Zum Hauptinhalt springenSkip to page footer

Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Grundschulprojekt für Umweltbewusstsein, Teamwork und soziales Engagement

Mit viel Einsatzbereitschaft setzten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c der Grundschule Baiersdorf ein nachhaltiges Projekt um, dessen Erlös jetzt den krebskranken Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen zugutekommt. „Immer wieder bleiben in der Schule Brotdosen liegen, die nicht mehr abgeholt werden. Statt sie wegzuwerfen, überlegten wir uns eine sinnvolle Verwendung dafür“, erklärte Julia Linhardt, Klassenlehrerin der 4c, den Auslöser für das Projekt. Die zurückgelassenen Brotdosen wurden gesammelt und sorgfältig gereinigt. Beim Sommerfest und auf dem Weihnachtsmarkt der Schule gaben die Grundschülerinnen und -schüler die Behälter dann gegen einen kleinen Beitrag weiter. Durch diesen Einsatz der Kinder und dank einer großen Spendenbereitschaft kamen beachtliche 120 Euro zusammen, für die Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie, der Schulklasse ein sehr herzliches Dankeschön ausrichten ließ.

Mitarbeitende sammelten erneut gemeinsam für den guten Zweck

Steffen Polster, Process Architect bei Siemens Healthineers, und sein Kollege Holger Schmidt, Head of Quality bei Siemens Healthineers, sind in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen längst keine Unbekannten mehr. Nun kamen die beiden zum wiederholten Mal vorbei, um ein gut gefülltes „Spendenschweinchen“ mit 1.300 Euro an Klinikdirektor Prof. Dr. Joachim Wölfle zu überreichen. Das Geld war bei internen Weihnachts- und Neujahrsfeiern zum Jahreswechsel 2025/2026 zugunsten der Erlanger Kinderklinik gesammelt worden und soll nun den jungen Patientinnen und Patienten zugutekommen.

„Foundation for Sustainable Healthcare“ fördert medizinisch-wissenschaftliche Projekte mit Bezug „Nachhaltigkeit in der Medizin“

Siemens Healthineers wird über die nächsten fünf Jahre mit der neuen Namensstiftung „Foundation for Sustainable Healthcare“ die Forschung am Uniklinikum Erlangen mit einer Zuwendung von 250.000 Euro unterstützen. Unter dem Dach der bestehenden Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen sollen so medizinisch-wissenschaftliche Projekte mit einem Bezug zum Themenkomplex „Nachhaltigkeit in der Medizin“ gefördert werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute am Uniklinikum Erlangen unterzeichnet. Dank des Matching-Funds-Programms des Uniklinikums Erlangen und der Mitfinanzierung der Forschungsstiftung Medizin kann die Summe auf insgesamt 350.000 Euro aufgestockt werden. Alle wissenschaftlich tätigen Personen am Uniklinikum Erlangen können sich im Rahmen jährlicher Ausschreibungen für eine Förderung in Höhe von jeweils 70.000 Euro bewerben.

Team der SPIE Efficient Facilities GmbH besuchte verkleidet die Kinderklinik

Erst Pfoten desinfizieren, dann Präsente verteilen: Fünf Osterhasen hoppelten kürzlich durch die Gänge der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Die plüschigen Überraschungsgäste verteilten Süßigkeiten und kleine Geschenke sowohl an die jungen Patientinnen und Patienten als auch an deren Eltern – und sorgten überall für strahlende Gesichter. In den Kostümen steckten eine Mitarbeiterin und vier Mitarbeiter der SPIE Efficient Facilities GmbH. „Das ist eine hasenstarke Aktion!“, sagte Marion Müller, leitende Erzieherin der Kinderklinik. „Diese Osterhasenvisite gibt es mittlerweile seit über 20 Jahren. Zu jedem Osterfest kommt verlässlich ein Team der Firma SPIE. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Jubiläumssymposium 15 Jahre Erlanger Palliativstation

Die Palliativmedizinische Abteilung des Uniklinikums Erlangen feiert ihr 15-jähriges Bestehen – und lädt zum Jubiläumssymposium ein. Nach einem Markt der Möglichkeiten, auf dem sich verschiedene Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung präsentieren sind Kurzvorträge zu verschiedenen Themen geplant. Es wird von der Palliativversorgung im Netzwerk der onkologischen Spitzenzentren berichtet, auf die Bedeutung des sozialen Umfelds eingegangen, Grundlagenforschung vorgestellt und es werden Chancen und Risiken von Chatbots als Kommunikationstrainer aufgezeigt. Abschließend reflektiert das Team der Palliativmedizinischen Abteilung die vergangenen Jahre und gibt Ein- und Ausblicke auf Lehre und Forschung. „Wir wollen mit dem Programm allen Interessierten eine Einsicht auf die palliativmedizinische Forschung der letzten 15 Jahre am Standort ermöglichen“, erläutert Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Leiter der Palliativmedizin.

Erlanger Forschende entwickeln revolutionäre Technologie: Finanzierung für letzten Schritt zur Anwendung notwendig

„Medizin der Zukunft“ lautet das Motto des Wissenschaftsjahres 2026. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Uniklinikum Erlangen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler längst daran. In der Sektion für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (SEON) an der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie arbeiten verschiedene Fachrichtungen zusammen, um gemeinsam die Anwendung von magnetischen Nanopartikeln voranzubringen. Diese können mit Medikamenten beladen und mittels Magnetfeld dorthin gesteuert werden, wo sie gebraucht werden, zum Beispiel in einen Tumor. Die magnetischen Nanoteilchen lassen sich aber auch bei der Bekämpfung von Infektionen einsetzen, in der medizinischen Bildgebung oder jenseits davon beispielsweise in der Verfahrenstechnik. Die revolutionäre Technologie scheint aus einem Science-Fiction-Film entsprungen, und ist an der FAU mittlerweile so weit gediehen, dass die klinische Anwendung nur noch eine Frage der Zeit ist – oder vielmehr des Geldes. Denn um die Nanopartikel in klinischen Studien für den breiten Einsatz zu testen und das Interesse der Industrie zu wecken, ist die Errichtung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums notwendig.

Neues Behandlungsangebot am Uniklinikum Erlangen: Thermoablation bei Schilddrüsenknoten als schonende Alternative zur Operation

Gutartige Schilddrüsenknoten sind in Franken aufgrund eines historischen Jodmangels besonders häufig. Doch auch außerhalb der Region sind sie weit verbreitet: In Deutschland ist fast jeder vierte Erwachsene betroffen; bei den Über-60-Jährigen sind es sogar rund 75 Prozent. Meist bleiben die Gewebeveränderungen des hormonbildenden Organs symptomlos und erfordern lediglich regelmäßige Kontrolltermine in der hausärztlichen Praxis. Treten jedoch Schluckbeschwerden und ein starkes Druckgefühl im Hals auf oder wird der Schilddrüsenknoten aus ästhetischen Gründen als störend empfunden, kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein. Für diese Fälle bietet die Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen ab sofort eine neue Behandlungsmethode an: die Thermoablation. Bei diesem minimalinvasiven Verfahren wird das Knotengewebe durch eine gezielte Wärmebehandlung nachhaltig zerstört. „Die Thermoablation erfolgt unter örtlicher Betäubung, schont das umliegende Gewebe und erhält so die normale Schilddrüsenfunktion. Außerdem bleiben keine sichtbaren Narben zurück“, ordnet PD Dr. Matti Sievert, geschäftsführender Oberarzt der HNO-Klinik, die Methode ein. „Sie ergänzt unser bisheriges Behandlungsportfolio als schonende Alternative zum herkömmlichen chirurgischen Vorgehen. Oft lässt sich dadurch ein operativer Eingriff sogar vollständig vermeiden.“

Purzeltraumtheater unterhielt kranke Kinder mit blumiger Komödie

Überhaupt kein Blabla, sondern einen Bli-Bla-Blütentanz brachte das Purzeltraumtheater jetzt in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen auf die Bühne. Dabei durften die jungen Patientinnen und Patienten und ihre Eltern den Schwestern Blumi und Blümi Gänseblümchen dabei zusehen, wie sie – als zwei kleine Knospen – die aufregende Welt der Pflanzen entdeckten und dabei um die Wette wuchsen.

2.500 Euro für Erlanger Kinderpalliativzentrum

Die jährliche Bierprobe ist seit 30 Jahren ein fester Termin in der Gemeinde Hetzles: An jedem 5. Januar werden Biere blind verkostet und es wird versucht, sie richtig zuzuordnen. Überschüssige Kästen und Flaschen werden daraufhin für den guten Zweck versteigert. 2026 geht der Erlös an das Kinderpalliativzentrum des Uniklinikums Erlangen. Die Summe in Höhe von 2.500 Euro, die dieses Jahr zusammenkam, übergab der Veranstalter Benedikt Mehl nun an Dr. Chara Gravou-Apostolatou, Sprecherin des Kinderpalliativzentrums.

Girls’ und Boys’Day am 23.04.2026 am Uniklinikum Erlangen – Anmeldung möglich

Berufe entdecken – Klischeevorstellungen überwinden: Das Uniklinikum Erlangen beteiligt sich auch dieses Jahr wieder mit drei spannenden Angeboten am Girls’ und Boys’Day. Am Donnerstag, 23. April 2026, sind Schülerinnen und Schüler bundesweit dazu eingeladen, Berufsfelder jenseits klassischer Rollenbilder kennenzulernen. Ziel der Veranstaltung ist es, jungen Menschen eine offene, praxisnahe und vorurteilsfreie Berufsorientierung zu ermöglichen. Am Uniklinikum Erlangen können 52 Jugendliche die Ausbildungsberufe Fachinformatikerin, Pflegefachmann oder Medizinischer Technologe für Radiologie (MTR) kennenlernen. Während des Aktionstages gewähren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Uniklinikums Erlangen nicht nur Einblicke in ihren abwechslungsreichen Berufsalltag, sondern laden die Schülerinnen und Schüler bei praktischen Übungen auch dazu ein, selbst Hand anzulegen und ihr Vorwissen sowie ihre Geschicklichkeit zu testen. Anmeldungen sind noch bis 20. April 2026 möglich, solange es freie Plätze gibt.

Nachrichtensuche