteter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über eine Notdienstvereinbarung wurde die Versorgung der Patientinnen und Patienten des Uniklinikums Erlangen sichergestellt.

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zu Gast am Uniklinikum Erlangen und an der FAU

„Medizin der Zukunft“ lautet das Motto für das Wissenschaftsjahr 2026. Nirgends lässt es sich besser in die medizinische Zukunft blicken, als am Wissenschaftsstandort Erlangen mit dem Uniklinikum Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), dem Medical Valley und den zahlreichen Unternehmen aus der Medizintechnik. Deshalb lud der Erlanger Bundestagsabgeordnete Dr. Konrad Körner gemeinsam mit dem FAU-Präsidenten Prof. Dr. Joachim Hornegger und dem zweiten Erlanger Bürgermeister Jörg Volleth ans Uniklinikum Erlangen zu einem Runden Tisch mit der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Industrie.

Erlanger Team forscht an einem individuellen Test für eine effektivere Behandlung von Brustkrebs-Patientinnen

Brustkrebs ist die weltweit häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Besonders aggressiv ist hierbei die HER2-positive Form, die etwa 15 Prozent der Patientinnen betrifft. Moderne Antikörpertherapien, wie (beispielsweise) Trastuzumab, haben die Prognose vieler betroffener Frauen deutlich verbessert. Doch nicht alle Patientinnen sprechen gleich gut auf diese Behandlung an. In einem innovativen Forschungsprojekt der Frauenklinik (Direktor: Prof. Dr. Matthias W. Beckmann) des Uniklinikums Erlangen untersucht Dr. Carolin Müller-Wirtz die Ursachen für diese Unterschiede. Das Bayerische Zentrum für Krebsforschung (BZKF) fördert das Vorhaben im Rahmen seines Young-Scientist-Fellowship-Programms mit insgesamt 100.000 Euro. „Solche Forschungsansätze bedeuten einen unmittelbaren Nutzen für die Patientinnen und Patienten und unterstützen den wissenschaftlichen Nachwuchs in Bayern“, unterstreicht Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor des BZKF, die Bedeutung des Projekts.

DFG bewilligt 560.000 Euro für Forschungsprojekt zu kombinierten Strahlen- und Immuntherapien bei Kopf-Hals-Tumoren

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V. (DFG) fördert ein neues Forschungsprojekt der Strahlenklinik (Direktorin: Prof. Dr. Stefanie Corradini) des Uniklinikums Erlangen mit 560.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Unter der Leitung von Dr. Tina Jost untersucht ein Team der Translationalen Strahlenbiologie (Leiter: Prof. Dr. Udo Gaipl), wie Strahlentherapie gezielt mit modernen Wirkstoffen wie molekularen Inhibitoren der DNA-Schadensantwort und Immun-Checkpoint-Blockaden gezielt kombiniert werden kann, um die Immunantwort gegen Plattenepitheltumoren im Kopf-Hals-Bereich zu verstärken.

Bürgervorlesung am 19.01.2026 stellt neues Alterstraumazentrum vor

In einer alternden Gesellschaft gewinnt eine umfassende geriatrische Versorgung – vor allem nach sturzbedingten Brüchen – immer mehr an Bedeutung. Die Unfallchirurgische und Orthopädische Klinik (Direktor: Prof. Dr. Mario Perl) des Uniklinikums Erlangen trägt dieser Entwicklung Rechnung und hat entsprechende Strukturen geschaffen. Erst 2025 wurde die Klinik als Alterstraumazentrum der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. zertifiziert. In einer Bürgervorlesung am Montag, 19. Januar 2026, ab 18.15 Uhr, stellen nun drei Experten das neue Zentrum vor: Prof. Dr. Mario Perl, Direktor der Unfallchirurgie-Orthopädie, Arzt Dr. Stefan Tiefenböck und Oberarzt PD Dr. Moritz Leppkes von der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Uniklinikums Erlangen.

Weltweit größte Studie zur Wirksamkeit von CAR-T-Zellen bei Autoimmunerkrankungen veröffentlicht

Für viele Menschen mit schweren Autoimmunerkrankungen ist der Alltag geprägt von Schmerzen, Erschöpfung und der dauerhaften Einnahme von Medikamenten. Erkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes, systemische Sklerose oder autoimmune Muskelentzündung begleiten Betroffene meist das ganze Leben. Die Ergebnisse der weltweit bisher größten Studie zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen mit CAR-T-Zellen, der am Uniklinikum Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) durchgeführten CASTLE-Studie, geben nun Anlass zur Hoffnung: Sie zeigen, dass eine einmalige Infusion von CD19-CAR-T-Zellen diese Autoimmunerkrankungen stoppen kann, ohne dass eine weitere Medikamententherapie notwendig ist. Die Ergebnisse der CASTLE-Studie haben die Forschenden nun im Fachjournal Nature Medicine veröffentlicht.

Einladung zur DZI-Onlineveranstaltung am 29.01.2026 über digitale Therapieangebote in der Rheumatologie

„Rheuma? Das haben doch nur ältere Menschen!“ – dieser Glaube ist in der Bevölkerung weitverbreitet. Doch die Annahme trügt: Rund 17 Millionen Menschen in Deutschland sind von einer rheumatischen Erkrankung betroffen – darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Die Therapieoptionen zur Linderung der chronischen Schmerzen für Jung und Alt sind vielfältig: Sie reichen von einer medikamentösen Behandlung, über Physio- und Ergotherapie sowie Funktionstraining bis hin zur Ernährungsumstellung oder Schmerztherapie. Darüber hinaus kommen immer häufiger auch digitale Technologien zum Einsatz – sowohl in der Behandlung als auch bei der Diagnostik. In der nächsten Onlineveranstaltung des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI) des Uniklinikums Erlangen informiert PD Dr. Harriet Morf, Fachärztin in der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie (Direktor: Prof. Dr. Georg Schett) daher über die Möglichkeiten, die digitale Tools für die Rheumatologie bieten. Das Webinar findet am Donnerstag, den 29. Januar 2026, von 17.00 bis 18.00 Uhr statt. Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Mit drei Jahren erkrankte Felix an schwerer aplastischer Anämie – nur dank zahlreicher Bluttransfusionen und einer Knochenmarktransplantation ist er heute noch am Leben

Als Felix im Herbst 2024 die Diagnose schwere aplastische Anämie (SAA) erhielt, war für ihn und seine Familie auf einmal nichts mehr wie zuvor: Das Knochenmark des damals Dreijährigen stellte infolge einer Autoimmunreaktion plötzlich seine Arbeit ein und bildete keine lebensnotwendigen Blutbestandteile mehr. Schon bald stand für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte in der Kinderonkologie (Leiter: Prof. Dr. Markus Metzler) der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Joachim Wölfle) des Uniklinikums Erlangen fest: Felix benötigt eine Knochenmarktransplantation (KMT). Bis zur Identifikation einer passenden Spenderin oder eines passenden Spenders war der Junge aus Bubenreuth monatelang auf regelmäßige Bluttransfusionen angewiesen; doch immer wieder drohten Engpässe in der Blutversorgung. Heute – mehr als ein Jahr nach der Diagnosestellung und rund acht Monate nach der erfolgreichen Transplantation – hat Felix wieder völlig normale Blutbildwerte ohne Transfusionsbedarf. Die Familie möchte nun noch mehr Menschen dazu ermutigen, Blut zu spenden und sich in eine Knochenmark- bzw. Stammzellspenderdatei aufnehmen zu lassen. „Die Blut- und Knochenmarkspenden haben unserem Sohn das Leben gerettet“, sagt Ellen K., Felix' Mutter, und fügt hinzu: „Ohne diese Unterstützung wäre Felix heute nicht mehr hier. Jede Spende zählt.“

Internationales Team entwickelt System zur einheitlichen Beurteilung des operativen Therapieerfolgs bei Gehirntumoren

Niedriggradige Hirntumoren, sogenannte IDH-mutierte Gliome ZNS WHO-Grad 2, sind trotz ihres langsamen Wachstums lebensbedrohlich. Die Frage nach der richtigen Balance zwischen einer „radikalen“ Tumorentfernung und der Vermeidung einer neurologischen Verschlechterung beschäftigt Neurochirurginnen und Neurochirurgen weltweit. Ein internationales Forschungsteam aus der RANO Working Group unter Beteiligung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen hat eine neue Klassifikation entwickelt, die erfasst, wie stark verbleibendes Tumorgewebe den weiteren Krankheitsverlauf beeinflusst. Die Ergebnisse werden in The Lancet Oncology veröffentlicht.

Transfusionsmedizin des Uniklinikums Erlangen erweitert Terminangebot: Blutspende nun auch samstags möglich

Samstage bieten viele Möglichkeiten: ausschlafen, Zeit mit Familie und Freundinnen und Freunden verbringen oder gemütlich durch die Innenstadt bummeln. Ab sofort kommt eine weitere Option hinzu: Seit dem Jahreswechsel können gesunde Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren auch samstags in der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Holger Hackstein) des Uniklinikums Erlangen Blut spenden – und damit übers Wochenende zur Lebensretterin bzw. zum Lebensretter werden.

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