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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Behandlungsspektrum von der Blasenschule bis zur Transplantation – neue Website online

Leiden Kinder und Jugendliche an Erkrankungen der Nieren oder des Harntrakts, können ihre Familien sich darauf verlassen, dass sie im Kindernierenzentrum (Sprecher: Prof. Dr. Joachim Wölfle und Prof. Dr. Bernd Wullich) des Universitätsklinikums Erlangen umfassend sowie mit viel Kenntnis und Erfahrung betreut werden. Das interdisziplinäre Zentrum ist das einzige in Nordbayern, das ein derart breites Behandlungsspektrum anbietet – von der ambulanten Blasenschule über die Diagnose seltener Nierenerkrankungen und die Langzeitbetreuung bis hin zur Dialyse und Nierentransplantation von Kindern und Jugendlichen. Erstmals haben sich hier Kinderärzte, Kinderurologen, Kindernephrologen, Radiologen, Kinderchirurgen und Nephropathologen zusammengeschlossen und arbeiten eng mit Psychologen, Urotherapeuten, Sozialpädagogen und Ernährungsberatern zusammen. Das Kindernierenzentrum des Uni-Klinikums Erlangen wurde von der TÜV SÜD Management Service GmbH nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und ist nun auch online unter www.kindernierenzentrum.uk-erlangen.de zu finden.

Neue Erkenntnisse zur Biologie und zukünftigen Therapie von Prostatakrebs

Prostatakrebs ist weltweit die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Männern. Um die Patienten erfolgreich zu behandeln, ist es wichtig, zu verstehen, wie zelluläre Signalwege von Krebszellen fehlgeleitet werden, um das Tumorwachstum anzukurbeln. Forscher des Universitätsklinikums Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Leipzig untersuchten nun im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojekts die Beziehung bestimmter Moleküle, die die Signalwege in den Zellen regulieren, und falsch angesteuerter Zielproteine. Aus ihren Erkenntnissen entwickelten sie ein experimentelles Therapiemodell, mit dem es gelang, das Tumorwachstum entscheidend zu bremsen.

Hunderte Weihnachtspäckchen für die Patientinnen und Patienten in der Kinderklinik

Viele leuchtende Augen riefen Jeannine Rauch, Mitarbeiterin des Universitätsklinikums Erlangen, und ihr Lebensgefährte Serok Kilic bei den kleinen Patientinnen und Patienten der Kinderonkologie hervor. Die Kinder sowie deren Eltern freuten sich riesig über die bunt verpackten Weihnachtsgeschenke, die das Paar mit viel Liebe an sie verteilte. Bereits zum sechsten Mal sammelten die beiden Spenden im Rahmen ihrer privaten Benefizaktion „Weihnachtsträume für Kinder“. In diesem Jahr kamen finanzielle Zuwendungen sowie zahlreiche Sachspenden im fünfstelligen Eurobereich zusammen. Das Geld investierten die beiden Fürther in Spielsachen, sodass schließlich knapp 200 Päckchen zusammenkamen. Diese übergaben Sie nun zusammen mit Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie, an Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Joachim Wölfle) sowie der kinderurologischen Abteilung der Urologischen und Kinderurologischen Klinik (Prof. Dr. Bernd Wullich) am Universitätsklinikum Erlangen.

Forscherteam arbeitet an Testverfahren für Patienten mit aggressivem Blasentumor

Wie lange überlebt ein Patient mit in die Muskeln eingedrungenen Blasenkrebs? Welche Therapie wirkt am besten? Fundierte Antworten auf diese Fragen könnte künftig ein Test auf hohe oder niedrige Mengen weißer Blutkörperchen im Tumorgewebe solcher Tumoren geben. Das hat ein interdisziplinäres Forscherteam des Universitätsklinikums Erlangen und der FAU Erlangen-Nürnberg herausgefunden und in der Fachzeitschrift „Cancer Immunology Research“ veröffentlicht.

Erlanger Kinderurologie wurde als Europäisches Ausbildungszentrum zertifiziert

Entscheiden sich Mediziner nach ihrem Studium für eine Fachrichtung, können sie zum Beispiel zwischen der Pädiatrie und der Urologie wählen. Wenn sie nun aber beide Disziplinen spannend finden? Dann gibt es nach der erfolgreich abgelegten Facharztausbildung zum Urologen noch die Möglichkeit einer Weiterbildung zum Europäischen Facharzt für Kinderurologie. Das zweijährige Fellowship-Programm dürfen nur Ausbildungszentren anbieten, die durch die ESPU (European Society for Paediatric Urology) zertifiziert sind, da in diesen Zentren die hohen erforderlichen Qualitätsstandards und Fallzahlen gegeben sind, um die Ärzte umfassend zu schulen. Nur 29 dieser Zentren gibt es in ganz Europa, sechs davon in Deutschland – eines davon ist nun auch die Sektion Kinderurologie der Urologischen und Kinderurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Bernd Wullich) des Universitätsklinikums Erlangen. Im Rahmen einer Gutachterbegehung punkteten Sektionsleiterin Dr. Karin Hirsch-Koch und ihr Team vor allem mit einem sehr großen Erfahrungsschatz und einer überdurchschnittlich gut aufgestellten interdisziplinären Zusammenarbeit. Das Zertifikat wurde vor Kurzem im Rahmen des 30. ESPU-Kongresses in Lyon verliehen.

Bürgervorlesung am 1. Juli 2019 stellt die Embolisation vor

Leiden Männer an einem außergewöhnlich häufigen Harndrang, kann das an einer Prostatahyperplasie liegen. Neben Medikamenten und einer Operation zur Prostataverkleinerung gibt es jetzt auch einen langfristigen und minimalinvasiven Therapiemittelweg: die Prostata-Arterien-Embolisation (PAE). Wie die PAE wirkt, für wen sie sich eignet und wie der Eingriff am Universitätsklinikum Erlangen durchgeführt wird, darüber können sich Interessierte in einer Bürgervorlesung am Montag, 1. Juli 2019, informieren. Die Referenten: Prof. Dr. Bernd Wullich, Direktor der Urologischen und Kinderurologischen Klinik, Prof. Dr. Michael Uder, Direktor des Radiologischen Instituts, und PD Dr. Axel Schmid, Oberarzt der Radiologie. Der Eintritt ist frei.

Welt-Kontinenz-Woche soll auf tabuisierte Leiden aufmerksam und Betroffenen Mut machen

Kein Wort kommt über ihre Lippen, sie leiden lieber jahrelang still vor sich hin als die peinlichen Probleme laut auszusprechen: Bei vielen Menschen mit Inkontinenz überwiegt die Scham. Sie vertrauen sich nicht einmal Ärzten an und so wachsen sich die Symptome immer weiter aus. Dabei muss aus ein paar Tropfen in der Unterhose keine Inkontinenz entstehen – wenn rechtzeitig die richtigen Schritte eingeleitet werden. Betroffene früh zu erreichen, ihnen Hilfe anzubieten und Mut zu machen: Das ist eines der Ziele der Welt-Kontinenz-Woche (17. – 23.06.2019), an der sich auch das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum des Universitätsklinikums Erlangen beteiligt. Den hiesigen Experten ist es ein großes Anliegen, nicht nur über die Behandlung bereits bestehender Probleme zu informieren, sondern auch Vorbeugungsmaßnahmen und konservative Therapiemöglichkeiten bei beginnender Harn- und/oder Stuhlinkontinenz vorzustellen.

Uni-Klinikum Erlangen setzt mit da Vinci Xi das modernste roboterassistierte Operationssystem ein

Die roboterassistierte Chirurgie gehört in Kliniken noch lange nicht zum Standard, gilt aber immer mehr als Qualitätsmerkmal moderner Operationszentren. Das Uni-Klinikum Erlangen setzte 2012 als erstes Krankenhaus in Mittelfranken einen OP-Roboter ein. Um künftig mit dem Operationssystem der neuesten Generation noch präziser arbeiten zu können, wurden jetzt mehr als 2,4 Millionen Euro in die Anschaffung des da Vinci Xi investiert.

Eine gutartig vergrößerte Prostata muss nicht immer operiert werden: Am Uni-Klinikum Erlangen wird auch die Prostata-Arterien-Embolisation angeboten

Nachts aus dem warmen Bett müssen, weil sich die Blase meldet - störend ist das ohnehin schon, aber gleich mehrmals pro Nacht? Wenn das Wasserlassen zusätzlich ungewöhnlich lange dauert, lautet die Diagnose für viele Männer: Prostatahyperplasie - eine gutartig vergrößerte Prostata. Wurde bisher im Wesentlichen mit Medikamenten oder einer Operation behandelt, gibt es seit Kurzem auch einen Mittelweg. Die Prostata-Arterien-Embolisation (PAE) ist ein minimalinvasiver Eingriff, der für eine Durchblutungsreduktion in der Vorsteherdrüse sorgt und diese so wieder schrumpfen lässt. Angeboten wird die PAE nur in interdisziplinär aufgestellten Zentren - wie am Universitätsklinikum Erlangen.

"Shave-off" beendet Movember-Aktion gegen Prostata- und Hodenkrebs

"Shave-off" am Ende der "Movember-Aktion" 2018: Ein Radiologe rasiert seinen Kollegen den Bart ab, einem nach den anderen! Was für Außenstehende sehr ungewöhnlich erschien, ist im Radiologischen Institut (Direktor: Prof. Dr. Michael Uder) und der Urologischen und Kinderurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Bernd Wullich) des Uni-Klinikums das traditionelle Ende einer Aufmerksamkeitskampagne gegen Krebs bei Männern.

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