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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Bürgervorlesung am 4. Mai 2026 informiert über Intensivversorgung und die Zeit danach

Die schwere Krankheit ist überstanden, die Beatmungsschläuche sind ab. Jetzt wünschen sich die meisten Betroffenen: raus aus der Klinik und rein in den Alltag. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn lebensrettende Maßnahmen und eine Behandlung auf der Intensivstation muten dem Organismus viel zu. Auch nach der Krankenhausentlassung können sich Patientinnen und Patienten deshalb noch schwach und erschöpft fühlen; vielleicht stellen sie auch Atemprobleme, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen oder Ängste fest. Wie all dem bestmöglich begegnet werden kann, erfahren Interessierte am Montag, 4. Mai 2026, in der Bürgervorlesung „Von der Intensivstation zurück ins Leben“. Darin erläutern Prof. Dr. Roland C. E. Francis, Direktor der Anästhesiologischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, und Oberarzt Dr. Alexander Hunsicker, wie die Rückkehr in die Normalität bestmöglich gelingt. Welche Weichen können schon vor einer großen Operation gestellt werden? Welche neuen schonenden Therapien und Verfahren gibt es in der Intensivmedizin, etwa bei der Beatmung? Inwiefern fördern Reha- und Nachsorgekonzepte die Genesung und wie können Angehörige den gesamten Prozess unterstützen?

Kostenlose Fragebögen und Leistungstests zu häuslicher Pflege und Demenz für Angehörige, Fachpersonen und Forschung ab sofort verfügbar

In neun von zehn Fällen erfolgt die häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen durch Privatpersonen – meist durch nahestehende Verwandte. Für die Pflegenden stellt das oft eine große Belastung dar: Freie Minuten für Hobbys sowie Zeit für sich selbst bleiben kaum und eine ungestörte Nachtruhe ist nur selten möglich. Auf Dauer wirkt sich das negativ auf die Gesundheit der Pflegenden aus – und auch die Qualität der Pflege leidet. Zugleich gibt es Hinweise, dass Pflegende auch positive Erfahrungen machen: Viele berichten etwa, dass sie sich aufgrund der häuslichen Pflege selbstwirksamer fühlen. Wie hoch die eigene Belastung ist und welche positiven Aspekte die häusliche Pflege individuell mit sich bringt, können pflegende Angehörige nun online herausfinden: Auf www.caregiving-tests.de, einer neuen Website des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, stehen dafür ab sofort zwei wissenschaftlich fundierte, alltagsnahe Selbsttests kostenlos zur Verfügung: die Häusliche-Pflege-Skala (HPS) zur Erfassung der Pflegebelastung und die Benefits of Being a Caregiver Scale (BBCS) zur Ermittlung positiver Erfahrungen. Diese und weitere Erhebungsverfahren wurden in den vergangenen drei Jahrzehnten von Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung, und seinen wissenschaftlichen Mitarbeitenden entwickelt. Mit der Webseite möchte er die Ergebnisse niedrigschwellig zugänglich machen: „Wissenschaft ist kein Selbstzweck. Meinem Team und mir ist es wichtig, dass unsere Forschung…

Uniklinikum Erlangen trauert um herausragenden Arzt und Forscher

Der ehemalige Ärztliche Direktor des Uniklinikums Erlangen, Prof. Dr. Rolf Sauer, ist am Montag, 20.04.2026, in Erlangen gestorben. Er war von 1999 bis 2006 Vorstandsvorsitzender des Uniklinikums Erlangen und Dienstvorgesetzter von rund 900 Ärz-tinnen und Ärzten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Zugleich war er vom 01.10.1977 bis zum 31.12.2007 Direktor der Erlanger Strahlenklinik.

 

Patientin mit drei Autoimmunerkrankungen am Uniklinikum Erlangen erfolgreich mit einer CAR-T-Zell-Therapie behandelt

Drei Autoimmunerkrankungen, neun erfolglose Therapieversuche, elf Jahre Leidensweg: Als Kerstin F. im Frühjahr 2025 mit dem Hubschrauber ans Uniklinikum Erlangen gebracht wurde, war sie dem Tod näher als dem Leben. Doch den Expertinnen und Experten der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie gelang es, die Patientin mithilfe einer CD19-CAR-T-Zell-Therapie erfolgreich zu behandeln. Heute ist die 47-jährige Mutter von zwei Kindern weitestgehend beschwerdefrei. Der Fall wurde Anfang April 2026 in „Med“, einer Fachzeitschrift im Wissenschaftsverlag „Cell Press“, publiziert.

Einladung zur DZI-Online-Veranstaltung über Sklerodermie am Mittwoch, 13. Mai 2026

Sie zählt zu den seltenen, aber schweren Autoimmunerkrankungen: die systemische Sklerose (Sklerodermie). Betroffene leiden unter einer zunehmenden Verdickung und Verhärtung (Fibrose) der Haut, da sich vermehrt Bindegewebe bildet. Außerdem können sich Gefäße entzünden und dadurch verändern. Auch innere Organe wie Lunge, Verdauungstrakt und Nieren können angegriffen werden; zusätzlich treten durch die Fibrose häufig Gelenk- und Muskelbeschwerden auf. Um schwerwiegende Verläufe zu verhindern, ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend. Mithilfe einer ausführlichen Anamnese, Kapillarmikroskopie, spezieller Blutuntersuchungen und bildgebender Verfahren kann die Erkrankung erkannt und ihr Stadium beurteilt werden. Ziel der Therapie ist es derzeit, die Verhärtung von Haut und Organen zu verlangsamen oder zu stoppen. Gleichzeitig ist die Forschung zu neuen Therapieansätzen von großer Bedeutung, um die Sklerodermie besser zu verstehen, früher zu erkennen und die Behandlungsmöglichkeiten weiter zu verbessern. Im aktuellen Webinar des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI) des Uniklinikums Erlangen informiert Dr. Christina Bergmann, Oberärztin der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie des Uniklinikums Erlangen, über die neuesten Therapieansätze bei systemischer Sklerose. Das Webinar findet am Mittwoch 13. Mai 2026, von 17.00 bis 18.00 Uhr statt. Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen.

Prof. Dr. Frank Roemer mit Clinical Research Award der Osteoarthritis Research Society International geehrt

Die Osteoarthritis Research Society International (OARSI) hat Prof. Dr. Frank Roemer, Oberarzt am Radiologischen Institut des Uniklinikums Erlangen, mit ihrem Clinical Research Award ausgezeichnet. Der Preis wurde nun im Rahmen des jährlichen OARSI World Congress on Osteoarthritis in West Palm Beach, USA, übergeben. Dieser Preis wird an ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die herausragende Leistungen in der Arthroseforschung erbracht haben, um die Therapie von Patientinnen und Patienten mit Arthrose zu verbessern. Prof. Roemer ist weltweit erst der zweite Radiologe, dem diese Anerkennung zuteil wurde.

Bikerinnen und Biker versammeln sich am Samstag, 2. Mai 2026, zum 32. Erlanger Toy Run

Am Samstag, 2. Mai 2026, machen sich wieder unzählige Bikerinnen und Biker auf den Weg zur Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Gemeinsam möchten sie jungen Patientinnen und Patienten, deren Familien und den Mitarbeitenden eine Freude bereiten – mit Geschenken, Spenden und jeder Menge Herzlichkeit.

Internationaler Tag gegen Lärm 2026: Erlanger HNO-Experte erklärt, wie sich das Gehör im Alltag und auf Festivals wirksam schützen lässt – und warum sich Gehörschutz lohnt

Rock im Park, Bergkirchweih, Open Beatz: Die Festival- und Volksfestsaison in der Metropolregion Nürnberg steht vor der Tür. Dort gibt’s nicht nur Spaß und gute Laune, sondern auch ganz schön was auf die Ohren. Anlässlich des Tags gegen Lärm – des International Noise Awareness Day – am 29. April 2026 erklärt Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe, Leiter des Cochlear-Implant-Centrums CICERO der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen, wie viel Sound unsere Ohren vertragen und welche Risiken eine dauerhafte Lärmbelastung birgt. Der Experte nennt zudem einfache Maßnahmen, wie sich das Gehör schützen lässt, ohne dass dafür auf Musik, Feiern und Festivalstimmung verzichtet werden muss.

Bürgervorlesung am 27.04.2026 informiert über Gewebeveränderungen der Schilddrüse

Je älter wir werden, desto häufiger haben wir sie: Schilddrüsenknoten. Wird allerdings nicht aktiv nach ihnen gesucht, bleiben sie meist unbemerkt, da sie nur selten Beschwerden verursachen. In 98 Prozent aller Fälle sind die Gewebeveränderungen gutartig. Sind sie jedoch bösartig, haben sie fast immer eine sehr gute Prognose – aber eben nur fast. Sollten Menschen ab einem bestimmten Alter oder mit familiärer Vorbelastung also ihre Schilddrüse auf Knoten untersuchen lassen? Oder was ist, wenn bereits Knoten festgestellt wurden? Wie lässt sich zwischen gut- und bösartig unterscheiden? Und: Werden Schilddrüsen zu häufig operiert? In seiner Bürgervorlesung am Montag, 27. April 2026, ab 18.15 Uhr, informiert Prof. Dr. Thomas Kühlein, Direktor des Allgemeinmedizinischen Instituts des Uniklinikums Erlangen, umfassend über das Thema Schilddrüsenknoten. Der Facharzt erläutert anhand der gerade neu erschienenen Leitlinie, was Patientinnen und Patienten zu dem Thema wissen sollten.

Informationsveranstaltungen zu Sarkomen und GIST am 7. und 8. Mai 2026

Fundierte medizinische Informationen aus erster Hand: Am Uniklinikum Erlangen finden am Donnerstag und Freitag, 7. und 8. Mai 2026, die Patiententage der Deutschen Sarkom-Stiftung statt. Erfahrene Expertinnen und Experten informieren in ihren Fachvorträgen über die neuesten Entwicklungen in der Behandlung von bösartigen Weichgewebetumoren. Am Donnerstag liegt der Fokus auf Sarkomen, am Freitag auf Gastrointestinalen Stromatumoren (GIST). Darüber hinaus gibt es Raum für individuelle Fragen an die Referentinnen und Referenten sowie für den Austausch mit anderen Betroffenen. Die Veranstaltung findet am Uniklinikum Erlangen, im Seminarraum des Translational Research Center (TRC), Kussmaulallee 10/12, statt. Eingeladen sind sowohl Patientinnen und Patienten, ihre Angehörigen und Begleitpersonen als auch alle anderen Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Online-Anmeldung wird gebeten.

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