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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Universitätsklinika erwarten nachhaltige Lösungen für Versorgungssicherheit und Innovationskraft

Anlässlich der von der FinanzKommission Gesundheit vorgelegten Empfehlungen betonen die Universitätsklinika die Notwendigkeit, Effizienz, Qualität und Innovationsfähigkeit im deutschen Gesundheitssystem zu sichern. Es ist wichtig, kurz-, mittel- und langfristige Perspektiven sorgfältig abzuwägen, um gezielt Maßnahmen zu ergreifen, die bedarfsnotwendige Kliniken sichern und gleichzeitig zukünftige Schwerpunkte strategisch setzen. Bei der Auswahl und Umsetzung der Empfehlungen wird Mut erforderlich sein, Prioritäten klar zu definieren und tragfähige Strukturen für eine zukünftig stabile Versorgung – auch in Krisen – zu gewährleisten.

Zauberer Sebastian Lehmeier besucht regelmäßig die Kinderklinik

In der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen ist er ein guter Bekannter: Mehrmals im Jahr verwandelt Sebastian Lehmeier die dortige Turnhalle dank des Fördervereins Herzpflaster e. V. in eine Zauberbühne und verblüfft sein staunendes Publikum mit gekonnten Seil-, Tuch- und Balltricks. Beeindruckend ist vor allem, wie einfühlsam der Zauberer mit den oft schwer kranken Kindern interagiert. Immer wieder präsentiert er seine Kunststücke vermeintlich unbeholfen und gibt sich ratlos, damit die jungen Patientinnen und Patienten über ihn lachen können.

Heike Kizer und Gabriele Reuschl überreichten erneut 900 handgemachte Unikate

„Alles Gute, viel Kraft, Hoffnung und Zuversicht wünschen Ihnen Gabi und Heike“ – diese kleine Grußbotschaft, versehen mit Herzchen und Smileys, hängt an jedem einzelnen Kissen, das Gabriele Reuschl und Heike Kizer genäht haben. Seit mittlerweile fünf Jahren unterstützen die beiden Frauen die Brustkrebspatientinnen der Frauenklinik des Uniklinikums Erlangen mit handgenähten Herzkissen. Jetzt brachten sie erneut sieben große Säcke voller bunter Unikate vorbei – neben 300 Herzkissen befanden sich darin auch jeweils 300 kleine Port- und Gurtkissen.

DZI-Patiententag am Samstag, 11. April 2026, im Uniklinikum Erlangen

Neurologische Erkrankungen wie die Parkinson Erkrankung, Multiple Sklerose oder die Autoimmunkrankheit Myasthenia gravis (Myasthenie) stellen Betroffene und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnet der rasante medizinische Fortschritt vielfältige Therapiemöglichkeiten und neue Perspektiven. Beim Patiententag des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI) des Uniklinikums Erlangen am Samstag, 11. April 2026, von 10.00 bis 14.00 Uhr, informieren Expertinnen und Experten der Neurologischen Klinik und der Molekular-Neurologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen in parallelen Vortragsveranstaltungen umfassend über diese drei chronischen Erkrankungen des Nervensystems. Die Veranstaltung findet in den Hörsälen Medizin im Ulmenweg 18 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung unter Tel. 09131 85-44944 oder per E-Mail an dzi-leitung@uk-erlangen.de wird gebeten.

Grundschulprojekt für Umweltbewusstsein, Teamwork und soziales Engagement

Mit viel Einsatzbereitschaft setzten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c der Grundschule Baiersdorf ein nachhaltiges Projekt um, dessen Erlös jetzt den krebskranken Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen zugutekommt. „Immer wieder bleiben in der Schule Brotdosen liegen, die nicht mehr abgeholt werden. Statt sie wegzuwerfen, überlegten wir uns eine sinnvolle Verwendung dafür“, erklärte Julia Linhardt, Klassenlehrerin der 4c, den Auslöser für das Projekt. Die zurückgelassenen Brotdosen wurden gesammelt und sorgfältig gereinigt. Beim Sommerfest und auf dem Weihnachtsmarkt der Schule gaben die Grundschülerinnen und -schüler die Behälter dann gegen einen kleinen Beitrag weiter. Durch diesen Einsatz der Kinder und dank einer großen Spendenbereitschaft kamen beachtliche 120 Euro zusammen, für die Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie, der Schulklasse ein sehr herzliches Dankeschön ausrichten ließ.

Mitarbeitende sammelten erneut gemeinsam für den guten Zweck

Steffen Polster, Process Architect bei Siemens Healthineers, und sein Kollege Holger Schmidt, Head of Quality bei Siemens Healthineers, sind in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen längst keine Unbekannten mehr. Nun kamen die beiden zum wiederholten Mal vorbei, um ein gut gefülltes „Spendenschweinchen“ mit 1.300 Euro an Klinikdirektor Prof. Dr. Joachim Wölfle zu überreichen. Das Geld war bei internen Weihnachts- und Neujahrsfeiern zum Jahreswechsel 2025/2026 zugunsten der Erlanger Kinderklinik gesammelt worden und soll nun den jungen Patientinnen und Patienten zugutekommen.

„Foundation for Sustainable Healthcare“ fördert medizinisch-wissenschaftliche Projekte mit Bezug „Nachhaltigkeit in der Medizin“

Siemens Healthineers wird über die nächsten fünf Jahre mit der neuen Namensstiftung „Foundation for Sustainable Healthcare“ die Forschung am Uniklinikum Erlangen mit einer Zuwendung von 250.000 Euro unterstützen. Unter dem Dach der bestehenden Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen sollen so medizinisch-wissenschaftliche Projekte mit einem Bezug zum Themenkomplex „Nachhaltigkeit in der Medizin“ gefördert werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute am Uniklinikum Erlangen unterzeichnet. Dank des Matching-Funds-Programms des Uniklinikums Erlangen und der Mitfinanzierung der Forschungsstiftung Medizin kann die Summe auf insgesamt 350.000 Euro aufgestockt werden. Alle wissenschaftlich tätigen Personen am Uniklinikum Erlangen können sich im Rahmen jährlicher Ausschreibungen für eine Förderung in Höhe von jeweils 70.000 Euro bewerben.

Team der SPIE Efficient Facilities GmbH besuchte verkleidet die Kinderklinik

Erst Pfoten desinfizieren, dann Präsente verteilen: Fünf Osterhasen hoppelten kürzlich durch die Gänge der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Die plüschigen Überraschungsgäste verteilten Süßigkeiten und kleine Geschenke sowohl an die jungen Patientinnen und Patienten als auch an deren Eltern – und sorgten überall für strahlende Gesichter. In den Kostümen steckten eine Mitarbeiterin und vier Mitarbeiter der SPIE Efficient Facilities GmbH. „Das ist eine hasenstarke Aktion!“, sagte Marion Müller, leitende Erzieherin der Kinderklinik. „Diese Osterhasenvisite gibt es mittlerweile seit über 20 Jahren. Zu jedem Osterfest kommt verlässlich ein Team der Firma SPIE. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Jubiläumssymposium 15 Jahre Erlanger Palliativstation

Die Palliativmedizinische Abteilung des Uniklinikums Erlangen feiert ihr 15-jähriges Bestehen – und lädt zum Jubiläumssymposium ein. Nach einem Markt der Möglichkeiten, auf dem sich verschiedene Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung präsentieren sind Kurzvorträge zu verschiedenen Themen geplant. Es wird von der Palliativversorgung im Netzwerk der onkologischen Spitzenzentren berichtet, auf die Bedeutung des sozialen Umfelds eingegangen, Grundlagenforschung vorgestellt und es werden Chancen und Risiken von Chatbots als Kommunikationstrainer aufgezeigt. Abschließend reflektiert das Team der Palliativmedizinischen Abteilung die vergangenen Jahre und gibt Ein- und Ausblicke auf Lehre und Forschung. „Wir wollen mit dem Programm allen Interessierten eine Einsicht auf die palliativmedizinische Forschung der letzten 15 Jahre am Standort ermöglichen“, erläutert Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Leiter der Palliativmedizin.

Erlanger Forschende entwickeln revolutionäre Technologie: Finanzierung für letzten Schritt zur Anwendung notwendig

„Medizin der Zukunft“ lautet das Motto des Wissenschaftsjahres 2026. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Uniklinikum Erlangen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler längst daran. In der Sektion für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (SEON) an der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie arbeiten verschiedene Fachrichtungen zusammen, um gemeinsam die Anwendung von magnetischen Nanopartikeln voranzubringen. Diese können mit Medikamenten beladen und mittels Magnetfeld dorthin gesteuert werden, wo sie gebraucht werden, zum Beispiel in einen Tumor. Die magnetischen Nanoteilchen lassen sich aber auch bei der Bekämpfung von Infektionen einsetzen, in der medizinischen Bildgebung oder jenseits davon beispielsweise in der Verfahrenstechnik. Die revolutionäre Technologie scheint aus einem Science-Fiction-Film entsprungen, und ist an der FAU mittlerweile so weit gediehen, dass die klinische Anwendung nur noch eine Frage der Zeit ist – oder vielmehr des Geldes. Denn um die Nanopartikel in klinischen Studien für den breiten Einsatz zu testen und das Interesse der Industrie zu wecken, ist die Errichtung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums notwendig.

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