Zum Hauptinhalt springenSkip to page footer

Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Bürgervorlesung zu medizinisch notwendiger Kieferorthopädie am 13. Juli 2026

Schiefe Zähne oder ein falscher Biss sind nicht immer nur ein ästhetisches Problem. Ausgeprägte Zahn- und Kieferfehlstellungen können auch das Kauen, Sprechen und Atmen beeinträchtigen, Schmerzen verursachen oder langfristig die Zahngesundheit gefährden. Wann eine kieferorthopädische Behandlung medizinisch ratsam ist, welche modernen Therapiemöglichkeiten es heute gibt und worauf Patientinnen und Patienten achten sollten, darüber spricht Prof. Dr. Lina Gölz, Direktorin der Zahnklinik 3 – Kieferorthopädie des Uniklinikums Erlangen, in ihrer Bürgervorlesung „Medizinisch notwendige Kieferorthopädie“ am Montag, 13. Juli 2026, ab 18.15 Uhr.

Als Kind erhielt Barbara Hobmeier am Uniklinikum Erlangen eine Spenderleber – BR-Reportage begleitet sie 32 Jahre später an den Ort ihrer Transplantation

Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester kam Barbara Hobmeier 1983 in Landshut in Niederbayern gesund auf die Welt. Doch in den ersten Lebenswochen erkrankte sie an einem Magen-Darm-Virus, der ihre Leber dauerhaft schwer schädigte. Als sich ihr Gesundheitszustand im Alter von acht Jahren drastisch verschlechterte, stand fest: Das Mädchen brauchte eine Spenderleber – und zwar möglichst bald. Am 2. Juni 1994 – nach rund 16 Monaten auf der Warteliste – erhielt Barbara Hobmeier am Uniklinikum Erlangen als erstes Kind in Bayern eine Split-Lebertransplantation. Dabei wird die Leber einer verstorbenen Spenderin bzw. eines verstorbenen Spenders geteilt, sodass sie zwei Menschen zugutekommen kann. Heute, 32 Jahre nach ihrer Transplantation, ist Barbara Hobmeier verheiratet, hat zwei Töchter und engagiert sich seit mehr als zehn Jahren für die Organspende. Denn die 42-Jährige weiß, wie viel sie ihrem Spender zu verdanken hat. In der Reportage „Mein geschenktes Organ“ des Bayerischen Rundfunks (BR) kehrt Barbara Hobmeier nun an den Ort zurück, an dem sie als Kind ein neues Leben geschenkt bekam. Sie erzählt von ihrer Erkrankung, ihrer Transplantation und davon, warum sie sich heute mit großer Überzeugung für die Organspende einsetzt. Der Film läuft am Montag, 13. Juli 2026, um 22.00 Uhr im BR Fernsehen und ist anschließend in der BR-Mediathek abrufbar.

Beratungen im Bundestagsgesundheitsausschuss zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz

Anlässlich der Änderungsanträge und Beratungen im Bundestagsgesundheitsausschuss zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz warnen die Universitätsklinika erneut vor erheblichen wirtschaftlichen Folgen. Die pauschalen Einsparmaßnahmen verschärfen die seit Langem bestehenden strukturellen Finanzierungsdefizite der Universitätsklinika drastisch. Mit dem Gesetzentwurf drohen den deutschen Universitätsklinika zusätzliche Erlösverluste in Höhe von einer Milliarde Euro. Damit droht ein Gesamtdefizit über alle Universitätsklinika im Jahr 2027 von zwei Milliarden Euro. Auch die nun vorliegenden Änderungsanträge ändern nichts an der grundsätzlichen Misere dieses Gesetzes.

Jahrelang litt Tanja W. aufgrund von diabetischer Polyneuropathie an starken Schmerzen. Eine Rückenmarkstimulation verschaffte endlich Linderung

„Es fühlte sich an wie Messerstiche“, erinnert sich Tanja W. Seit 2020 war das Leben der Bayreutherin von einer diabetischen Polyneuropathie bestimmt – einer chronischen Nervenschädigung, die durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte entsteht. Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Taubheit oder brennende Schmerzen in den Füßen sind typische Symptome. Ohne starke Schmerzmittel hätte die heute 54-Jährige ihren Alltag damals nicht meistern können. „Das war kein Leben“, sagt Tanja W. heute. An der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen bekam die Patientin schließlich eine Rückenmarkstimulation – und konnte schon wenige Wochen nach dem Eingriff ihre Schmerzmittel deutlich reduzieren. „Etwa die Hälfte der Erwachsenen mit Diabetes entwickelt im Lauf ihres Lebens eine diabetische Polyneuropathie. Doch nicht alle kennen diese Behandlungsmethode“, sagt Dr. univ. Franziska Schmidt, Oberärztin der Neurochirurgie. „Das möchten wir ändern.“

Europäische Fachgesellschaft ernennt Erlanger Nephropathologin zum „Distinguished Fellow“

Prof. Dr. Kerstin Amann, Leiterin der Nephropathologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen, wurde jetzt von der European Renal Association (ERA) zum „FERA“ berufen – zum „Distinguished Fellow“ der ERA. Diese besondere Auszeichnung von einer der größten nephrologischen Vereinigungen weltweit wird an ausgewählte ERA-Mitglieder verliehen, die in klinischen und in forschenden Bereichen der Nephrologie herausragende Arbeit leisten. Bereits 2024 würdigte die ERA Prof. Amann als hochgeschätzte Nephropathologin und Wissenschaftlerin in Deutschland und Europa sowie den USA und verlieh ihr dafür den renommierten ERA Award for Research Excellence in Nephrology.

Verzögerungen bei der Patientenaufnahme und längere Wartezeiten über einige Tage möglich.

Zur Modernisierung seiner digitalen Infrastruktur führt das Uniklinikum Erlangen in allen Einrichtungen ab Dienstag, 7. Juli 2026, umfangreiche System-Updates durch.

Bürgervorlesung am 06.07.2026 informiert über Bewusstlosigkeit

Erst wird es einem komisch zumute – und schon ist man bewusstlos. Viele von uns erleben im Laufe ihres Lebens mindestens einmal eine Ohnmacht, einige leiden unter wiederkehrenden Bewusstseinsverlusten. Doch welche ganz verschiedenen Ursachen können einer vorübergehenden Bewusstlosigkeit zu Grunde liegen? Was hilft bei wiederkehrenden Anfällen? Und wann sollte man unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt konsultieren? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Prof. Dr. Hajo Hamer, Sprecher des Epilepsiezentrums der Neurologischen Klinik, am Montag, 6. Juli 2026, ab 18.15 Uhr in seiner Bürgervorlesung „Dann war ich plötzlich weg! Warum wird man bewusstlos und was kann man dagegen tun?“.

Ein neuer Forschungsverbund der Daimler und Benz Stiftung erfasst Pflegeerfahrungen mithilfe KI-basierter Robotik

Im neuen „Ladenburger Kolleg“ der Daimler und Benz Stiftung soll das wertvolle Erfahrungswissen von Pflegefachpersonen mithilfe von künstlicher Intelligenz und humanoider Robotik für Auszubildende in der Pflege bewahrt und erfahrbar gemacht werden. Für das Förderprojekt „Sensorgestützte Erfassung pflegerischen Erfahrungswissens und Vermittlung durch KI-basierte humanoide Robotik“ unter wissenschaftlicher Leitung eines Experten des Uniklinikums Erlangen stehen rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Online-Fragestunde für Eltern am 08.07.2026 im Rahmen der Bayerischen Impfwoche

Seit 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Mädchen und seit 2018 auch Jungen die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV). Doch obwohl dadurch das Krebsrisiko signifikant gesenkt werden kann, sind in Deutschland aktuell nur etwa 50 Prozent der Mädchen und 30 Prozent der Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren immunisiert. Um für diese wichtige Gesundheitsmaßnahme zu sensibilisieren, aufzuklären und Ängste zu nehmen, rückt die Bayerische Impfwoche vom 3. bis zum 12. Juli 2026 deshalb den Schutz vor humanen Papillomaviren in den Fokus. Auch zwei Experten des Uniklinikums Erlangen beteiligen sich und informieren am Mittwoch, 8. Juli 2026, von 19.00 bis ca. 20.00 Uhr im Rahmen einer Online-Veranstaltung des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) umfassend über das Thema HPV-Impfung. Das Zoom-Meeting richtet sich insbesondere an Eltern und bietet ihnen die Möglichkeit, anonym Fragen zu stellen und diese von den teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten beantworten zu lassen.

ASBH-Stiftung spendet 193.326 Euro an Forschungsverbund

Die Stiftung der Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus e. V. (ASBH)

fördert mit einer Spende von 193.326 Euro einen Forschungsverbund an den Universitätsstandorten Erlangen und Gießen-Marburg. 106.080 Euro der aus einer Erbschaft stammenden Mittel fließen dabei an die Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen sowie den Lehrstuhl für Mikroskopische Anatomie und Molekulare Bildgebung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Hier forschen interdisziplinäre Teams um Prof. Dr. Heiko Reutter, Leiter der Fachabteilung Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Prof. Dr. Regina Trollmann, Sprecherin des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ), und Prof. Dr. Dieter Chichung Lie, Inhaber des Lehrstuhls für Mikroskopische Anatomie und Molekulare Bildgebung, gemeinsam zur Spina bifida.

Nachrichtensuche