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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Der Krebsforscher und Begründer des Virologischen Instituts – Klinische und Molekulare Virologie ist im Alter von 87 Jahren verstorben

„Die FAU trauert um eine herausragende Forscherpersönlichkeit, die die virologische Forschung an unserer Universität entscheidend geprägt hat“, kommentiert der Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Prof. Dr. Joachim Hornegger, die Nachricht vom Tod Harald zur Hausens. Der Nobelpreisträger war am Sonntag, 28.05.2023, im Alter von 87 Jahren verstorben.

Genschere im Labor erfolgreich gegen HIV-verwandtes Virus eingesetzt

Es löst aggressive Formen der Leukämie oder eine unheilbare Rückenmarkserkrankung aus, die zur Lähmung führt: Das sogenannte HTLV-1-Virus ist das vielfach unbeachtete, aber nicht weniger heimtückische Geschwisterkind des AIDS-Erregers HIV – es zählt ebenfalls zu den Retroviren. Eine Gruppe von Forschenden der TU Dresden, des Unternehmens PROVIREX Genome Editing Therapies, des Virologischen Instituts – Klinische und Molekulare Virologie (Direktor: Prof. Dr. Klaus Überla) des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun einen ersten Machbarkeitsnachweis für einen möglichen Therapieansatz erbracht. Ihre Erkenntnisse haben sie im Fachjournal Molecular Therapy veröffentlicht (doi: 10.1016/j.ymthe.2023.03.014).

Erlanger Forschungsteam mit neuen Erkenntnissen zur Bildung von Antikörpern

Ein Forschungsteam des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat neue Erkenntnisse bei der Reifung von SARS-CoV-spezifischen Antikörpern nach mehrfacher Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty gewonnen. Ihre Arbeiten haben sie nun in dem Fachmagazin Science Immunology veröffentlicht.

Forschungsspende der Manfred-Roth-Stiftung unterstützt Kampf gegen das Coronavirus

Wo ist die Schwachstelle des SARS-CoV-2-Erregers? Mit welchen Wirkstoffen können neu entwickelte Medikamente das menschliche Immunsystem von an COVID-19-erkrankten Menschen erfolgreich unterstützen? Diese Fragen untersucht das Forschungsteam von Prof. Dr. Manfred Marschall am Virologischen Institut – Klinische und Molekulare Virologie (Direktor: Prof. Dr. Klaus Überla) des Universitätsklinikums Erlangen. Für seine vielversprechenden Ansätze bei der Entwicklung antiviraler Medikamente bekam Prof. Marschall jetzt von der Manfred-Roth-Stiftung eine Spende in Höhe von 35.000 Euro überreicht, die in das Forschungsprojekt „Entwicklung neuer Reporter-basierter Testsysteme zur Analyse von antiviralen Wirkstoffen gegen das pandemische Coronavirus SARS-CoV-2“ fließt. Stiftungsvorstand Dr. Wilhelm Polster und Stiftungsratsmitglied Klaus Teichmann übergaben den Spendenscheck, der die Anschubfinanzierung für die Forschungsstelle von Doktorandin Sigrun Häge gewährleistet. Im Rahmen ihres Matching-Funds-Programms erhöht die Forschungsstiftung Medizin (Vorstandsvorsitzender: Prof. Dr. Werner G. Daniel) am Uni-Klinikum Erlangen den Betrag auf insgesamt 47.250 Euro.

Erlanger Team erhält 280.000 Euro für COVID-19-Forschung

Die Immunantwort dort stärken, wo das Virus in den Körper eintritt: An einem Impfstoff, der als Nasen- oder Mundspray verabreicht wird und in den Schleimhäuten lokale Antikörper bildet, forscht das Team um Prof. Dr. Klaus Überla und Prof. Dr. Matthias Tenbusch vom Virologischen Institut – Klinische und Molekulare Virologie des Universitätsklinikums Erlangen. Das Projekt ist Teil des Bayerischen Forschungsverbunds zur Eindämmung, Behandlung und Erforschung der Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus COVID-19 (FOR-COVID) und wird in den kommenden drei Jahre mit 280.000 Euro weitergefördert.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler sprach mit Erlanger Expertinnen und Experten

Am heutigen Freitag (10. Dezember 2021) besuchte der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler das Universitätsklinikum Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und tauschte sich mit Erlanger Expertinnen und Expertinnen über die hiesigen Forschungsanstrengungen zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie aus. In fünf Kurzvorträgen informierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Neuigkeiten aus der Coronaforschung und teilten ihre Zukunftsprognosen.

Internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Universitätsklinikums Erlangen ermittelt Grundlagen in HIV-Forschung

Für Menschen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) infiziert sind, gibt es zwar eine Therapie, die das Virus unterdrückt und damit vor dem lebensbedrohlichen erworbenen Immunschwächesyndrom (AIDS) schützt, doch haben Betroffene in der Regel mehr Gesundheitsprobleme als Nichterkrankte und ihre Lebenserwartung ist niedriger. Neuere Studien deuten darauf hin, dass vermehrte und anhaltende Entzündungen die Ursache sein könnten. Ein internationales Forschungsteam um Dr. Christiane Krystelle Nganou Makamdop vom Virologischen Institut – Klinische und Molekulare Virologie (Direktor: Prof. Dr. Klaus Überla) des Universitätsklinikums Erlangen und Dr. Daniel Douek von den National Institutes of Health (USA) hat nun mikrobielle Produkte aus dem Darm – zum Beispiel Teile von Bakterien – identifiziert, die bei einer HIV-Infektion ins Blut gelangt sind und vermehrt Entzündungen vorantreiben. Diese Entdeckung ebnet den Weg für die Eindämmung von Entzündungen bei HIV-Infektionen: Die ermittelten mikrobiellen Produkte könnten künftig Angriffsziel einer Therapie sein. Die Ergebnisse des Forschungsteams wurden in der Fachzeitschrift Cell veröffentlicht*.

Immunantwort stärker als nach zweimaliger Impfung mit AstraZeneca-Vakzin – Erlanger Expertinnen und Experten an weltweit größter Studie beteiligt

Aus Sicherheitsgründen empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), dass unter 60-Jährige, die initial eine COVID-19-Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca erhalten haben, bei ihrem zweiten Termin einen mRNA-Impfstoff verabreicht bekommen. Bisher lagen allerdings kaum Daten vor, wie gut der menschliche Organismus auf eine solche Kreuzimpfung mit der Bildung von Antikörpern reagiert. Deshalb haben Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Erlangen, der Technischen Universität München (TUM), des Helmholtz Zentrums München und des Universitätsklinikums Köln diese Immunreaktion nun im Rahmen einer retrospektiven Studie wissenschaftlich überprüft. Untersucht wurde das Blut von rund 500 Probandinnen und Probanden, die neun Wochen nach ihrer ersten COVID-19-Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca eine zweite Impfung mit dem mRNA-Vakzin von BioNTech/Pfizer erhalten hatten. Fazit: Die neutralisierende Antikörperantwort war bei diesen Probandinnen und Probanden sehr viel stärker ausgeprägt als bei Menschen, die zweimal das Vakzin von AstraZeneca bekamen. Die Immunreaktion auf die Kreuzimpfung zeigte sich als mindestens genauso gut wie die Antikörperantwort nach zwei Impfungen mit dem mRNA-Vakzin von BioNTech/Pfizer. Die Studienergebnisse wurden nun in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „The Lancet Infectious Diseases“ veröffentlicht.

Bürgervortrag informiert über Nutzen und Risiken der Impfung gegen COVID-19 und aktuelle Impfempfehlungen

Seit Ende Dezember 2020 ist eine Impfung gegen COVID-19 in Deutschland möglich. Zu Beginn war in der Bundesrepublik nur das Vakzin von BioNTech/Pfizer zugelassen, mittlerweile werden auch die Impfstoffe von Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson verabreicht. Doch welche Vakzinen sind laut aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für wen geeignet? Wie groß ist der Nutzen einer COVID-19-Impfung und welche Risiken ergeben sich möglicherweise? Schränken verkürzte Impfintervalle unter Umständen die Schutzfunktion ein? Diesen und ähnlichen Fragen geht Prof. Dr. Klaus Überla, Direktor des Virologischen Instituts – Klinische und Molekulare Virologie des Universitätsklinikums Erlangen, im Rahmen seiner Bürgervorlesung auf den Grund. Der Vortrag wird aufgezeichnet und steht für alle Interessierten ab Dienstag, 25. Mai 2021, kostenfrei zum Abruf sowie zum Download bereit.

CoVaKo-Studie erfasst Nebenwirkungen der COVID-19-Impfungen und sucht aktuell Geimpfte mit Erstdosis AstraZeneca/Zweitdosis mit mRNA-Vakzin

Die Forschenden des Allgemeinmedizinischen Instituts (Direktor: Prof. Dr. Thomas Kühlein) und des Virologischen Instituts – Klinische und Molekulare Virologie (Direktor: Prof. Dr. Klaus Überla) des Universitätsklinikums Erlangen wollen im Rahmen der CoVaKo-Studie, die vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt wird, Impfnebenwirkungen erfassen. Aktuell werden vor allem Geimpfte ab 18 Jahren gesucht, die die erste Immunisierung mit AstraZeneca und die zweite mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech Pfizer/Moderna) erhalten haben. Die Nebenwirkungen der COVID-19-Impfung sollen auch mit denen von anderen Impfungen verglichen werden.

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