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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Beratungen im Bundestagsgesundheitsausschuss zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz

Anlässlich der Änderungsanträge und Beratungen im Bundestagsgesundheitsausschuss zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz warnen die Universitätsklinika erneut vor erheblichen wirtschaftlichen Folgen. Die pauschalen Einsparmaßnahmen verschärfen die seit Langem bestehenden strukturellen Finanzierungsdefizite der Universitätsklinika drastisch. Mit dem Gesetzentwurf drohen den deutschen Universitätsklinika zusätzliche Erlösverluste in Höhe von einer Milliarde Euro. Damit droht ein Gesamtdefizit über alle Universitätsklinika im Jahr 2027 von zwei Milliarden Euro. Auch die nun vorliegenden Änderungsanträge ändern nichts an der grundsätzlichen Misere dieses Gesetzes.

Jahrelang litt Tanja W. aufgrund von diabetischer Polyneuropathie an starken Schmerzen. Eine Rückenmarkstimulation verschaffte endlich Linderung

„Es fühlte sich an wie Messerstiche“, erinnert sich Tanja W. Seit 2020 war das Leben der Bayreutherin von einer diabetischen Polyneuropathie bestimmt – einer chronischen Nervenschädigung, die durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte entsteht. Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Taubheit oder brennende Schmerzen in den Füßen sind typische Symptome. Ohne starke Schmerzmittel hätte die heute 54-Jährige ihren Alltag damals nicht meistern können. „Das war kein Leben“, sagt Tanja W. heute. An der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen bekam die Patientin schließlich eine Rückenmarkstimulation – und konnte schon wenige Wochen nach dem Eingriff ihre Schmerzmittel deutlich reduzieren. „Etwa die Hälfte der Erwachsenen mit Diabetes entwickelt im Lauf ihres Lebens eine diabetische Polyneuropathie. Doch nicht alle kennen diese Behandlungsmethode“, sagt Dr. univ. Franziska Schmidt, Oberärztin der Neurochirurgie. „Das möchten wir ändern.“

Europäische Fachgesellschaft ernennt Erlanger Nephropathologin zum „Distinguished Fellow“

Prof. Dr. Kerstin Amann, Leiterin der Nephropathologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen, wurde jetzt von der European Renal Association (ERA) zum „FERA“ berufen – zum „Distinguished Fellow“ der ERA. Diese besondere Auszeichnung von einer der größten nephrologischen Vereinigungen weltweit wird an ausgewählte ERA-Mitglieder verliehen, die in klinischen und in forschenden Bereichen der Nephrologie herausragende Arbeit leisten. Bereits 2024 würdigte die ERA Prof. Amann als hochgeschätzte Nephropathologin und Wissenschaftlerin in Deutschland und Europa sowie den USA und verlieh ihr dafür den renommierten ERA Award for Research Excellence in Nephrology.

Verzögerungen bei der Patientenaufnahme und längere Wartezeiten über einige Tage möglich.

Zur Modernisierung seiner digitalen Infrastruktur führt das Uniklinikum Erlangen in allen Einrichtungen ab Dienstag, 7. Juli 2026, umfangreiche System-Updates durch.

Bürgervorlesung am 06.07.2026 informiert über Bewusstlosigkeit

Erst wird es einem komisch zumute – und schon ist man bewusstlos. Viele von uns erleben im Laufe ihres Lebens mindestens einmal eine Ohnmacht, einige leiden unter wiederkehrenden Bewusstseinsverlusten. Doch welche ganz verschiedenen Ursachen können einer vorübergehenden Bewusstlosigkeit zu Grunde liegen? Was hilft bei wiederkehrenden Anfällen? Und wann sollte man unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt konsultieren? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Prof. Dr. Hajo Hamer, Sprecher des Epilepsiezentrums der Neurologischen Klinik, am Montag, 6. Juli 2026, ab 18.15 Uhr in seiner Bürgervorlesung „Dann war ich plötzlich weg! Warum wird man bewusstlos und was kann man dagegen tun?“.

Ein neuer Forschungsverbund der Daimler und Benz Stiftung erfasst Pflegeerfahrungen mithilfe KI-basierter Robotik

Im neuen „Ladenburger Kolleg“ der Daimler und Benz Stiftung soll das wertvolle Erfahrungswissen von Pflegefachpersonen mithilfe von künstlicher Intelligenz und humanoider Robotik für Auszubildende in der Pflege bewahrt und erfahrbar gemacht werden. Für das Förderprojekt „Sensorgestützte Erfassung pflegerischen Erfahrungswissens und Vermittlung durch KI-basierte humanoide Robotik“ unter wissenschaftlicher Leitung eines Experten des Uniklinikums Erlangen stehen rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Online-Fragestunde für Eltern am 08.07.2026 im Rahmen der Bayerischen Impfwoche

Seit 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Mädchen und seit 2018 auch Jungen die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV). Doch obwohl dadurch das Krebsrisiko signifikant gesenkt werden kann, sind in Deutschland aktuell nur etwa 50 Prozent der Mädchen und 30 Prozent der Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren immunisiert. Um für diese wichtige Gesundheitsmaßnahme zu sensibilisieren, aufzuklären und Ängste zu nehmen, rückt die Bayerische Impfwoche vom 3. bis zum 12. Juli 2026 deshalb den Schutz vor humanen Papillomaviren in den Fokus. Auch zwei Experten des Uniklinikums Erlangen beteiligen sich und informieren am Mittwoch, 8. Juli 2026, von 19.00 bis ca. 20.00 Uhr im Rahmen einer Online-Veranstaltung des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) umfassend über das Thema HPV-Impfung. Das Zoom-Meeting richtet sich insbesondere an Eltern und bietet ihnen die Möglichkeit, anonym Fragen zu stellen und diese von den teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten beantworten zu lassen.

ASBH-Stiftung spendet 193.326 Euro an Forschungsverbund

Die Stiftung der Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus e. V. (ASBH)

fördert mit einer Spende von 193.326 Euro einen Forschungsverbund an den Universitätsstandorten Erlangen und Gießen-Marburg. 106.080 Euro der aus einer Erbschaft stammenden Mittel fließen dabei an die Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen sowie den Lehrstuhl für Mikroskopische Anatomie und Molekulare Bildgebung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Hier forschen interdisziplinäre Teams um Prof. Dr. Heiko Reutter, Leiter der Fachabteilung Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Prof. Dr. Regina Trollmann, Sprecherin des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ), und Prof. Dr. Dieter Chichung Lie, Inhaber des Lehrstuhls für Mikroskopische Anatomie und Molekulare Bildgebung, gemeinsam zur Spina bifida.

Royale Bilderaktion an Erlanger Kinderklinik

Samtumhang über den Schultern, Krone auf, Zepter in der Hand – in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen stand eine besondere Fotoaktion auf dem Programm. Die Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen schlüpften für die Kamera in königliche Gewänder und posierten in einem edel dekorierten goldenen Bilderrahmen. Der Verein Toy Run – Träume für kranke Kinder Erlangen e. V. ermöglichte in Kooperation mit der Kinderklinik und mehreren Kulturschaffenden sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern das Angebot.

Expertinnen und Experten informieren am 4. Juli 2026 über Diabetes, Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Der charakteristische rote Doppeldeckerbus der Info-Tour „Herzenssache Lebenszeit“ reist auch in diesem Jahr wieder durch ganz Deutschland, um in rund 100 Städten über Risikofaktoren, Präventionsmöglichkeiten und moderne Behandlungskonzepte bei Diabetes, Schlaganfall sowie Herz- und Nierenschwäche zu informieren. Auf dem Erlanger Hugenottenplatz macht der Bus Halt am Samstag, 4. Juli 2026, von 10 bis 15 Uhr. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Informations- und Beratungsangebot. Mit dabei sind Expertinnen und Experten der Anästhesiologischen Klinik, der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, der Medizinischen Klinik 2 – Kardiologie und Angiologie sowie der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Erlangen. Sie stehen für Gespräche zur Verfügung und beantworten individuelle Fragen zu Prävention, Diagnostik und Therapie. Zusätzlich gibt es ein Ernährungs- und Schlaganfallquiz und Interessierte erhalten Einblicke in die Arbeit des Rettungsdienstes, können sich über die Ausstattung von Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug informieren und sich die Abläufe erklären lassen.

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