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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Mit drei Jahren erkrankte Felix an schwerer aplastischer Anämie – nur dank zahlreicher Bluttransfusionen und einer Knochenmarktransplantation ist er heute noch am Leben

Als Felix im Herbst 2024 die Diagnose schwere aplastische Anämie (SAA) erhielt, war für ihn und seine Familie auf einmal nichts mehr wie zuvor: Das Knochenmark des damals Dreijährigen stellte infolge einer Autoimmunreaktion plötzlich seine Arbeit ein und bildete keine lebensnotwendigen Blutbestandteile mehr. Schon bald stand für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte in der Kinderonkologie (Leiter: Prof. Dr. Markus Metzler) der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Joachim Wölfle) des Uniklinikums Erlangen fest: Felix benötigt eine Knochenmarktransplantation (KMT). Bis zur Identifikation einer passenden Spenderin oder eines passenden Spenders war der Junge aus Bubenreuth monatelang auf regelmäßige Bluttransfusionen angewiesen; doch immer wieder drohten Engpässe in der Blutversorgung. Heute – mehr als ein Jahr nach der Diagnosestellung und rund acht Monate nach der erfolgreichen Transplantation – hat Felix wieder völlig normale Blutbildwerte ohne Transfusionsbedarf. Die Familie möchte nun noch mehr Menschen dazu ermutigen, Blut zu spenden und sich in eine Knochenmark- bzw. Stammzellspenderdatei aufnehmen zu lassen. „Die Blut- und Knochenmarkspenden haben unserem Sohn das Leben gerettet“, sagt Ellen K., Felix' Mutter, und fügt hinzu: „Ohne diese Unterstützung wäre Felix heute nicht mehr hier. Jede Spende zählt.“

Internationales Team entwickelt System zur einheitlichen Beurteilung des operativen Therapieerfolgs bei Gehirntumoren

Niedriggradige Hirntumoren, sogenannte IDH-mutierte Gliome ZNS WHO-Grad 2, sind trotz ihres langsamen Wachstums lebensbedrohlich. Die Frage nach der richtigen Balance zwischen einer „radikalen“ Tumorentfernung und der Vermeidung einer neurologischen Verschlechterung beschäftigt Neurochirurginnen und Neurochirurgen weltweit. Ein internationales Forschungsteam aus der RANO Working Group unter Beteiligung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen hat eine neue Klassifikation entwickelt, die erfasst, wie stark verbleibendes Tumorgewebe den weiteren Krankheitsverlauf beeinflusst. Die Ergebnisse werden in The Lancet Oncology veröffentlicht.

Transfusionsmedizin des Uniklinikums Erlangen erweitert Terminangebot: Blutspende nun auch samstags möglich

Samstage bieten viele Möglichkeiten: ausschlafen, Zeit mit Familie und Freundinnen und Freunden verbringen oder gemütlich durch die Innenstadt bummeln. Ab sofort kommt eine weitere Option hinzu: Seit dem Jahreswechsel können gesunde Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren auch samstags in der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Holger Hackstein) des Uniklinikums Erlangen Blut spenden – und damit übers Wochenende zur Lebensretterin bzw. zum Lebensretter werden.

Online-Informationsveranstaltung am 20.01.2026 klärt über Depressionen bei Kindern und Jugendlichen auf – was Eltern tun können

Jedes Kind durchlebt Phasen, in denen es traurig ist. Doch was ist, wenn die Antriebslosigkeit, die Traurigkeit und der Schwermut überhandnehmen? Ab wann können Eltern, Bezugspersonen oder die jungen Menschen selbst von einer „echten“ Depression ausgehen – und wie lässt sich frühzeitig gegensteuern? Antworten darauf gibt Prof. Dr. Carolin Donath von der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen bei einem kostenlosen Online-Informationsabend. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 20. Januar 2026 um 18.00 Uhr, statt und richtet sich an Eltern, Jugendliche und Interessierte, die mehr über Symptome, Prävention und Unterstützung bei psychischen Belastungen erfahren möchten.

Erster Jahrgang schließt Medizinstudium am Medizincampus Oberfranken ab

Sie sind motiviert, hervorragend ausgebildet – und jetzt auf dem Sprung ins Berufsleben: 23 junge Frauen und Männer haben soeben ihr Medizinstudium der FAU Erlangen-Nürnberg am Medizincampus Oberfranken (MCO) in Bayreuth erfolgreich abgeschlossen. Gestartet sind sie zum Wintersemester 2019/20 in Erlangen. Nach der vorklinischen Ausbildung wechselten die Studierenden im Sommersemester 2022 für ihren klinischen Abschnitt nach Bayreuth. Das Besondere: Sie sind die ersten Absolventinnen bzw. Absolventen im Rahmen dieses wegweisenden Kooperationsprojekts unter Federführung der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Kooperation mit dem Klinikum Bayreuth, dem Uniklinikum Erlangen, den Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken sowie der Universität Bayreuth.

Erlanger Forschende entschlüsseln die Wanderung von Entzündungszellen von der Haut in das Gelenk

Etwa 20 bis 30 Prozent aller Menschen, die an Schuppenflechte – der sogenannten Psoriasis – leiden, entwickeln im Laufe der Zeit zusätzlich eine schmerzhafte Gelenkentzündung. Die sogenannte Psoriasis-Arthritis kann unbehandelt zu dauerhaften Knochen- und Gelenkschädigungen führen. Warum dieser Übergang bei manchen Patientinnen und Patienten passiert und bei anderen nicht, war bislang ein Rätsel. Ein Forscherteam an der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie (Direktor: Prof. Dr. med. univ. Georg Schett) des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnte aufklären, welche Zellen von der Haut von Psoriasis-Patientinnen und -Patienten in die Gelenke reisen und wie sie es dort schaffen, eine Entzündung auszulösen. Diese Erkenntnisse liefern neue Ansätze, wie man Psoriasis-Arthritis verhindern kann, bevor sie ausbricht. Seine Ergebnisse hat das Team in Nature Immunology veröffentlicht.

Mitarbeitende des Uniklinikums Erlangen sammelten bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ der AOK 16.722 Kilometer – eine von ihnen wurde nun ausgezeichnet

16.722 Kilometer oder einmal die Luftlinie von Erlangen nach Melbourne – so groß ist die Distanz, die 62 Mitarbeitende des Uniklinikums Erlangen im vergangenen Jahr bei der AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mit dem Fahrrad zurücklegten. Bei der Preisverleihung am Uniklinikum Erlangen wurde nun eine von ihnen besonders geehrt: Eine Mitarbeiterin am Center for Clinical Studies (Leiterin: Dr. Stefanie Maas), trat während des Aktionszeitraums an 85 Tagen kräftig in die Pedale und „erradelte“ so 1.042 Kilometer.

Die Notfallversorgung am Uniklinikum Erlangen wurde sichergestellt

Das Uniklinikum Erlangen wird am kommenden Montag, 12.01.2026, und Mittwoch, 14.01.2026, von Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di betroffen sein. Streikberechtigt sind alle Beschäftigten des Uniklinikums Erlangen mit Ausnahme des Ärztlichen Dienstes sowie verbeamteter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über eine Notdienstvereinbarung wurde die Versorgung der Patientinnen und Patienten des Uniklinikums Erlangen sichergestellt.

Bürgervorlesung am 12.01.2026 informiert über Diagnostik und Behandlung der Magersucht bei Jugendlichen

„Skinny girl mindset“ ist die Lebensphilosophie, „being skinny is the

outfit“ das Mantra – immer mehr Jugendliche geraten auf Social-Media-Plattformen in eine Welt ungesund schlanker Körperideale, radikaler Diäten und perfekter Selbstkontrolle. Die Folge: Das Risiko, im Jugendalter an Magersucht zu erkranken, ist erhöht. In ihrer Bürgervorlesung „Wenn die Seele hungert – Diagnostik und Behandlung der Magersucht bei Jugendlichen“ widmen sich Prof. Dr. Oliver Kratz, kommissarischer Leiter der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit des Uniklinikums Erlangen, und Dr. Valeska Stonawski, leitende Psychologin, der schwerwiegenden seelischen Erkrankung. In ihrem Vortrag am Montag, 12. Januar 2026, erläutern der Experte und die Expertin ab 18.15 Uhr, welche Anzeichen früh auf eine Magersucht hindeuten, wie die Erkrankung wirksam behandelt werden kann – und weshalb unrealistische Schönheitsideale in sozialen Medien zwar ein Risikofaktor sind, aber längst nicht die einzige Ursache. Außerdem zeigen die beiden Referierenden auf, was Eltern, Freundinnen und Freunde sowie andere Bezugspersonen tun können, um Betroffenen zu helfen.

Start des Bayerischen Zentrums für präventive Infektionsmedizin – nachhaltige Stärkung von Forschung, Versorgung und Prävention

Nicht erst seit der Coronapandemie ist klar, wie wichtig präventive Infektionsmedizin ist: Neue Krankheitserreger tauchen auf, und immer mehr Bakterien entwickeln Resistenzen gegen gängige Antibiotika. Um die Bevölkerung besser vor Infektionskrankheiten zu schützen, nimmt in Bayern eine neue wissenschaftliche Einrichtung ihre Arbeit auf: das Bayerische Zentrum für präventive Infektionsmedizin (BZI). Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vernetzt das Zentrum alle sechs bayerischen Universitäten mit Medizinischer Fakultät, darunter Erlangen, Augsburg, München (LMU und TU), Regensburg und Würzburg, sowie die Hochschulmedizin und den öffentlichen Gesundheitsdienst.

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