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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Erlanger Forschende entwickeln revolutionäre Technologie: Finanzierung für letzten Schritt zur Anwendung notwendig

„Medizin der Zukunft“ lautet das Motto des Wissenschaftsjahres 2026. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Uniklinikum Erlangen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler längst daran. In der Sektion für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (SEON) an der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie arbeiten verschiedene Fachrichtungen zusammen, um gemeinsam die Anwendung von magnetischen Nanopartikeln voranzubringen. Diese können mit Medikamenten beladen und mittels Magnetfeld dorthin gesteuert werden, wo sie gebraucht werden, zum Beispiel in einen Tumor. Die magnetischen Nanoteilchen lassen sich aber auch bei der Bekämpfung von Infektionen einsetzen, in der medizinischen Bildgebung oder jenseits davon beispielsweise in der Verfahrenstechnik. Die revolutionäre Technologie scheint aus einem Science-Fiction-Film entsprungen, und ist an der FAU mittlerweile so weit gediehen, dass die klinische Anwendung nur noch eine Frage der Zeit ist – oder vielmehr des Geldes. Denn um die Nanopartikel in klinischen Studien für den breiten Einsatz zu testen und das Interesse der Industrie zu wecken, ist die Errichtung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums notwendig.

Neues Behandlungsangebot am Uniklinikum Erlangen: Thermoablation bei Schilddrüsenknoten als schonende Alternative zur Operation

Gutartige Schilddrüsenknoten sind in Franken aufgrund eines historischen Jodmangels besonders häufig. Doch auch außerhalb der Region sind sie weit verbreitet: In Deutschland ist fast jeder vierte Erwachsene betroffen; bei den Über-60-Jährigen sind es sogar rund 75 Prozent. Meist bleiben die Gewebeveränderungen des hormonbildenden Organs symptomlos und erfordern lediglich regelmäßige Kontrolltermine in der hausärztlichen Praxis. Treten jedoch Schluckbeschwerden und ein starkes Druckgefühl im Hals auf oder wird der Schilddrüsenknoten aus ästhetischen Gründen als störend empfunden, kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein. Für diese Fälle bietet die Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen ab sofort eine neue Behandlungsmethode an: die Thermoablation. Bei diesem minimalinvasiven Verfahren wird das Knotengewebe durch eine gezielte Wärmebehandlung nachhaltig zerstört. „Die Thermoablation erfolgt unter örtlicher Betäubung, schont das umliegende Gewebe und erhält so die normale Schilddrüsenfunktion. Außerdem bleiben keine sichtbaren Narben zurück“, ordnet PD Dr. Matti Sievert, geschäftsführender Oberarzt der HNO-Klinik, die Methode ein. „Sie ergänzt unser bisheriges Behandlungsportfolio als schonende Alternative zum herkömmlichen chirurgischen Vorgehen. Oft lässt sich dadurch ein operativer Eingriff sogar vollständig vermeiden.“

Purzeltraumtheater unterhielt kranke Kinder mit blumiger Komödie

Überhaupt kein Blabla, sondern einen Bli-Bla-Blütentanz brachte das Purzeltraumtheater jetzt in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen auf die Bühne. Dabei durften die jungen Patientinnen und Patienten und ihre Eltern den Schwestern Blumi und Blümi Gänseblümchen dabei zusehen, wie sie – als zwei kleine Knospen – die aufregende Welt der Pflanzen entdeckten und dabei um die Wette wuchsen.

2.500 Euro für Erlanger Kinderpalliativzentrum

Die jährliche Bierprobe ist seit 30 Jahren ein fester Termin in der Gemeinde Hetzles: An jedem 5. Januar werden Biere blind verkostet und es wird versucht, sie richtig zuzuordnen. Überschüssige Kästen und Flaschen werden daraufhin für den guten Zweck versteigert. 2026 geht der Erlös an das Kinderpalliativzentrum des Uniklinikums Erlangen. Die Summe in Höhe von 2.500 Euro, die dieses Jahr zusammenkam, übergab der Veranstalter Benedikt Mehl nun an Dr. Chara Gravou-Apostolatou, Sprecherin des Kinderpalliativzentrums.

Girls’ und Boys’Day am 23.04.2026 am Uniklinikum Erlangen – Anmeldung möglich

Berufe entdecken – Klischeevorstellungen überwinden: Das Uniklinikum Erlangen beteiligt sich auch dieses Jahr wieder mit drei spannenden Angeboten am Girls’ und Boys’Day. Am Donnerstag, 23. April 2026, sind Schülerinnen und Schüler bundesweit dazu eingeladen, Berufsfelder jenseits klassischer Rollenbilder kennenzulernen. Ziel der Veranstaltung ist es, jungen Menschen eine offene, praxisnahe und vorurteilsfreie Berufsorientierung zu ermöglichen. Am Uniklinikum Erlangen können 52 Jugendliche die Ausbildungsberufe Fachinformatikerin, Pflegefachmann oder Medizinischer Technologe für Radiologie (MTR) kennenlernen. Während des Aktionstages gewähren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Uniklinikums Erlangen nicht nur Einblicke in ihren abwechslungsreichen Berufsalltag, sondern laden die Schülerinnen und Schüler bei praktischen Übungen auch dazu ein, selbst Hand anzulegen und ihr Vorwissen sowie ihre Geschicklichkeit zu testen. Anmeldungen sind noch bis 20. April 2026 möglich, solange es freie Plätze gibt.

Zehn Jahre interdisziplinäres Entzündungsboard am Uniklinikum Erlangen

Von Asthma und Allergien über Rheuma und Psoriasis bis hin zu Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Multipler Sklerose: Die Bandbreite immunvermittelter chronisch-entzündlicher Erkrankungen ist enorm. Rund zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind Schätzungen zufolge von einer solchen Erkrankung betroffen. In den meisten Fällen muss mehr als ein Organsystem behandelt werden, was Diagnostik und Therapie komplex macht. Deshalb initiierte Prof. Dr. Michael Sticherling, in seiner Funktion als stellvertretender Direktor der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen, Anfang 2016 das interdisziplinäre Entzündungsboard. Seitdem treffen sich dort einmal wöchentlich Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche des Uniklinikums Erlangen, um Patientenfälle gemeinsam zu besprechen und den individuell besten Therapieplan zu erstellen. Mehr als 2.000 Patientinnen und Patienten haben in den vergangenen zehn Jahren von der gebündelten Expertise profitiert. Am 23. März 2026 wird das Entzündungsboard zum 500. Mal zusammenkommen.

Erfolgreiches Projekt des Uniklinikums Erlangen geht in die nächste Runde

Die Übernahme von Verantwortung gehört ebenso zum Alltag von Pflegefachpersonen wie die Fähigkeit, schnell richtige Entscheidungen zu treffen. Auszubildende müssen diese Kompetenzen erst erwerben – und der beste Prüfstand ist die Praxis. Deshalb erhalten die Abschlussklassen der generalistischen Pflegeausbildung am Uniklinikum Erlangen im Praxisprojekt „Azubis leiten eine Station“ die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Kompetenzen in der Patientenversorgung eigenständig einzusetzen und zu überprüfen. Nun übernahm erneut eine Klasse die Station B3-1 des Chirurgischen Zentrums des Uniklinikums Erlangen. Die 18 angehenden Pflegefachpersonen versorgten drei Wochen lang Patientinnen und Patienten vor und nach chirurgischen Eingriffen und organisierten zunehmend selbstständig alle Abläufe und Termine rund um die Patientenversorgung. „Wir lassen die Kolleginnen und Kollegen dabei natürlich nicht allein“, betont Verena Neubauer, Leiterin der Stabsstelle Ausbildungsmanagement und Personalentwicklung der Pflegedirektion, die das Projekt vier Mal im Jahr am Uniklinikum organisiert. „Es sind immer Praxisanleitungen und erfahrene Pflegefachpersonen vor Ort, die unsere Azubis begleiten, Fragen beantworten und kontinuierlich Feedback geben.“

9b der Staatlichen Realschule Herzogenaurach spendet 800 Euro an Erlanger Kinderonkologie

Soziales Engagement und gemeinsam etwas Gutes tun – das war der Klasse 9b der Staatlichen Realschule Herzogenaurach ein großes Anliegen. Im Rahmen ihrer Projektwoche organisierten die Schülerinnen und Schüler einen Kuchenverkauf und sammelten in den Orten Großenseebach und Buch Spenden. Zusätzlich zur Geldspende holten die engagierten Jugendlichen bei der Erlanger Filiale der VR TeilhaberBank Metropolregion Nürnberg eG sowie der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach Sachspenden ein. Stellvertretend für die Klasse übergaben Sophia Erhardt, Leo Sponsel, Hanna Geier und David Himsel gemeinsam mit Projektleiterin Ebru Saki 800 Euro sowie eine große Kiste voller Stiften, Büchern, Kuscheltieren und Stickerbögen an Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen.

Neue Medikamentenstudie „PARAISO“ bei Parkinson im Frühstadium am Uniklinikum Erlangen

Für Parkinson-Betroffene konkretisiert sich die Hoffnung, dass ein Medikament nicht nur Symptome lindert, sondern in den Krankheitsverlauf eingreifen und dadurch das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen könnte. Denn während bisher zugelassene Therapien vor allem Beschwerden wie Muskelsteifheit oder Zittern symptomatisch behandeln, setzt das Studienmedikament Prasinezumab direkt an der Ursache an. Um die Wirksamkeit des monoklonalen Antikörpers im Frühstadium der Parkinson-Krankheit zu überprüfen, suchen Forschende der Molekular-Neurologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen nun Betroffene zwischen 50 und 85 Jahren, deren Diagnose mindestens drei Monate und maximal drei Jahre zurückliegt und die bereits Levodopa zur Linderung ihrer Symptome einnehmen. Die Molekulare Neurologie ist damit das erste deutsche Prüfzentrum für die klinische Phase-III-Studie „PARAISO“ des Arzneimittelherstellers Roche Pharma AG.

Alexander Beck Kinderfonds Stiftung unterstützt Studie zu Osteopathie in der Neonatologie mit 20.000 Euro

Um Kinder, die viel zu früh das Licht der Welt erblicken, kümmert sich am Uniklinikum Erlangen ein interdisziplinäres sowie interprofessionelles Team. „Wir versorgen Frühgeborene auf höchstem Niveau und immer nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft“, sagt Prof. Dr. Heiko Reutter, Leiter der Fachabteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin in der Kinder- und Jugendklinik. „Aber zum Wohl unserer kleinen Patientinnen und Patienten blicken wir auch über den Tellerrand der Schulmedizin hinaus.“ Im Rahmen einer deutschlandweit einzigartigen Studie untersucht ein Team der Fachabteilung nun, wie Osteopathie Frühgeborene auf ihrem Weg ins Leben unterstützen kann. „Das ist ein tolles Projekt, dem ich viel Erfolg wünsche“, sagte Dominik Beck, Geschäftsführer der Der Beck GmbH, als er jetzt im Namen der Alexander Beck Kinderfonds Stiftung einen Förderscheck in Höhe von 20.000 Euro überreichte.

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