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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Informationsveranstaltungen zu Sarkomen und GIST am 7. und 8. Mai 2026

Fundierte medizinische Informationen aus erster Hand: Am Uniklinikum Erlangen finden am Donnerstag und Freitag, 7. und 8. Mai 2026, die Patiententage der Deutschen Sarkom-Stiftung statt. Erfahrene Expertinnen und Experten informieren in ihren Fachvorträgen über die neuesten Entwicklungen in der Behandlung von bösartigen Weichgewebetumoren. Am Donnerstag liegt der Fokus auf Sarkomen, am Freitag auf Gastrointestinalen Stromatumoren (GIST). Darüber hinaus gibt es Raum für individuelle Fragen an die Referentinnen und Referenten sowie für den Austausch mit anderen Betroffenen. Die Veranstaltung findet am Uniklinikum Erlangen, im Seminarraum des Translational Research Center (TRC), Kussmaulallee 10/12, statt. Eingeladen sind sowohl Patientinnen und Patienten, ihre Angehörigen und Begleitpersonen als auch alle anderen Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Online-Anmeldung wird gebeten.

2,5 Mio. Euro Förderung für CAR-T-Zell-Studie unter Erlanger Leitung am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) fördert die multizentrische Studie CURE-GvHD unter Leitung des Uniklinikums Erlangen mit 2,5 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Geprüft wird ein CAR-T-Zell-Ansatz für Patientinnen und Patienten mit schwerer chronischer Transplantat-gegen-Wirt-Erkrankung (cGvHD).

Uniklinika plädieren für tragfähiges Gesamtkonzept Universitätsklinika fordern eine differenzierte Ausgestaltung der Sparmaßnahmen und ein klares Zielbild für die Gesundheitsversorgung

Die geplanten Maßnahmen zur Begrenzung der Gesundheitsausgaben im Referentenentwurf zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz verschärfen die bereits bestehenden strukturellen Probleme im deutschen Gesundheitswesen. Das Gesetz setzt auf pauschale, undifferenzierte Einsparungen, weil ein klares Zielbild für die zukünftige Gesundheitsversorgung fehlt. Davon sind die Universitätsklinika in besonderem Maße betroffen. Ihre Rolle in der Gesundheitsversorgung, als Innovationsmotor und in Krisensituationen wird dadurch geschwächt. Ohne eine Kurskorrektur werden die Länder als Träger dauerhaft die daraus entstehenden Belastungen tragen müssen.

Erlanger Forschende wollen Diagnose und Therapie beider Erkrankungen verbessern

Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen ein leicht erhöhtes Risiko haben, im späteren Leben an der Parkinson-Krankheit zu erkranken. Die Gründe dafür sind noch unklar. Dr. Pooja Gupta, Gruppenleiterin für „Bioinformatik für Multi-Omics“ am Uniklinikum Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), wird dieser Frage in den kommenden fünf Jahren nachgehen. Ihr Projekt „AI-PREDICT“ setzt künstliche Intelligenz ein, um die potenziellen biologischen Zusammenhänge zwischen beiden Krankheiten zu untersuchen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert die Initiative mit rund zwei Millionen Euro.

Bürgervorlesung am 20.04.2026 informiert über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur COVID-19-Impfung

30. Januar 2020: Die Weltgesundheitsorganisation ruft angesichts des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 eine internationale Gesundheitsnotlage aus. Am 11. März 2020 erklärt sie den Ausbruch zur Pandemie. Binnen eines Jahres entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Impfstoffe gegen die Viruserkrankung COVID-19 – ein Meilenstein der medizinischen Forschung. Heute, fünf Jahre nach Beginn der weltweiten Impfkampagnen, zieht Prof. Dr. Klaus Überla, Direktor des Virologischen Instituts – Harald-zur-Hausen-Institut für Virologie des Uniklinikums Erlangen, eine wissenschaftliche Bilanz: In seiner Bürgervorlesung „Fünf Jahre COVID-19-Impfungen – was wissen wir heute?“ am Montag, 20. April 2026, ab 18.15 Uhr, zeigt er auf, wie wichtig die Impfstoffe bis heute sind, welche gesicherten Erkenntnisse zu Wirkungen und Nebenwirkungen vorliegen – und welche Fragen die Forschung weiterhin beschäftigen.

Erlanger Langzeitstudie belegt Bedeutung des familiären Umfelds für die kindliche Entwicklung

Ein interdisziplinäres Forschungsteam des Uniklinikums Erlangen um PD Dr. Anna Eichler und Prof. Dr. Oliver Kratz, Leiter der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit, sowie Prof. Dr. Robert Cesnjevar, Direktor der Herzchirurgischen Klinik, hat über viele Jahre hinweg eine besondere Patientengruppe begleitet: Kinder mit einem angeborenen Ventrikelseptumdefekt (VSD), die deswegen bereits vor ihrem dritten Geburtstag operiert wurden. Die jetzt im Fachmagazin „Journal of Cardiothoracic Surgery“ veröffentlichten Studienergebnisse zeigen insgesamt eine erfreuliche Entwicklung der betroffenen Kinder, aber verdeutlichen auch, wie entscheidend das familiäre Umfeld für ihre psychische Gesundheit ist.

SpVgg Greuther Fürth brachte Fußballspaß und Ostergeschenke in die Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen

„Das war ganz klar Abseits!“, hallt es durch das Foyer der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. „Auf keinen Fall!“, ruft ein junger Patient, lacht und schießt. Tor! Die SpVgg Greuther Fürth verwandelte die Eingangshalle der Erlanger Kinderklinik für einen Nachmittag in ein Fußballfeld, auf dem die jungen Patientinnen und Patienten toben konnten. Edgar Prib, Co-Trainer der Fürther U-19-Mannschaft, verteidigte das Tor und geriet dabei ordentlich ins Schwitzen. Neben Fußballspaß hatten die Kleeblätter auch Ostergeschenke im Gepäck und schminkten allen, die wollten, bunte Glitzertattoos.

Erster Vortag der neuen Bürgervortragsreihe informiert am 13.04.2026 über geschlechterspezifische Unterschiede bei Herzerkrankungen

Ein drückendes Engegefühl in der Brust, Luftnot und Schweißausbrüche: Das sind klassische Anzeichen eines Herzinfarkts. Doch das Herzleiden kann sich auch anders äußern: Atemnot, Schmerzen im Oberbauch oder Übelkeit. Symptome, die oft mit einer Magen-Darm-Infektion oder anderen harmlosen Ursachen verwechselt werden. Dies ist bei Frauen häufiger als bei Männern. Und statt schnell den Notruf zu wählen, wird in vielen Fällen abgewartet – dabei zählt jetzt jede Sekunde. In der Bürgervorlesung „Herzerkrankungen bei Frauen und bei Männern – gibt es Unterschiede?“ erläutert Prof. Dr. Stephan Achenbach, Direktor der Medizinischen Klinik 2 – Kardiologie und Angiologie des Uniklinikums Erlangen, wie sich Herzerkrankungen bei Männern und Frauen unterscheiden und was bei einer geschlechtersensiblen Behandlung zu beachten ist. Die Veranstaltung findet am Montag, 13. April 2026, ab 18.15 Uhr statt und steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Damit macht Prof. Achenbach, der auch Vorstandsvorsitzender der Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen ist, traditionell den Auftakt zu einer neuen Bürgervortragsreihe. Im Sommersemester 2026 erwarten die Zuhörenden insgesamt 13 interessante Themen.

Welttag der Stimme: Zwei Logopädinnen der Erlanger HNO-Klinik erklären, warum sich Stimmpflege lohnt – und geben Einblick in zwei stimmgewaltige Welten

In der Fachabteilung Phoniatrie und Pädaudiologie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen behandeln acht Logopädinnen Patientinnen und Patienten mit Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen. Zwei von ihnen bringen dabei nicht nur therapeutische Expertise mit, sondern auch eigene Bühnenerfahrung: Jessica Herzog steht regelmäßig als Sängerin bei Privat- und Firmenveranstaltungen auf der Bühne und verfügt über Musicalerfahrung; Jana Tschirschwitz spielt in ihrer Freizeit in einem Improvisationstheater. Anlässlich des Welttages der Stimme – des World Voice Day – am 16. April 2026 informieren die beiden rund um das Ausdrucksmittel, das für Kommunikation und Identität essenziell ist: die menschliche Stimme. Gemeinsam mit der Erlanger Phoniatrie und Pädaudiologie möchten Jessica Herzog und Jana Tschirschwitz den Aktionstag nutzen, um auf die Bedeutung der Stimmgesundheit aufmerksam zu machen.

Prof. Dr. Andreas Arkudas ist neuer Direktor der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik

Seit 1. April 2026 ist Prof. Dr. Andreas Arkudas neuer Direktor der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen. Er löst damit Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch ab, der die Einrichtung seit 2003 leitete. Zuletzt war Prof. Arkudas als stellvertretender Klinikdirektor tätig. „Seit fast 22 Jahren ist das Uniklinikum Erlangen für mich nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern ein zentraler Teil meines beruflichen und persönlichen Lebenswegs“, betont er. „Es besitzt international eine herausragende Reputation. Ein entscheidender Punkt für mich sind aber die Menschen hier: engagierte Teams, inspirierende Kolleginnen und Kollegen sowie eine Uniklinikumsleitung, die Vertrauen schenkt und neue Wege ermöglicht. Nun gilt es, die hohe Qualität der Patientenversorgung nachhaltig zu sichern. Erlangen ist für mich ein Ort der Kontinuität, der Innovation und der gelebten Medizin.“

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