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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Prof. Dr. Dr. Florian Rosar ist neuer Direktor der Nuklearmedizinischen Klinik

Seit 1. Mai 2026 ist Prof. Dr. Dr. Florian Rosar neuer Direktor der Nuklearmedizinischen Klinik des Uniklinikums Erlangen. Er folgt auf Prof. Dr. Torsten Kuwert, der die Klinik seit 1998 leitete. Bis zu seinem Wechsel nach Erlangen war Florian Rosar stellvertretender Direktor und leitender Oberarzt der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg.

Erlanger Fußballmannschaft unterstützt den Bunten Kreis Erlangen

Gemeinsam etwas Gutes tun, das hat sich die Frauenfußballmannschaft der SpVgg 1904 Erlangen e. V. vorgenommen. Das Team bezahlt neue Trainingsbekleidung zunächst aus der Mannschaftskasse und verkauft diese dann an die Spielerinnen weiter. Der Erlös daraus kommt nun dem Bunten Kreis Erlangen in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen zugute: Zwei Mittelfeldspielerinnen der „Spieli“, Emma Steger und Nina Kühnl, übergaben die Spende in Höhe von 200 Euro. Ingrun Löwe und Nadine Watzl vom Bunten Kreis Erlangen sowie Pflegedienstleitung Ramona Bantke und ihre Stellvertreterin Susan Weczerek nahmen den Scheck dankend entgegen. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung“, sagte Ingrun Löwe bei der Übergabe. „Das hilft uns, die Kosten zu decken, die bei der Anreise zu den Familien entstehen.“

Manfred-Roth-Stiftung unterstützt Forschungsprojekt zu häufiger Spätkomplikation bei Stammzelltransplantationen mit 21.100 Euro

Bei rund der Hälfte aller Patientinnen und Patienten, die eine körperfremde Stammzelltransplantation erhalten – etwa zur Behandlung einer akuten Leukämie –, tritt nach der Gabe eine chronische Graft-versus-Host-Erkrankung (cGvHD) auf. Dabei handelt es sich um eine Spätkomplikation, bei der die transplantierten Spenderimmunzellen gesundes Gewebe der Empfängerin oder des Empfängers angreifen. Obwohl diese Erkrankung in der Regel gut behandelbar ist, schränkt sie die Lebensqualität oft erheblich ein. Daher möchte nun ein Forschungsteam um Prof. Dr. Silvia Spörl, Oberärztin der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie des Uniklinikums Erlangen, im Rahmen des Projekts „Funktionelle Heterogenität pathogener T-Zell-Subpopulationen bei der chronischen Graft-versus-Host-Reaktion“ die zugrunde liegenden Mechanismen genauer untersuchen. „Langfristig könnten die Ergebnisse dazu beitragen, Risikopatientinnen und -patienten frühzeitig zu identifizieren, die Erkrankung gezielter zu behandeln oder ihren Ausbruch zu verhindern“, erläutert Isabel Sandner, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projektteam. Die Fürther Manfred-Roth-Stiftung unterstützt das Forschungsvorhaben jetzt mit 21.100 Euro zugunsten der Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen. Dank des Matching-Funds-Programms stockt das Uniklinikum Erlangen die Spende auf insgesamt 26.586 Euro auf.

Patientenveranstaltung am 12. Mai 2026 informiert über Gelenkersatz

Was den Gelenkersatz an Hüfte und Knie betrifft, haben sich die Operationsverfahren in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt: Minimalinvasive Zugänge ermöglichen eine besonders schonende Operation, robotergestützte Verfahren und digitale Planungssysteme sorgen für noch mehr Präzision bei der Implantation. Über diese modernen Möglichkeiten informieren Experten der Unfallchirurgischen und Orthopädischen Klinik des Uniklinikums Erlangen bei einer Patientenveranstaltung am Dienstag, 12. Mai 2026, von 17.30 bis 19.00 Uhr im großen Hörsaal der Hörsäle Medizin im Ulmenweg 18 in Erlangen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kunstwerk am Bettenhaus des Uniklinikums Erlangen erstrahlt am internationalen ME/CFS-Tag

Aktuell wird geschätzt, dass deutschlandweit über eine halbe Million Menschen an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) erkrankt sind. ME/CFS ist ein schweres Krankheitsbild, das – unter Umständen nach einem teils banalen Infekt – zu einem hohen Grad der körperlichen Behinderung führen kann. Zum jährlichen ME/CFS-Tag am 12. Mai finden weltweit unterschiedliche Aktionen statt, die auf das Leid der Betroffenen aufmerksam machen, da diese oft selbst nicht mehr in der Lage sind, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Bislang gibt es weder eine objektive Diagnostik oder wirksame Behandlungen noch eine Heilung. Am Jahrestag werden unter anderem im Rahmen der Initiative „LightUpTheNight4ME“ unzählige Bau- und Kunstwerke blau beleuchtet. Auch das Uniklinikum Erlangen beteiligt sich und lässt das Kunstwerk „Der silberne Wegweiser“ am Bettenhaus des Chirurgischen Zentrums an der Kreuzung Maximiliansplatz/Östliche Stadtmauerstraße am Dienstagabend, 12. Mai 2026, blau erstrahlen.

Bürgervorlesung am 11. Mai 2026 informiert über moderne Krebstherapien im Kopf-Hals-Bereich

OP, Bestrahlung, Chemotherapie: Die Therapie fortgeschrittener Kopf-Hals-Tumoren ist komplex und stellt Betroffene vor große körperliche und seelische Herausforderungen. Neue Behandlungsansätze wie die perioperative Immuntherapie eröffnen hier zusätzliche Möglichkeiten, die körpereigene Abwehr im Kampf gegen den Krebs zu aktivieren. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Für welche Patientinnen und Patienten kommt eine Immuntherapie infrage? Hat sie das Potenzial, das Überleben zu verlängern und damit bisherige Behandlungsansätze grundlegend zu verändern? Diesen Fragen widmet sich die Bürgervorlesung „Perioperative Immuntherapie – neuer Behandlungsstandard bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren?“ am Montag, 11. Mai 2026. Prof. Dr. Dr. Manuel Weber, stellvertretender Direktor der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischen Klinik, PD Dr. Marlen Haderlein, Oberärztin der Strahlenklinik, und PD Dr. Robin Rupp, Oberarzt der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen, geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Krebsmedizin und zeigen auf, wie innovative Immuntherapien vor und nach einer Operation eingesetzt werden können.

Purzeltraumtheater lädt kranke Kinder zu tierischer Geburtstagsparty ein

Was wünscht sich wohl eine Schildkröte zum Geburtstag? Einen großen grünen saftigen Salat natürlich! Das ist jedenfalls Agathes sehnlichster Wunsch, der sich für die Reptiliendame allerdings leider nicht erfüllt: Denn der Pelikan kredenzt ihr einen Fisch, der Löwe bringt Fleisch am Knochen mit und das Nashorn verbraucht sein Geschenk – einen Eimer Sand zum Stampfen und Schubbern – kurzerhand selbst. Mit dem Stück „Die Schildkröte hat Geburtstag“ lud das Purzeltraumtheater die Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen zu einer tierischen Geburtstagsparty ein und präsentierte eine fantasievolle Geschichte über die Kunst des Schenkens. Ermöglicht wurde die Aufführung vom Toy Run – Träume für kranke Kinder Erlangen e. V.

Ein neuer Sonderforschungsbereich erforscht die Mechanismen von Autoimmunerkrankungen und innovativen zellbasierten Therapien

Autoimmunerkrankungen verlaufen häufig in Schüben: Phasen ohne Krankheitsanzeichen werden von Rückfällen unterbrochen, trotz erheblicher Fortschritte in der Therapie. Warum diese Rückfälle entstehen und wie sich krankhafte Immunprozesse dauerhaft beeinflussen lassen, gehört zu den zentralen Fragen, denen sich der neue Sonderforschungsbereich 1755 „Cellular and Systems Control of Autoimmune Disease“ (CASCAID) widmet. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen bündeln dafür ihre Expertise aus Medizin, Immunologie, Bildgebung, künstlicher Intelligenz und Biomedizintechnik. Ziel ist es, chronisch-entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, systemischen Lupus erythematodes oder entzündliche Darmerkrankungen grundlegend besser zu verstehen und daraus Therapien zu entwickeln, die nicht nur Entzündungen kontrollieren, sondern Erkrankungen dauerhaft abstellen.

Manfred-Roth-Stiftung unterstützt interdisziplinäres Forschungsprojekt für eine frühe Diagnostik von Organabstoßungen

Mit einer Fördersumme von 32.000 Euro unterstützt die Fürther Manfred-Roth-Stiftung ein interdisziplinäres Forschungsprojekt des Uniklinikums Erlangen, das die Lebensqualität von organtransplantierten Kindern und Jugendlichen verbessern soll. „Wir wollen eine Diagnostik entwickeln, die eine potenzielle Abstoßung des Spenderorgans bereits frühzeitig erkennt, sodass die Dosis der lebenslang einzunehmenden immununterdrückenden Medikamente reduziert werden kann“, erläutert Projektleiter Dr. Andreas Limmer. Der Biologe und Arbeitsgruppenleiter der Herzchirurgischen Klinik erarbeitet diesen neuen Forschungsansatz gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten sowie einem weiteren Biologen in verschiedenen Bereichen des Uniklinikums Erlangen. Beteiligt sind neben der Herzchirurgie Forschende der Kinder- und Jugendklinik und der Medizinischen Klinik 4 – Nephrologie und Hypertensiologie sowie des Transplantationszentrums Erlangen-Nürnberg. „Unser langfristiges Ziel ist es, am Uniklinikum eine interdisziplinäre Forschungsgruppe für Transplantationswissenschaft zu initiieren“, betont Dr. Limmer. Die 32.000-Euro-Spende an die Forschungsstiftung Medizin stockt das Uniklinikum Erlangen im Rahmen seines Matching-Funds-Programms auf insgesamt 40.320 Euro auf.

Kurzfristige Entlastungen aus Sicht der Uniklinika nicht zielführend

Anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz wird deutlich, dass die Bundesregierung auf kurzfristige Entlastungen setzt, anstatt die strukturellen Finanzierungsprobleme im Gesundheitswesen differenziert und nachhaltig in den Blick zu nehmen. Die vorgesehenen Maßnahmen gehen insbesondere zulasten der Universitätsklinika und werden deren angespannte wirtschaftliche Lage weiter verschärfen.

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