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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Preis der Otto-Loewi-Gesellschaft für einen Neurologen des Uni-Klinikums Erlangen

Prof. Dr. Max-Josef Hilz, Oberarzt der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen, wurde jetzt für seine Arbeit auf dem Gebiet des autonomen Nervensystems mit dem Preis der österreichischen Otto-Loewi-Gesellschaft ausgezeichnet und hielt in diesem Zusammenhang die Otto Loewi Memorial Lecture zum Thema "Autonome Dysfunktion in der neurologischen Intensivmedizin".

Weltweit größte Studie definiert optimales Zeitfenster für Gabe von Blutverdünnern

Patienten mit mechanischen Herzklappen werden mit blutverdünnenden Medikamenten vor typischen Komplikationen wie einem Schlaganfall geschützt. Kommt es aber durch die starke Blutverdünnung zur Hirnblutung, gab es bislang keine fundierten Empfehlungen, wie in der Akutphase mit dieser Medikation umzugehen ist. Jetzt haben Experten aus 22 Klinika in einer bundesweiten Studie eine Therapieempfehlung erarbeiten können. "Wir empfehlen, bei Hochrisikopatienten ab einer Woche nach der Hirnblutung wieder mit einer Blutverdünnung zu beginnen", sagt Studienleiter Prof. Dr. Hagen Huttner, leitender Oberarzt der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen. Die Studienergebnisse wurden heute im European Heart Journal veröffentlicht.

Erlanger Gesundheits- und Krankenpflegerinnen erhalten DGNI-Pflegepreis für Studie über auditiv stimuliertes Weaning

Durch Eigeninitiative zum Erfolg: Lisa Dietmar, Jana Ruppel und Tobias Heckelsmüller haben den begehrten Pflegepreis der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin gewonnen. Alle drei sind Gesundheits- und Krankenpfleger für Intensiv- und Anästhesiepflege DKG der Neuro-Intensivstation der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen. In einer Studie an 20 Patienten hatten sie nachgewiesen, dass die Beatmungszeit von Komapatienten durch das Vorspielen von Angehörigenstimmen verkürzt werden kann.

Darmbakterien reagieren empfindlich auf Salz

Salz essen wir jeden Tag, mal mehr und mal weniger, aber oft zu viel. Aber wie Salz die Bakterien im Darm beeinflusst, wurde bisher nicht untersucht. Ein Forscherteam um Prof. Dr. Ralf Linker vom Lehrstuhl für Neurologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun herausgefunden, dass Kochsalz die Zahl bestimmter Milchsäurebakterien im Darm reduziert. Dies wirkt sich auf Immunzellen aus, die Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose mitverursachen. Probiotika hingegen mildern die Krankheitssymptome. Ihre Ergebnisse haben die Forscher in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht (DOI: 10.1038/nature24628).

Prof. Schwab kritisiert Reformvorschläge des Sachverständigenrates

Derzeit arbeitet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen an Empfehlungen zur Zukunft der Notfallversorgung. Diese sollen im zweiten Quartal 2018 in Form eines umfassenden Gutachtens an das Bundesministerium für Gesundheit, den Bundestag und den Bundesrat übergeben werden. Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab, Präsident der der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), der gleichzeitig Leiter der Notaufnahme der Kopfkliniken und Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen ist, warnt angesichts vorab bekannt gewordener Empfehlungen vor der Einsparung fachärztlicher Kompetenz: "Zusammen mit anderen Fachgesellschaften der Notfallmedizin stellen wir uns klar gegen eine alleinige Leitungsposition der Kassenärztlichen Vereinigung. In den interdisziplinären Notfallzentren müssen unbedingt Fachexperten mit notfallmedizinischer Schwerpunktaus- beziehungsweise Zusatzweiterbildung eingesetzt werden, die eben einen akuten Notfall direkt identifizieren und auch initial behandeln können", so Prof. Schwab.

Patienten mit der seltenen Erbkrankheit profitieren von Auszeichnung durch größeres Therapieangebot

Gute Nachricht für Huntington-Patienten: Als erster Einrichtung in Deutschland wurde der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Universitätsklinikums Erlangen jetzt von der "Huntington Disease Clinical Trials Task Force" bescheinigt, dass sie die fachlichen und personellen Voraussetzungen erfüllt, um hochwertige klinische Studien durchzuführen. Damit stehen Betroffenen aus der Europäischen Metropolregion Nürnberg künftig modernste Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen von Studien offen, um die seltene Erbkrankheit des Gehirns zu therapieren.

Schlaganfallnetzwerk STENO feiert zehnjähriges Jubiläum mit Staatsministerin Melanie Huml

Tritt ein Schlaganfall auf, ist schnelle und gezielte Hilfe gefragt, um die Schädigung des Gehirns so gering wie möglich zu halten. Es gilt: "time is brain". Um die Versorgung von Schlaganfallpatienten auch außerhalb der Ballungsräume sicherzustellen, wurde vor zehn Jahren das Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern (STENO) gegründet. Das Konzept: Mittels Videokonsultation untersuchen in der Versorgung von Schlaganfällen erfahrene Ärzte aus Spezialzentren die betroffenen Patienten in den telemedizinisch angeschlossenen Regionalkliniken. So kann neurologische Expertise ohne Zeitverzögerungen zu jeder Zeit dort verfügbar gemacht werden, wo sie gerade benötigt wird. In diesem Jahr feiert STENO sein zehnjähriges Jubiläum mit einem Symposium am Freitag, 21.07.2017, bei dem auch Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, sprechen wird. Medienvertreter sind zu einem Fototermin mit der Ministerin um 10.00 Uhr herzlich eingeladen.

Experten der Neurologischen Klinik informierten Erlanger Bürger zur Volkskrankheit Schlaganfall

Unter dem Motto „Herzenssache Lebenszeit“ rollte ein roter Schlaganfall-Infobus heute Vormittag (11.07.2017) auf den Erlanger Hugenottenplatz. Ärzte und Pflegekräfte der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen informierten alle Interessierten – gemeinsam mit der AOK Bayern, Geschäftsstelle Erlangen, und dem Kreisverband Erlangen-Höchstadt des Bayerischen Roten Kreuzes - über die Volkskrankheit, die jährlich 50.000 Bayern und insgesamt 270.000 Deutsche trifft. Auch für Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik war es eine Herzensangelegenheit, dem roten Doppeldeckerbus einen Besuch abzustatten und die Aufklärungskampagne zu unterstützen.

Neurologische Klinik informiert über Risiken eines Schlaganfalls und macht fit für den Notfall

Zwischen Mai und August 2017 tourt ein roter "Schlaganfall-Infobus" unter dem Motto "Herzenssache Lebenszeit" durch Deutschland. Ziel ist es, über die Symptome und Risikofaktoren eines Schlaganfalls zu informieren und die Bevölkerung für die Erkrankung zu sensibilisieren. Am Dienstag, 11. Juli 2017, legt der Bus einen Halt in Erlangen ein. Auf dem Hugenottenplatz informieren Ärzte und Pflegekräfte der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen über Risiken und Prävention eines Schlaganfalls. Auch die Ernährungsberatung der AOK Bayern, Geschäftsstelle Erlangen, und der Kreisverband Erlangen-Höchstadt des Bayerischen Roten Kreuzes beteiligen sich an der Kampagne und beraten Interessierte vor Ort. Unterstützt wird die Aktion auch durch den Erlanger Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, der um 12.00 Uhr im Londonbus zu Gast sein wird.

Sprecher des Erlanger Epilepsiezentrums ist neuer Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie

Prof. Dr. Hajo Hamer, Sprecher des Epilepsiezentrums der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen, ist der neue erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie. Ernannt wurde der Erlanger Neurologe jetzt im Rahmen der Jahrestagung der deutschen und österreichischen Gesellschaften für Epileptologie und der Schweizerischen Epilepsie-Liga in Wien.

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