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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe 2020 geht an Molekulare Neurologie – Online-Bewegungstraining für Parkinsonpatienten ausgezeichnet

Flüssige Bewegungen sind für Menschen mit Parkinson schwer. Doch Betroffene, die ihren Körper regelmäßig bewegen, kommen im Alltag besser zurecht. Sportwissenschaftler Dr. Heiko Gaßner und sein Team von der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Universitätsklinikums Erlangen haben deshalb zusammen mit Christine Enders und Wolf-Jürgen Aßmus, den Leitern der Erlanger Selbsthilfegruppe der Deutschen Parkinsonvereinigung e. V., ein Trainingsprogramm für Parkinsonpatienten entwickelt. Doch weil die ambulante Rehasportgruppe am Uni-Klinikum Erlangen momentan nicht regelmäßig stattfinden kann, wechselt das Training vom Offline- in den Online-Modus: Zum einen demonstrieren die Erlanger Therapeuten Übungen in verschiedenen Videos. Zusätzlich testet das Team um Dr. Gaßner derzeit die App „Parkinson-Rehasport@Home“, mit der Betroffene individuell zu Hause üben können. Jetzt wurde das Projekt von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung mit dem Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe 2020 ausgezeichnet und erhält eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro.

Das tragbare Sensorsystem „Mobile GaitLab“ erfasst die Gangqualität und wurde jetzt als Medizinprodukt zertifiziert

Wie sicher bewegen sich Parkinsonpatienten im Alltag und was sagt das über ihren Krankheitsverlauf aus? Antworten auf diese Fragen können die behandelnden Mediziner künftig von „Mobile GaitLab“ erhalten – einem Sensorschuh, der die Gangqualität der Patienten während ihres Alltags kontinuierlich erfasst. Durch die Zertifizierung als Medizinprodukt kann das tragbare Sensorsystem künftig für die Versorgung von Parkinsonpatienten eingesetzt werden. Prof. Dr. Jochen Klucken von der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Universitätsklinikums Erlangen entwickelte „Mobile GaitLab“ gemeinsam mit dem Erlanger Start-up-Unternehmen Portabiles HealthCare Technologies sowie Prof. Dr. Björn Eskofier vom Lehrstuhl für Informatik 14 (Maschinelles Lernen und Datenanalytik) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Erlanger Forscher entdecken Zusammenhang zwischen peripheren Entzündungen und Erkrankungen des Gehirns

Forscher des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben erstmals einen konkreten Zusammenhang zwischen chronischen peripheren Entzündungen und neurodegenerativen Erkrankungen nachgewiesen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Cell Reports“ veröffentlicht.

Erlanger spendet 1.200 Euro im Gedenken an seinen verstorbenen Bruder

Arne Seebeck erinnert sich noch gut daran, wie gern sein Bruder zum Rehasport in die Kopfkliniken des Universitätsklinikums Erlangen gegangen ist und wie hilfreich und wohltuend die Übungen für ihn waren. Deshalb entschied sich der Erlanger nun im Gedenken an seinen inzwischen verstorbenen Bruder dafür, 1.200 Euro an genau diese Rehabilitationssportgruppe für Parkinsonpatientinnen und -patienten zu spenden. Im Dezember kam er auf Einladung von Prof. Dr. Jürgen Winkler, Leiter der Molekular-Neurologischen Abteilung, und Dr. Heiko Gaßner, Sportwissenschaftler und Leiter der Parkinson-Rehasportgruppe, ans Uni-Klinikum Erlangen und sah sich u. a. an, welche neuen Materialen dank seiner Spende angeschafft werden konnten. Im Rahmen des Matching-Funds-Programms der Forschungsstiftung Medizin am Uni-Klinikum Erlangen erhöhte sich die Summe sogar auf insgesamt 1.800 Euro.

Kaufmännischen Direktion erstrahlte in Blau - 38.000 Euro für Ganganalyse-Projekt

"Light it up 4 HD": Mit einer weltweiten Beleuchtungsaktion wurde jetzt auch in Erlangen auf die wenig bekannte Erbkrankheit Huntington aufmerksam gemacht. Die Huntington-Spezialambulanz (Leiter: Dr. Franz Marxreiter) der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Universitätsklinikums Erlangen setzte in Kooperation mit der Deutschen Huntington-Hilfe e. V. (DHH) ein Zeichen und ließ die Fassade der Kaufmännischen Direktion am Maximiliansplatz ganz in Blau erstrahlen. Wenige Stunden zuvor erhielt Dr. Maxreiter bei einem Huntington-Infotag im Uni-Klinikum Erlangen von der Huntington Stiftung einen Projektförderungsscheck in Höhe von 38.000 Euro für die "Mobile Ganganalyse zur objektiven Verlaufsbeurteilung von Gangstörungen bei der Huntington Erkrankung" überreicht. Die Huntington-Erkrankung ist eine sehr seltene, fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die bisher unheilbar ist. In Deutschland wird die Zahl der Betroffenen auf ca. 4.000 geschätzt.

Weltweite Beleuchtungsaktionen im Mai machen auf die Erkrankung aufmerksam

Ganz in Blau erstrahlt die Fassade der Kaufmännischen Direktion des Universitätsklinikums Erlangen am Samstagabend, 25. Mai 2019, am Maximiliansplatz. Damit beteiligt sich die Huntington-Spezialambulanz (Leiter: Dr. Franz Marxreiter) der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Uni-Klinikums Erlangen in Kooperation mit der Deutschen Huntington-Hilfe e. V. an der weltweiten Aktion „Beleuchtung für Huntington“ („Light It Up 4 HD“), um auf die wenig bekannte Erbkrankheit aufmerksam zu machen. Die Huntington-Erkrankung ist eine sehr seltene, fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die bisher unheilbar ist. In Deutschland wird die Zahl der Betroffenen auf ca. 4.000 geschätzt.

Mit dem Projekt MOBILISE-D werden 50 Mio. Euro in das Erforschen neuer Therapien für bewegungseingeschränkte Patienten investiert

Beim europäischen Innovationsprojekt MOBILISE-D überwachen winzige Sensoren am Körper des Patienten dessen Alltagsaktivitäten. Gemeinsam werten internationale Forschungsinstitute und Unternehmen der pharmazeutischen Industrie digital erfasste Bewegungsdaten aus, um bessere Methoden zur akkuraten Messung, Ermittlung und Vorhersage von Mobilitätseinschränkungen zu ermöglichen. Prof. Dr. Jochen Klucken und Dr. Heiko Gassner aus der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) begleiten das Projekt für das Uni-Klinikum Erlangen gemeinsam mit Dr. Felix Kluge und Prof. Dr. Björn Eskofier vom Lehrstuhl für Maschinelles Lernen und Datenanalytik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Spezielle Bewegungstherapie und intelligente Sensorik helfen Patienten mit Parkinson-Syndrom

Regelmäßige Bewegung ist für uns alle wichtig. Einen besonderen Stellenwert nimmt Bewegung aber für Patienten mit der Parkinson-Erkrankung ein, da sie den motorischen Symptomen dieser langsam fortschreitenden Erkrankungen entgegenwirkt und somit dazu führt, dass die Patienten ihren Alltag besser bewältigen. Wie stark der Effekt einer gezielten Bewegungstherapie bei Parkinson-Patienten ausfällt, erforscht der Sportwissenschaftler Dr. Heiko Gaßner mit Ärzten der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Universitätsklinikums Erlangen. Die Manfred-Roth-Stiftung fördert dieses Projekt mit 30.000 Euro, die im Rahmen des Matching-Funds-Programms der Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen auf insgesamt 43.500 € aufgestockt werden.

Zehn Jahre hochmotivierte Versorgung und Erforschung von Bewegungserkrankungen

Patienten mit Bewegungserkrankungen wie dem Parkinson-Syndrom oder der Chorea Huntington finden hier beste Voraussetzungen für ihre Diagnostik und Therapie: Seit zehn Jahren setzen die Mediziner und Forscher der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Universitätsklinikums Erlangen ihren Fokus darauf, die Patientenversorgung heute und morgen zu verbessern. Jetzt feiern die Mitarbeiter das zehnjährige Bestehen ihrer Abteilung mit einem internationalen Festsymposium.

Kulmbacher Adalbert-Raps-Stiftung fördert Mikrobiomforschung mit 25.000 Euro

Rein mikroskopisch betrachtet, bestehen wir Menschen eher aus einer Ansammlung kleinster Mikroorganismen, als aus menschlichen Zellen. Vor allem die Schleimhäute des Darms sind beliebte Siedlungsplätze für Bakterien. Ob es einen Zusammenhang zwischen den im Darm lebenden Bakterien und der Parkinsonerkrankung gibt, erforschen Ärzte und Wissenschaftler der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Universitätsklinikums Erlangen. "Das Mikrobiom des Darms beeinflusst nicht nur Darmerkrankungen, sondern beeinflusst auch das Gehirn, so etwa bei der Multiplen Sklerose und nun möglicherweise auch bei der Parkinsonerkrankung. Es ist noch sehr wenig bekannt über das Darmnervensystem", erklärt Prof. Winkler. Finanzielle Unterstützung erhalten die Forscher jetzt erneut durch die Adalbert-Raps-Stiftung.

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