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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Infektionsforschungsprojekt profitiert von Nachwuchsgruppenförderung durch das BMBF

Wie sich Viren übertragen, ist aufgrund der Corona-Krise ein allgegenwärtiges Thema. Anders als das SARS-CoV-2, das sich vorwiegend über Aerosole in der Luft verbreitet, finden Infektionen mit dem Humanen T-Zell-Leukämie-Virus Typ 1 über zellhaltige Körperflüssigkeiten statt. Wie die Bezeichnung dieses Retrovirus mit dem Kürzel HTLV-1 bereits verrät, kann es Leukämie verursachen. Dem Virus auf der Spur ist nun eine Forschungsgruppe des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) unter der Leitung von Dr. Andrea Thoma-Kreß vom Virologischen Institut – Klinische und Molekulare Virologie (Direktor: Prof. Dr. Klaus Überla) des Uni-Klinikums Erlangen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit bis zu 2,3 Millionen Euro.

Zweite Runde der Blutabnahmen soll Aufschluss geben über das Ausmaß an Neuinfektionen und die Stabilität der Antikörperantwort nach abgelaufener Infektion

Im Zeitraum vom 29. Juni bis 17. Juli 2020 haben sich über 4.200 Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis Tirschenreuth an der vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in Auftrag gegebenen Studie „Prospektive COVID-19-Kohorte Tirschenreuth“ (TiKoCo19) beteiligt und ihr Blut auf die Anwesenheit von SARS-CoV-2-spezifischen Antikörpern untersuchen lassen. Dank der überwältigenden Teilnahme der Tirschenreuther Bevölkerung konnten bereits wichtige Ergebnisse zur Ausbreitung von SARS-CoV-2 im Landkreis Tirschenreuth in der ersten Jahreshälfte gewonnen werden. Bei der Erstuntersuchung wiesen 8,6 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Antikörper gegen SARS-CoV-2 auf. Somit kann man davon ausgehen, dass auf der Grundlage des gängigen Virusnachweises lediglich etwa 20 Prozent der Infektionen im Frühjahr und Frühsommer dieses Jahres im Landkreis Tirschenreuth erfasst wurden.

Experten des Uni-Klinikums Erlangen an acht Projekten des Nationalen Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin beteiligt – Förderung durch das BMBF mit insgesamt 150 Mio. Euro

An 8 von 13 Verbundprojekten, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Nationalen Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin (NUM) mit insgesamt 150 Millionen Euro fördert, sind Experten des Universitätsklinikums Erlangen beteiligt. Wie Bundesministerin Anja Karliczek heute (01.10.2020) bei einer Pressekonferenz verkündete, erhalten diese 13 Forschungskooperationen für eine Dauer von zehn Monaten finanzielle Unterstützung, um ihre unterschiedlichen Ansätze zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie weiterzuverfolgen. Ziel der Anstrengungen von Spezialisten aus allen 34 deutschen Uni-Klinika ist es, die Krise in all ihren Facetten gemeinsam zu meistern. Im Fokus haben die interdisziplinären Teams insbesondere die individuelle Behandlung von Patienten, die Optimierung der Therapieoptionen bei einer SARS-CoV-2-Infektion und die Unterstützung der Entwicklung von Immunisierungsverfahren gegen das neue Coronavirus.

Erlanger Wahlkreisabgeordneter Stefan Müller besuchte die Virologie des Uni-Klinikums Erlangen

Lange Debatten, intensive Beratungen, so manche Nachtschicht: Die Corona-Pandemie beschäftigte in den vergangenen Monaten auch die Politiker in gehörigem Maße. Um sich ein Bild von der aktuellen Situation vor Ort, der tagtäglichen Arbeit der medizinisch-technischen Assistenten sowie der Wissenschaftler in den Labors zu machen, besuchte der Erlanger Wahlkreisabgeordnete im Deutschen Bundestag Stefan Müller jetzt das Virologische Institut – Klinische und Molekulare Virologie (Direktor: Prof. Dr. Klaus Überla) des Universitätsklinikums Erlangen.

Bayerisches Wissenschaftsministerium fördert Antikörper-Studie am Universitätsklinikum Erlangen

Wissenschaftsminister Sibler sagt Fördermittel für Forschungsprojekt zu passiver Schutzimpfung und neuer Behandlungsmethode zu – „Wir brauchen Studien wie diese, damit wir uns vor dem Virus schützen und wieder zu mehr Normalität zurückkehren können“

Erste Runde der Blutabnahmen erfolgreich abgeschlossen – erste Zwischenergebnisse der über 14-Jährigen liegen vor

Wissenschaftler der Universitätsklinika Regensburg und Erlangen geben bekannt, dass die Blutabnahmen zur Bestimmung der Antikörperprävalenz im Landkreis Tirschenreuth erfolgreich abgeschlossen wurden. Im Rahmen der vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) in Auftrag gegebenen Studie „Prospektive COVID-19-Kohorte Tirschenreuth“ (TiKoCo19) wurden insgesamt 6.608 Einwohner im Landkreis Tirschenreuth angeschrieben und um freiwillige Mitwirkung bei der Antikörperstudie gebeten. Im Zeitraum vom 29. Juni bis einschließlich 17. Juli fanden sich über 4.200 Studienteilnehmer bei einem der von Mitarbeitern des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) eingerichteten Blutabnahmezentren in Tirschenreuth, Waldeck und Wiesau zur Blutabnahme ein.

Erwachsene und Kinder werden zur Teilnahme eingeladen

Tirschenreuth – Regensburg – Erlangen. Die Wissenschaftler der Universitätskliniken Regensburg und Erlangen haben den 29. Juni 2020 als Start für die vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) in Auftrag gegebene Antikörpertestung im Rahmen der Studie „Prospektive Covid19-Kohorte Tirschenreuth“ (TiKoCo19) fest im Visier. Basierend auf einer von den Gemeinden im Landkreis Tirschenreuth vorgenommenen zufälligen Stichprobenanalyse wurden in den vergangenen Tagen 7.200 mögliche Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer ermittelt. Von diesen werden zunächst 4.800 Einwohnerinnen und Einwohner in den nächsten Tagen Post von den beiden Uni-Kliniken erhalten, in der Prof. Dr. Ralf Wagner, Universität Regensburg, und Prof. Dr. Klaus Überla, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, um eine freiwillige Teilnahme an der Studie werben.

Start der Antikörperstudie zu bislang unerkannten COVID19-Infektionen im Landkreis Tirschenreuth

Bis zu 4.500 Blutproben aus repräsentativ ausgewählten Haushalten – Wissenschaftsminister Sibler: Freistaat finanziert wichtiges Projekt im Kampf gegen die Pandemie – Aufruf zur Teilnahme

Interdisziplinäres Erlanger Forschungsprojekt erhält Förderung vom Bundesforschungsministerium

Nichts Geringeres als die Entwicklung einer passiven Impfung gegen COVID-19 hat sich ein Forscherteam des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und seine Partner vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig sowie vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen vorgenommen. Ziel des ambitionierten Projekts ist es, monoklonale Antikörper zu entwickeln, mit denen zum Beispiel medizinisches Personal, Betreuer in Alten- und Pflegeheimen sowie Hochrisikopatienten geschützt werden können. Außerdem könnten sich solche Antikörper eignen, schwer an COVID-19 erkrankte Patienten zu therapieren. Im Rahmen des Förderaufrufs zur Erforschung von COVID-19 wird das interdisziplinäre Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ab Mai mit 500.000 Euro unterstützt.

Erlanger Experten stellen gemeinsam mit Wissenschaftsminister aktuelle Forschungsprojekte vor

Gleich drei wegweisende Forschungsprojekte im Kampf gegen das Coronavirus wurden heute (22.04.2020) von Wissenschaftlern am Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI) des Universitätsklinikums Erlangen bei einer Pressekonferenz mit dem bayerischen Wissenschaftsminister Bernd Sibler vorgestellt. Die Kernaussagen: 1. Ein passiver Impfstoff gegen das Coronavirus kann Ende des Jahres für klinische Studien verfügbar sein. 2. Mit einer Studie soll die Wirksamkeit eines Medikaments aus dem Blutplasma ehemaliger COVID-19-Patienten nachgewiesen werden. 3. Patienten mit entzündlichen Erkrankungen sind durch ihre Medikation besonders vor einer COVID-19-Infektion geschützt. „Mein Dank gilt den hoch engagierten Teams am Deutschen Zentrum Immuntherapie und an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die sich unermüdlich dem Kampf gegen das Virus stellen“, sagte Bernd Sibler.

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