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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

SG Eckental unterstützt Erlanger Kinderpalliativzentrum

Ab nach draußen und laufend fit bleiben – das hat sich die Fußballmannschaft SG Eckental für das neue Jahr vorgenommen. Für jeden gelaufenen Kilometer spendeten die Unterstützer aus der Markt Eckental der Mannschaft jeweils drei Cent. Grund genug, ordentlich Strecke zu machen: Insgesamt 1.100 Kilometer legten die Sportler am Ende zurück und sammelten so 1.238,33 Euro. Marco Müller, Jan Hainke und Fabian Hofmann übergaben das Geld nun an Dr. Chara Gravou-Apostolatou, Sprecherin des Kinderpalliativzentrums des Uniklinikums Erlangen.

Studie des Uniklinikums Erlangen und der FAU bahnt den Weg zur Kryokonservierung von neuronalem Gewebe

Forschenden des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und ist es gelungen, Gehirngewebe durch extreme Tiefkühlung zu konservieren. Nach dem Auftauen begannen die Neurone wieder, elektrische Signale auszutauschen. Das Verfahren könnte beispielsweise genutzt werden, um Hirngewebe haltbar zu machen, das bei Operationen entnommen wurde, um es dann später zu untersuchen. Damit könnte es auch die Entwicklung von Medikamenten erleichtern. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift PNAS.

Christian-Ernst-Gymnasium stellt Bilder in Erlanger Kinder- und Jugendklinik aus

Mit Hilfe von vielfältigen, bunten Bildern Patientinnen und Patienten bestärken – das ist das Ziel der Ausstellung „Die Kraft der Kunst“ eines P-Seminars des Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen. Insgesamt zwölf aufmunternde Unterwasser-Bilder hängen nun im Foyer der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Prof. Dr. Joachim Wölfle, Direktor der Kinderklinik, eröffnete nun offiziell die Ausstellung im Beisein der jungen Künstlerinnen und Künstler, Lehrerinnen und Lehrer des Christian-Ernst-Gymnasiums sowie einiger Eltern. „Für unsere Patientinnen und Patienten kann das Uniklinikum Erlangen immer auch ein Ort der Ungewissheit sein, ein bisschen so wie die Unterwasserwelten auf den ersten Blick. Dann schaut man aber genauer hin und entdeckt die bunten Tiere oder Korallen, die etwas von dieser Ungewissheit und möglichen Ängsten nehmen“, sagte Prof. Wölfle bei der Eröffnung. Die Ausstellung kann noch bis zum Frühling besichtigt werden.

Einladung zur DZI-Online-Veranstaltung am 18.03.2026 über innovative Therapien bei Systemischem Lupus Erythematodes

Er ist als „Roter Wolf“ oder „Schmetterlingskrankheit“ bekannt, seine Symptome sind vielfältig und variieren von Mensch zu Mensch: der Systemische Lupus Erythematodes (SLE). Betroffene der Autoimmunerkrankung – meist junge Frauen – leiden oft unter einem schmetterlingsförmigen Ausschlag im Gesicht, Gelenkschmerzen und Schwellungen, Haarausfall, Überempfindlichkeit bei Sonneneinstrahlung oder Mund- und Augentrockenheit. Krankheitsschübe gehen zudem oft mit Fieber, Abgeschlagenheit, Gelenk- und Muskelschmerzen einher. Bei schweren Verläufen kann die Erkrankung auch lebenswichtige Organe wie Nieren, Herz oder Lunge befallen und erhebliche Schäden verursachen. Um das zu verhindern, ist eine frühzeitige effektive Behandlung entscheidend – etwa mittels innovativer Ansätze wie der zellulären Immuntherapie, der sogenannten CAR-T-Zell-Therapie. Im nächsten Webinar des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI) des Uniklinikums Erlangen informiert Dr. Melanie Hagen, Oberärztin und Leiterin der Studienambulanz der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie, über die neuesten Therapieansätze bei SLE. Das Webinar findet am Mittwoch, 18. März 2026, von 17.00 bis 18.00 Uhr statt. Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen.

Frühlingsausgabe von „Gesundheit erlangen“ widmet sich komplexen Herzerkrankungen

Wann und wie sollten angeborene Herzfehler behandelt werden? Welche Eingriffe werden am Uniklinikum Erlangen bereits bei kleinen Kindern vorgenommen? Was bedeuten die Wartezeit auf ein Spenderherz und schließlich eine Transplantation für Betroffene und ihre Angehörigen, und worauf kommt es bei der Operation an? Die kürzlich erschienene Frühlingsausgabe 2026 von „Gesundheit erlangen“ gibt Einblicke in die Arbeit der Herzchirurgischen Klinik und des Kinderherzzentrums des Uniklinikums Erlangen und erzählt die Geschichten von drei Patientinnen und Patienten. Das Magazin wird aktuell in Erlangen, Erlangen-Höchstadt, Forchheim und Bamberg verteilt und kann auch online unter www.gesundheit-erlangen.com gelesen und per E-Mail an gesundheit-erlangen@uk-erlangen.de abonniert werden.

Schwer kranke Patientin erhält 100. Produkt aus dem Uniklinikum Erlangen

Als eines von nur wenigen universitären Zentren in Deutschland verfügt die Medizinische Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie des Uniklinikums Erlangen über die Erlaubnis, CAR-T-Zellen herzustellen. Diese zellbasierte Immuntherapie kommt bisher vor allem bei bestimmten Arten von Blut- und Lymphdrüsenkrebs zum Einsatz. Seit einigen Jahren wenden Ärztinnen und Ärzte sie aber auch im Rahmen von klinischen Studien bei soliden Tumoren wie Brust-, Hoden- oder Eierstockkrebs und bei schweren Autoimmunerkrankungen an. Jetzt hat Maulia F. aus München, die an einer entzündlichen Muskelerkrankung mit Haut- und Lungenbeteiligung leidet, die 100. CAR-T-Zell-Infusion aus Erlanger Eigenherstellung erhalten.

World’s Best Hospitals 2026: Uniklinikum Erlangen weltweit auf Platz 106, deutschlandweit erneut in den Top Ten

„Eine verlässliche Orientierungshilfe ist bei der Suche nach hochwertiger medizinischer Versorgung dermaßen wichtig“, so „Newsweek“. Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin hat zum achten Mal gemeinsam mit dem Statistikportal „Statista“ die Liste der World’s Best Hospitals herausgegeben. Das Uniklinikum Erlangen verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um sieben Plätze und belegt nun Platz 106. Damit zählt es erneut zu den Top-Kliniken weltweit. Seine Platzierung in den Top Ten deutscher Krankenhäuser konnte das Uniklinikum Erlangen ebenfalls behaupten.

Erlanger HNO-Klinik zum Europäischen Tag der Logopädie: künstliche Intelligenz kann menschliche Expertise nur ergänzen – nicht ersetzen

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in die Medizin – auch in die Logopädie. Anlässlich des Europäischen Tages der Logopädie am 6. März 2026 mit dem Motto „KI in der Logopädie – Chancen nutzen, Grenzen kennen“ positioniert sich die Fachabteilung Phoniatrie und Pädaudiologie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen klar: KI kann diagnostische und therapeutische Prozesse sinnvoll ergänzen. Die individuelle Therapie durch erfahrene Logopädinnen und Logopäden bleibt jedoch unersetzlich.

Gymnasium Fridericianum Erlangen spendet 500 Euro für die Aktion „Kinderherz-OP“

Ein Besuch mit Tradition: Auch in diesem Jahr setzt sich das Gymnasium Fridericianum Erlangen für die Aktion „Kinderherz-OP“ ein. Schülerinnen und Schüler sammelten bei der Weihnachtsfeier der Schülervertretung durch den Verkauf von Glühwein, Punsch und weihnachtlichen Leckereien Spenden. Die Hälfte davon – erneut 500 Euro – ging nun an die Kinderkardiologische Abteilung der Kinder- und Jugendklinik und an die Herzchirurgische Klinik des Uniklinikums Erlangen. Gemeinsam mit Schulleiter Dr. Christian Schöffel besuchten Linus Ulrich, Emma Beckmann, Enikö Monostori und Luisa Keil von der Schülervertretung die Station 4A der Kinderkardiologie und übergaben den symbolischen Spendenscheck an Prof. Dr. Sven Dittrich, Leiter der Kinderkardiologie. „Bei der Aktion ‚Kinderherz-OP‘ behandeln wir spendenbasiert Kinder aus Ländern, deren Gesundheitssysteme die lebensrettenden Eingriffe nicht abdecken können“, erklärt Prof. Dittrich bei der Übergabe. „Deshalb freuen wir uns umso mehr über diese Unterstützung!“

Uniklinika zum KHAG-Kompromiss – mahnen Länder zum Handeln

Bund und Länder haben sich auf einen Kompromiss zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) geeinigt. Die Anrufung des Vermittlungsausschusses wird damit offenbar vermieden. Der Kompromiss schafft zwar gewisse Planungssicherheit, nun müssen die Länder aber konsequent handeln und die Krankenhausstrukturen zukunftsfest weiterentwickeln. Mit den vorgesehenen Ermessensspielräumen droht der angestrebte Strukturwandel und eine nachhaltige Qualitätssteigerung weniger stringent umgesetzt zu werden, als benötigt.

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