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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Manfred-Roth-Stiftung fördert Sporttherapie in der Erlanger Kinderklinik

Bewegung fördert die Gesundheit – das gilt auch für krebskranke Kinder und Jugendliche. In der Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen ist Sporttherapie daher seit Jahren ein fester Bestandteil der Behandlung. Das Projekt „Bewegung macht Mut“ stärkt diese bewährte Versorgungsstruktur zusätzlich. Die Manfred-Roth-Stiftung fördert das Projekt jetzt mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro. Den symbolischen Spendenscheck nahm Sporttherapeut Nils Holle jetzt dankbar entgegen.

Einladung zur DZI-Onlineveranstaltung am 11.02.2026 über neue Behandlungsmöglichkeiten bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Durchfall, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust – diese und weitere Beschwerden können bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa auftreten. Allein in Europa sind mehr als drei Millionen Menschen von einer der meist schubweise verlaufenden Entzündungen des Magen-Darm-Trakts betroffen, und die Zahl der Neuerkrankungen steigt stetig an. Dank moderner Diagnostik und neuer medikamentöser Therapien lassen sich CED zunehmend besser behandeln. So kam kürzlich am Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI) des Uniklinikums Erlangen weltweit erstmals erfolgreich eine zelluläre Immuntherapie (sog. CAR-T-Zell-Therapie) bei Colitis ulcerosa zum Einsatz. In der nächsten Onlineveranstaltung des DZI informiert Prof. Dr. Raja Atreya, Oberarzt der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) über die neuesten Therapieansätze bei CED. Das Webinar findet am Mittwoch, 11. Februar 2026, von 17.00 bis 18.00 Uhr statt. Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Manfred-Roth-Stiftung spendet 35.000 Euro für Forschungsprojekt des Uniklinikums Erlangen

Plattenepithelkarzinome gelten als die zweithäufigsten malignen Hauttumoren. Sie gehören zu den hellen Hautkrebstumoren und entstehen zumeist an Kopf oder Hals, also Bereichen, die dauerhaft der Sonne ausgesetzt sind. In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Zahl dieses Hautkrebses vervierfacht. Dr. Elisabeth Eschenbacher, Ärztin der Plastischen- und Handchirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, will mittels der Bioprinting-Technologie ein neuartiges realitätsnahes 3D-Tumormodell entwickeln. Dieses ermöglicht die präzise Untersuchung, welche Effekte UV- und Röntgenstrahlung sowie zielgerichtete Chemotherapien auf Plattenepithelkarzinome haben. „Mit diesem innovativen Tumormodell können wir die frühe Phase der Metastasierung sowie die initiale vaskuläre Reaktion auf Strahlentherapie realitätsnah nachvollziehen“, würdigt Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch den Forschungsansatz von Dr. Eschenbacher. Die Manfred-Roth-Stiftung fördert das Projekt mit einer Spende in Höhe von 35.000 Euro. Mit seinem Matching-Funds-Programm stockt das Uniklinikum Erlangen die Summe auf insgesamt 44.100 Euro auf.

Forschende wollen die Sensoren des Immunsystems unter die Lupe nehmen

Mit welchen Infektionen bist du schon in Kontakt gekommen? In Zukunft reicht eventuell ein einziger Bluttest, um diese Frage zu beantworten. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen wollen dazu die Sensoren unter die Lupe nehmen, mit denen das Immunsystem Krankheitserreger erkennt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt in den kommenden vier Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert.

Wunschbaum-Aktion der Gerhard Hartmann GmbH erfüllt Weihnachtswünsche der jungen Patientinnen und Patienten des Erlanger Kinderpalliativzentrums

Wir alle wissen, wie groß die Freude ist, wenn ein Wunsch endlich in Erfüllung geht. Für die jungen Patientinnen und Patienten des Kinderpalliativzentrums des Uniklinikums Erlangen gilt das ganz besonders. Deshalb hat sich die Gerhard Hartmann GmbH in Kooperation mit TraumRitter e. V. eine Geschenke-Aktion überlegt: Dieses Jahr waren die Weihnachtsbäume in den Geschäften in Neustadt an der Aisch und in Bad Windsheim mit zahlreichen Wunschzetteln geschmückt – und zwar von Kindern und Jugendlichen in palliativmedizinischer Behandlung. Der Verein TraumRitter hatte die Wünsche zuvor gesammelt und an die Teams vor Ort weitergeleitet. Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende des Unternehmens wurden so zu Wunscherfüllerinnen und -erfüllern und besorgten liebevoll ausgewählte Geschenke. Nun übergaben Armin Siemandel, Geschäftsführer der Gerhard Hartmann GmbH, Michael Schumann und Tanja Schumann die Überraschungen an Dr. Chara Gravou-Apostolatou, Sprecherin des Kinderpalliativzentrums.

Bürgervorlesung am 26. Januar 2026 informiert über innovative Therapien

Was bedeutet Schönheit heute? Die moderne Plastische und Ästhetische Chirurgie bietet inzwischen eine Vielzahl an Möglichkeiten, das äußere Erscheinungsbild zu verändern – sei es aus rekonstruktiven, funktionellen oder rein ästhetischen Gründen. Welche Behandlungen umsetzbar und sinnvoll sind, wo medizinische Chancen, aber auch Grenzen liegen, erläutert Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch, Direktor der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik des Uniklinikum Erlangen, in seiner Bürgervorlesung „Wa(h)re Schönheit – was kann die moderne Plastische Chirurgie?“ am Montag, 26. Januar 2026, ab 18.15 Uhr.

Pettenkofer-Promotionspreis 2025 für den Erlanger Forscher Dr. Arne Cordsmeier

Seit 1888 zeichnet die renommierte Pettenkofer-Stiftung herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und praktischen Hygiene, medizinischen Mikrobiologie oder Virologie wegweisende Arbeiten veröffentlicht haben. Erstmals hat die Stiftung nun einen Promotionspreis verliehen, mit dem Dr. Arne Cordsmeier für seine besondere Dissertationsleistung in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Anja Lührmann am Mikrobiologischen Institut – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan) des Uniklinikums Erlangen ausgezeichnet wurde.

Die Notfallversorgung am Uniklinikum Erlangen wurde sichergestellt

Das Uniklinikum Erlangen wird am kommenden Montag, 26. Januar 2026, und Dienstag, 27. Januar 2026, von Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di betroffen sein. Streikberechtigt sind alle Beschäftigten des Uniklinikums Erlangen mit Ausnahme des Ärztlichen Dienstes sowie verbeamteter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über eine Notdienstvereinbarung wurde die Versorgung der Patientinnen und Patienten des Uniklinikums Erlangen sichergestellt.

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zu Gast am Uniklinikum Erlangen und an der FAU

„Medizin der Zukunft“ lautet das Motto für das Wissenschaftsjahr 2026. Nirgends lässt es sich besser in die medizinische Zukunft blicken, als am Wissenschaftsstandort Erlangen mit dem Uniklinikum Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), dem Medical Valley und den zahlreichen Unternehmen aus der Medizintechnik. Deshalb lud der Erlanger Bundestagsabgeordnete Dr. Konrad Körner gemeinsam mit dem FAU-Präsidenten Prof. Dr. Joachim Hornegger und dem zweiten Erlanger Bürgermeister Jörg Volleth ans Uniklinikum Erlangen zu einem Runden Tisch mit der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Industrie.

Erlanger Team forscht an einem individuellen Test für eine effektivere Behandlung von Brustkrebs-Patientinnen

Brustkrebs ist die weltweit häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Besonders aggressiv ist hierbei die HER2-positive Form, die etwa 15 Prozent der Patientinnen betrifft. Moderne Antikörpertherapien, wie (beispielsweise) Trastuzumab, haben die Prognose vieler betroffener Frauen deutlich verbessert. Doch nicht alle Patientinnen sprechen gleich gut auf diese Behandlung an. In einem innovativen Forschungsprojekt der Frauenklinik (Direktor: Prof. Dr. Matthias W. Beckmann) des Uniklinikums Erlangen untersucht Dr. Carolin Müller-Wirtz die Ursachen für diese Unterschiede. Das Bayerische Zentrum für Krebsforschung (BZKF) fördert das Vorhaben im Rahmen seines Young-Scientist-Fellowship-Programms mit insgesamt 100.000 Euro. „Solche Forschungsansätze bedeuten einen unmittelbaren Nutzen für die Patientinnen und Patienten und unterstützen den wissenschaftlichen Nachwuchs in Bayern“, unterstreicht Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor des BZKF, die Bedeutung des Projekts.

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