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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Fachtreffen vom 27. bis 29. Juni 2025 in Erlangen – Anmeldung zu Online-Vorträgen für interessierte Bürgerinnen und Bürger noch möglich

Therapeutisches Klettern hat sich in den vergangenen Jahren als innovative und effektive Methode zur Behandlung von körperlichen Einschränkungen, psychischen Erkrankungen sowie zur Förderung von Resilienz und Selbstwirksamkeit etabliert. Eine der führenden Forscherinnen zum Thema Klettern in der Psychotherapie ist Prof. Dr. Katharina Luttenberger. Gemeinsam mit ihrem Team aus der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen veranstaltet sie vom 27. bis 29. Juni 2025 ein internationales Fachtreffen zum therapeutischen Klettern. Die Veranstaltung in der Kletterhalle DAV Sparkassen Bergwelt in Erlangen richtet sich vorwiegend an Fachpublikum, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu teilen und praxisnahe Konzepte kennenzulernen. Aber auch die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich dazu eingeladen, an den Online-Vorträgen teilzunehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich und ein Ticket kostet 65 Euro. Außerdem wird am Freitag ein kostenloser Filmabend angeboten.

Bürgervorlesung am 23. Juni 2025 erklärt, warum es gewissenhaften Menschen besser geht als anderen

Ordentlich, pünktlich, akkurat – Eigenschaften, die vielen spießig anmuten. Tatsächlich sind sie echte Erfolgsfaktoren, was die Forschung mit beeindruckenden Zahlen belegt: Gewissenhafte Menschen verdienen durchschnittlich etwas mehr, haben eine höhere Lebenserwartung und erleben zufriedenere Partnerschaften. In seiner Bürgervorlesung erklärt Prof. Dr. Johannes Kornhuber, Direktor der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, warum manche Menschen von Natur aus gewissenhafter sind als andere und ob sich diese Eigenschaft im Erwachsenenalter noch weiterentwickeln lässt. Zudem beleuchtet Prof. Kornhuber auch die Schattenseiten der Gewissenhaftigkeit, wenn etwa Genauigkeit und Perfektion belastend werden. Der Vortrag „Gewissenhaftigkeit verstehen – ein Schlüssel zu Erfolg und Wohlbefinden“ bietet allen Interessierten am Montag, 23. Juni 2025, ab 18.15 Uhr gleichermaßen wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Einblicke.

Uniklinikum Erlangen erweitert therapeutisches Angebot auf der beschützenden Station

Anhaltende innere Anspannung, Reizüberflutung, emotionale Instabilität oder Störungen der Impulskontrolle sind häufige Begleiterscheinungen psychischer Erkrankungen. In akuten Krisensituationen können herkömmliche Beruhigungsstrategien an ihre Grenzen stoßen. Um Patientinnen und Patienten in diesen Momenten eine zusätzliche Möglichkeit zur Selbstregulation zu bieten, wurde auf der beschützenden Station 12 der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen ein innovatives digitales Medienmodul in den dortigen Rückzugsraum integriert. „Dieses Modul ist im süddeutschen Raum einzigartig“, betont Stationsleiter Frank Schwarmat. „Es erweitert unser bestehendes therapeutisches Konzept um eine moderne interaktive Komponente und steht für eine zeitgemäße psychiatrische Versorgung.“

Erste Online-Informationsveranstaltungen zum neuen Jugendprojekt am 18.2. und 13.3.2025

Bouldern fördert die psychische Gesundheit – das konnte die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Katharina Luttenberger an der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen in zahlreichen Studien mit Erwachsenen zeigen. Die Ergebnisse sind so überzeugend, dass die Boulderpsychotherapie nun auf die Altersgruppe der 13- bis 18-Jährigen ausgeweitet wird. Interessierte können sich jetzt erstmals am Dienstag, 18. Februar 2025, und am Donnerstag, 13. März 2025, jeweils um 18.00 Uhr in einer Online-Veranstaltung anonym und unverbindlich über die Studienteilnahme informieren.

„BooSt“-Studie zur Förderung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention mit mehr als 800.000 Euro unterstützt

Bouldern fördert die psychische Gesundheit – das konnte die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Katharina Luttenberger an der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen in zahlreichen Studien mit Erwachsenen zeigen. Die Ergebnisse sind so überzeugend, dass das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention nun eine Ausweitung auf die Altersgruppe der 13- bis 18-Jährigen fördert. Am heutigen Freitag, 31. Januar 2025, fand nun die Förderscheckübergabe durch die bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention Judith Gerlach in der Boulderhalle „der steinbock Nürnberg“ statt. Die mehrjährige bayernweit angelegte Studie „BooSt – Boulder dich stark: Boulderpsychotherapie gegen Depression und Stress“, die in Kooperation mit der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit (Kommissarischer Leiter: Prof. Dr. Oliver Kratz) des Uniklinikums Erlangen und der Forschungsgruppe „Therapie und Versorgung“ der IFT Institut für Therapieforschung gGmbH stattfindet, kann nun richtig durchstarten.

Bürgervorlesung am 16.12.2024 beleuchtet die Einflüsse von Armut auf die mentale Gesundheit

Wie wirkt sich Armsein auf die psychische Gesundheit aus? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Bürgervorlesung „Armut als Risikofaktor: psychische Störungen durch finanzielle Not“, die Prof. Dr. Johannes Kornhuber, Direktor der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, am Montag, 16. Dezember 2024, um 18.15 Uhr hält.

Projekt zur nicht-medikamentösen Therapie von Demenz gewürdigt

15.000 Euro für die MAKS-Therapie des Uniklinikums Erlangen: Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen, erhielt jetzt gemeinsam mit der IKK classic einen der diesjährigen MSD-Gesundheitspreise. Das Preisgeld investiert das Erlanger Team in seine Forschung und die Weiterentwicklung von MAKS, um noch mehr Menschen mit Demenz den Zugang zu der Aktivierungstherapie zu ermöglichen. Seit 2011 vergibt das Pharmaunternehmen MSD Sharp & Dohme GmbH die Auszeichnung an innovative Projekte zur nachhaltigen Verbesserung der Patientenversorgung in Deutschland. Dieses Jahr haben sich 61 Projekte beworben, von der die Jury dann zehn nominiert hat.

Bürgervorlesung am 3. Juni 2024 thematisiert die Schlüsselrolle sozialer Beziehungen für die psychische Gesundheit

Wie viele Menschen kennen Sie? Wie unterschiedlich die Antworten auf diese Frage ausfallen, überrascht garantiert. Während manche hier eine drei- oder vierstellige Zahl angeben, bleiben andere einstellig. Das hängt auch davon ab, wie man das Verb „kennen“ definiert – das kann von „vom Namen her kennen“ bis „in- und auswendig kennen“ reichen. Wichtig zu wissen: Für die psychische Gesundheit ist sowohl die Anzahl der sozialen Kontakte als auch die Qualität der Beziehungen wichtig. Darüber spricht Prof. Dr. Johannes Kornhuber, Direktor der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, im Rahmen seiner Bürgervorlesung „Die Schlüsselrolle sozialer Beziehungen für die psychische Gesundheit“ am Montag, 3. Juni 2024, ab 18.15 Uhr.

Mehr Unterstützung für pflegende An- und Zugehörige dringend notwendig – Erlanger Studie für Online-Supplement neu ausgewertet

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig und über 80 Prozent von ihnen werden zu Hause versorgt, so das Statistische Bundesamt. Oft übernehmen An- oder Zugehörige ihre Betreuung. Das Online-Supplement „Pflegebedürftigkeit im Alter“ der Thieme-Fachzeitschrift „Das Gesundheitswesen“ widmet sich in sechs Originalbeiträgen den Herausforderungen, die damit einhergehen. Herausgegeben wird die Sonderausgabe von PD Dr. Anna Pendergrass und Prof. Dr. Elmar Gräßel vom Zentrum für Medizinische Versorgungsforschung der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen. Besonders im Fokus steht die Belastung pflegender – meist weiblicher – Angehöriger. Um pflegen zu können, treten sie oft beruflich kürzer oder geben ihre Erwerbstätigkeit komplett auf. Gleichzeitig nutzen viele der Pflegenden keines der vorhandenen Unterstützungsangebote. Ein bedürfnisgerechter Ausbau der Entlastungsangebote sei deshalb dringend notwendig, so die Herausgeberin und der Herausgeber.

Neues Programm soll Versorgungslücke für junge Menschen mit Depressionen schließen

Das neu entwickelte Programm iCAN (intelligente, Chatbot-assistierte ambulante Nachsorge) soll 13- bis 25-jährigen Menschen mit Depressionen dabei helfen, nach einer Klinikbehandlung gut in ihren Alltag zurückzukehren. iCAN besteht aus einer Chatbot-App und Telefongesprächen mit Psychologinnen und Psychologen. Die Wirksamkeit des dreimonatigen Programms wird seit Oktober 2023 in einer deutschlandweiten Studie überprüft, an der auch die Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) sowie die Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit (Leiter: Prof. Dr. Gunther Moll) des Uniklinikums Erlangen beteiligt sind.

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