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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Weltweit größte Studie zur Wirksamkeit von CAR-T-Zellen bei Autoimmunerkrankungen veröffentlicht

Für viele Menschen mit schweren Autoimmunerkrankungen ist der Alltag geprägt von Schmerzen, Erschöpfung und der dauerhaften Einnahme von Medikamenten. Erkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes, systemische Sklerose oder autoimmune Muskelentzündung begleiten Betroffene meist das ganze Leben. Die Ergebnisse der weltweit bisher größten Studie zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen mit CAR-T-Zellen, der am Uniklinikum Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) durchgeführten CASTLE-Studie, geben nun Anlass zur Hoffnung: Sie zeigen, dass eine einmalige Infusion von CD19-CAR-T-Zellen diese Autoimmunerkrankungen stoppen kann, ohne dass eine weitere Medikamententherapie notwendig ist. Die Ergebnisse der CASTLE-Studie haben die Forschenden nun im Fachjournal Nature Medicine veröffentlicht.

Einladung zur DZI-Onlineveranstaltung am 29.01.2026 über digitale Therapieangebote in der Rheumatologie

„Rheuma? Das haben doch nur ältere Menschen!“ – dieser Glaube ist in der Bevölkerung weitverbreitet. Doch die Annahme trügt: Rund 17 Millionen Menschen in Deutschland sind von einer rheumatischen Erkrankung betroffen – darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Die Therapieoptionen zur Linderung der chronischen Schmerzen für Jung und Alt sind vielfältig: Sie reichen von einer medikamentösen Behandlung, über Physio- und Ergotherapie sowie Funktionstraining bis hin zur Ernährungsumstellung oder Schmerztherapie. Darüber hinaus kommen immer häufiger auch digitale Technologien zum Einsatz – sowohl in der Behandlung als auch bei der Diagnostik. In der nächsten Onlineveranstaltung des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI) des Uniklinikums Erlangen informiert PD Dr. Harriet Morf, Fachärztin in der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie (Direktor: Prof. Dr. Georg Schett) daher über die Möglichkeiten, die digitale Tools für die Rheumatologie bieten. Das Webinar findet am Donnerstag, den 29. Januar 2026, von 17.00 bis 18.00 Uhr statt. Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Mit drei Jahren erkrankte Felix an schwerer aplastischer Anämie – nur dank zahlreicher Bluttransfusionen und einer Knochenmarktransplantation ist er heute noch am Leben

Als Felix im Herbst 2024 die Diagnose schwere aplastische Anämie (SAA) erhielt, war für ihn und seine Familie auf einmal nichts mehr wie zuvor: Das Knochenmark des damals Dreijährigen stellte infolge einer Autoimmunreaktion plötzlich seine Arbeit ein und bildete keine lebensnotwendigen Blutbestandteile mehr. Schon bald stand für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte in der Kinderonkologie (Leiter: Prof. Dr. Markus Metzler) der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Joachim Wölfle) des Uniklinikums Erlangen fest: Felix benötigt eine Knochenmarktransplantation (KMT). Bis zur Identifikation einer passenden Spenderin oder eines passenden Spenders war der Junge aus Bubenreuth monatelang auf regelmäßige Bluttransfusionen angewiesen; doch immer wieder drohten Engpässe in der Blutversorgung. Heute – mehr als ein Jahr nach der Diagnosestellung und rund acht Monate nach der erfolgreichen Transplantation – hat Felix wieder völlig normale Blutbildwerte ohne Transfusionsbedarf. Die Familie möchte nun noch mehr Menschen dazu ermutigen, Blut zu spenden und sich in eine Knochenmark- bzw. Stammzellspenderdatei aufnehmen zu lassen. „Die Blut- und Knochenmarkspenden haben unserem Sohn das Leben gerettet“, sagt Ellen K., Felix' Mutter, und fügt hinzu: „Ohne diese Unterstützung wäre Felix heute nicht mehr hier. Jede Spende zählt.“

Internationales Team entwickelt System zur einheitlichen Beurteilung des operativen Therapieerfolgs bei Gehirntumoren

Niedriggradige Hirntumoren, sogenannte IDH-mutierte Gliome ZNS WHO-Grad 2, sind trotz ihres langsamen Wachstums lebensbedrohlich. Die Frage nach der richtigen Balance zwischen einer „radikalen“ Tumorentfernung und der Vermeidung einer neurologischen Verschlechterung beschäftigt Neurochirurginnen und Neurochirurgen weltweit. Ein internationales Forschungsteam aus der RANO Working Group unter Beteiligung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen hat eine neue Klassifikation entwickelt, die erfasst, wie stark verbleibendes Tumorgewebe den weiteren Krankheitsverlauf beeinflusst. Die Ergebnisse werden in The Lancet Oncology veröffentlicht.

Transfusionsmedizin des Uniklinikums Erlangen erweitert Terminangebot: Blutspende nun auch samstags möglich

Samstage bieten viele Möglichkeiten: ausschlafen, Zeit mit Familie und Freundinnen und Freunden verbringen oder gemütlich durch die Innenstadt bummeln. Ab sofort kommt eine weitere Option hinzu: Seit dem Jahreswechsel können gesunde Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren auch samstags in der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Holger Hackstein) des Uniklinikums Erlangen Blut spenden – und damit übers Wochenende zur Lebensretterin bzw. zum Lebensretter werden.

Online-Informationsveranstaltung am 20.01.2026 klärt über Depressionen bei Kindern und Jugendlichen auf – was Eltern tun können

Jedes Kind durchlebt Phasen, in denen es traurig ist. Doch was ist, wenn die Antriebslosigkeit, die Traurigkeit und der Schwermut überhandnehmen? Ab wann können Eltern, Bezugspersonen oder die jungen Menschen selbst von einer „echten“ Depression ausgehen – und wie lässt sich frühzeitig gegensteuern? Antworten darauf gibt Prof. Dr. Carolin Donath von der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen bei einem kostenlosen Online-Informationsabend. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 20. Januar 2026 um 18.00 Uhr, statt und richtet sich an Eltern, Jugendliche und Interessierte, die mehr über Symptome, Prävention und Unterstützung bei psychischen Belastungen erfahren möchten.

Erster Jahrgang schließt Medizinstudium am Medizincampus Oberfranken ab

Sie sind motiviert, hervorragend ausgebildet – und jetzt auf dem Sprung ins Berufsleben: 23 junge Frauen und Männer haben soeben ihr Medizinstudium der FAU Erlangen-Nürnberg am Medizincampus Oberfranken (MCO) in Bayreuth erfolgreich abgeschlossen. Gestartet sind sie zum Wintersemester 2019/20 in Erlangen. Nach der vorklinischen Ausbildung wechselten die Studierenden im Sommersemester 2022 für ihren klinischen Abschnitt nach Bayreuth. Das Besondere: Sie sind die ersten Absolventinnen bzw. Absolventen im Rahmen dieses wegweisenden Kooperationsprojekts unter Federführung der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Kooperation mit dem Klinikum Bayreuth, dem Uniklinikum Erlangen, den Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken sowie der Universität Bayreuth.

Erlanger Forschende entschlüsseln die Wanderung von Entzündungszellen von der Haut in das Gelenk

Etwa 20 bis 30 Prozent aller Menschen, die an Schuppenflechte – der sogenannten Psoriasis – leiden, entwickeln im Laufe der Zeit zusätzlich eine schmerzhafte Gelenkentzündung. Die sogenannte Psoriasis-Arthritis kann unbehandelt zu dauerhaften Knochen- und Gelenkschädigungen führen. Warum dieser Übergang bei manchen Patientinnen und Patienten passiert und bei anderen nicht, war bislang ein Rätsel. Ein Forscherteam an der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie (Direktor: Prof. Dr. med. univ. Georg Schett) des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnte aufklären, welche Zellen von der Haut von Psoriasis-Patientinnen und -Patienten in die Gelenke reisen und wie sie es dort schaffen, eine Entzündung auszulösen. Diese Erkenntnisse liefern neue Ansätze, wie man Psoriasis-Arthritis verhindern kann, bevor sie ausbricht. Seine Ergebnisse hat das Team in Nature Immunology veröffentlicht.

Mitarbeitende des Uniklinikums Erlangen sammelten bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ der AOK 16.722 Kilometer – eine von ihnen wurde nun ausgezeichnet

16.722 Kilometer oder einmal die Luftlinie von Erlangen nach Melbourne – so groß ist die Distanz, die 62 Mitarbeitende des Uniklinikums Erlangen im vergangenen Jahr bei der AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mit dem Fahrrad zurücklegten. Bei der Preisverleihung am Uniklinikum Erlangen wurde nun eine von ihnen besonders geehrt: Eine Mitarbeiterin am Center for Clinical Studies (Leiterin: Dr. Stefanie Maas), trat während des Aktionszeitraums an 85 Tagen kräftig in die Pedale und „erradelte“ so 1.042 Kilometer.

Die Notfallversorgung am Uniklinikum Erlangen wurde sichergestellt

Das Uniklinikum Erlangen wird am kommenden Montag, 12.01.2026, und Mittwoch, 14.01.2026, von Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di betroffen sein. Streikberechtigt sind alle Beschäftigten des Uniklinikums Erlangen mit Ausnahme des Ärztlichen Dienstes sowie verbeamteter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über eine Notdienstvereinbarung wurde die Versorgung der Patientinnen und Patienten des Uniklinikums Erlangen sichergestellt.

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