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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Der mit 3.000 Euro dotierte Habilitationspreis ging an PD Dr. Joji Kuramatsu

Jedes Jahr wird eine Nachwuchswissenschaftlerin oder ein Nachwuchswissenschaftler für die beste und prägnanteste Habilitationsarbeit an der Medizinischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg geehrt. Im Rahmen des diesjährigen Dies academicus erhielt PD Dr. Joji Kuramatsu, Oberarzt der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen, den Thiersch-Preis. Die vom Universitätsbund Erlangen-Nürnberg gestiftete Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert.

Weltweit größte Metaanalyse von Patientinnen- und Patientendaten aus Deutschland und den USA veröffentlicht

In Deutschland erleiden jährlich ca. 35.000 Menschen eine akute Hirnblutung. Für Blutungen im Großhirn und deren operative Versorgung gibt es bereits aussagekräftige Studien. Im Gegensatz dazu stützen sich die internationalen Leitlinien zur Behandlung von Kleinhirnblutungen auf wesentlich weniger untersuchte Fälle. Kleinhirnblutungen machen nur circa zehn Prozent aller Fälle aus. Eine Kollaboration von Expertinnen und Experten aus Deutschland und den USA hat jetzt erstmals untersucht, wie sich eine operative Blutungsentfernung auf die Sterblichkeit und auf die funktionelle Langzeitprognose auswirkt. An der Analyse beteiligten sich insgesamt 64 Zentren unter Federführung der Neurologischen Klinik (Direk-tor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen. Die Studienergebnisse wurden jetzt im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht.

Neurologie-Preis geht zum dritten Mal ans Uni-Klinikum Erlangen

Auch in diesem Herbst fördern die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e. V. (DGN) und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) wieder herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich der Neurologie. Auf dem DGN-Kongress in Stuttgart erhielt jetzt PD Dr. Joji Kuramatsu, Oberarzt der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen, den Adolf-Wallenberg-Preis.

Intensivpflegeteam des Uni-Klinikums Erlangen erhält den Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis 2019 für ein innovatives Projekt, das künstlich beatmeten Menschen hilft

Mit der Stimme eines geliebten Menschen im Ohr finden künstliche beatmete Patientinnen und Patienten leichter zu einer selbstständigen Atmung zurück. Für die Idee und Umsetzung dieses innovativen Projekts erhielt ein dreiköpfiges Intensivpflegeteam des Universitätsklinikums Erlangen den Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis 2019 und damit eine der höchsten Auszeichnungen des Freistaats Bayern. Den Fachkrankenpflegerinnen Lisa Dietmar und Jana Ruppel und dem Fachkrankenpfleger Tobias Heckelsmüller von der Neuro-Intensivstation der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) und der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) gelang es mit ihrem Projekt „Voice Weaning – Vertraute Stimmen“, die Zeit der Beatmungsentwöhnung um ein Drittel zu verkürzen.

Studie zeigt: MEG optimiert OP-Planung und -Ergebnis

Eine neue Studie des Epilepsiezentrums (Sprecher: Prof. Dr. Hajo Hamer) der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) und der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) des Universitätsklinikums Erlangen beweist: Dank der Magnetenzephalografie (MEG) erzielen Epilepsiechirurgen bei Operationen deutlich bessere Ergebnisse für ihre Patienten. Die Studie unter Federführung von PD Dr. Stefan Rampp wurde jetzt im Fachmagazin „Brain – A Journal of Neurology“ veröffentlicht. Sie ist die weltweit größte Forschungsarbeit zu dem Thema, mit dem bisher längsten Untersuchungszeitraum.

Dr. med. Matthias Türk und Prof. Dr. Armin Nagel erhalten Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. für gemeinsames Projekt über neuromuskuläre Erkrankung FSHD

Weil die Erkrankung gleich mehrere Muskelgruppen des Körpers betrifft, trägt sie einen komplizierten Namen: Fazio-Skapulo-Humerale Muskeldystrophie (FSHD). Betroffene leiden unter einer genetisch bedingten Muskelschwäche im Gesicht (Fazio), im Schultergürtel (Skapulo) und in den Oberarmen (Humerale). Für ihre wissenschaftlichen Leistungen bei der Erforschung dieser seltenen neuromuskulären Erkrankung erhalten ein Mediziner und ein Physiker des Universitätsklinikums Erlangen den Ulrich Brodeßer-FSHD-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM): Dr. med. Matthias Türk vom Zentrum für Seltene Neuromuskuläre Erkrankungen (Sprecher: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) und Prof. Dr. Armin Nagel vom Radiologischen Institut (Direktor: Prof. Dr. med. Michael Uder).

Studie, die vor leichtfertigem Herstellerwechsel bei Epilepsie warnt, mit Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Menschen, die unter Epilepsie leiden, sind auf Medikamente angewiesen. Ist die Medikation einmal richtig eingestellt, sollte sie bei den meisten Betroffenen über Jahre unverändert beibehalten werden – auch was den Hersteller des Medikaments angeht. Andernfalls können erneut epileptische Anfälle ausgelöst werden. Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Dr. Hajo Hamer, Sprecher des Epilepsiezentrums der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen, und Dr. Johannes Lang zusammen mit Prof. Dr. Karel Kostev aus Frankfurt a. M. Die Studie wurde nun mit dem Alfred-Hauptmann-Preis 2019 ausgezeichnet.

Informationen zur Akutversorgung zum Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2019

Halbseitige Lähmungserscheinungen, plötzliche Gefühlsstörungen in einer Körperhälfte, Sprach- und Sehstörungen sowie Gleichgewichtsstörungen und Übelkeit: Etwa alle drei Minuten erleidet ein Mensch in Deutschland einen Schlaganfall und gerät in eine potenziell lebensbedrohliche Situation. „Time is brain“ lautet dann die Devise, denn pro Minute gehen bei einem Verschluss eines größeren Hirngefäßes etwa 1,9 Millionen Nervenzellen, 14 Milliarden Synapsen und 12 Kilometer Nervenfasern zugrunde. Das Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern STENO der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen bietet schnelle fachärztliche Versorgung mithilfe moderner Technologien.

FOCUS vergab Auszeichnungen für Deutschlands Krankenhäuser

Das Universitätsklinikum Erlangen zählt zu den "besten Fachkliniken“ des Landes. Das ergab jetzt eine Analyse des Nachrichtenmagazins FOCUS von 1.170 Krankenhäusern. Das Uni-Klinikum Erlangen belegt bundesweit Rang 15 und nimmt in der Mehrzahl der untersuchten 23 Fachgebiete eine herausragende Platzierung ein.

Prof. Dr. Max-Josef Hilz von rumänischer Universität geehrt

Die Universität für Medizin und Pharmazie Iuliu Hatieganu (UMF) im rumänischen Klausenburg hat Prof. Dr. Max-Josef Hilz die Ehrendoktorwürde verliehen. Prof. Hilz ist Oberarzt der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen. An der rumänischen Universität hatte Prof. Hilz an mehreren Lehr-Kursen und PhD-Seminaren des Departments of Neurosciences teilgenommen.

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