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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Kulmbacher Adalbert-Raps-Stiftung fördert Mikrobiomforschung mit 25.000 Euro

Rein mikroskopisch betrachtet, bestehen wir Menschen eher aus einer Ansammlung kleinster Mikroorganismen, als aus menschlichen Zellen. Vor allem die Schleimhäute des Darms sind beliebte Siedlungsplätze für Bakterien. Ob es einen Zusammenhang zwischen den im Darm lebenden Bakterien und der Parkinsonerkrankung gibt, erforschen Ärzte und Wissenschaftler der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Universitätsklinikums Erlangen. "Das Mikrobiom des Darms beeinflusst nicht nur Darmerkrankungen, sondern beeinflusst auch das Gehirn, so etwa bei der Multiplen Sklerose und nun möglicherweise auch bei der Parkinsonerkrankung. Es ist noch sehr wenig bekannt über das Darmnervensystem", erklärt Prof. Winkler. Finanzielle Unterstützung erhalten die Forscher jetzt erneut durch die Adalbert-Raps-Stiftung.

Stammzellbasierte Modellierung der Huntington-Erkrankung und Anwendung eines sensorbasierten Ganganalyse-Systems vorgestellt

Bereits zum dritten Mal veranstaltete das Universitätsklinikum Erlangen gemeinsam mit dem Landesverband Bayern der Deutschen Huntington-Hilfe (dhh) am vergangenen Samstag (07.04.2018) einen Informationstag zur Huntington-Erkrankung für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Mehr als 60 Teilnehmer fanden den Weg ins Uni-Klinikum, um sich über die Arbeit der Patientenorganisation und aktuelle Entwicklungen in der Wissenschaft zu informieren. Zunächst begrüßten Roswitha Moser, Landesvorsitzende der dhh, und PD Dr. Zacharias Kohl, Leiter der Huntington-Ambulanz am Uni-Klinikum Erlangen, die aus ganz Nordbayern angereisten Gäste. Anschließend betonte Prof. Dr. Jürgen Winkler, Leiter der Molekular-Neurologischen Abteilung und Mitglied des Vorstands des neu gegründeten Zentrums für Seltene Erkrankungen Erlangen (ZSEER), in seinem Grußwort die Bedeutung der Zusammenarbeit von Selbsthilfeorganisationen und universitären Zentren - besonders für seltene Erkrankungen.

Forscher aus Molekularer Neurologie und Pathologie erhielten 500.000-Euro-Auszeichnung

Ein Tag, 52 Pitches, acht Jury-Mitglieder, fünf ausgewählte Konzepte – so lässt sich der Medical Valley Award Pitch Day zusammenfassen, der am 18. Januar 2017 im Medical Valley Center Erlangen stattfand. Mit dabei Wissenschaftler aus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU Erlangen-Nürnberg) und dem Universitätsklinikum Erlangen. Gewonnen haben unter anderem Prof. Dr. Ralf Rieker aus dem Pathologischen Institut (Direktor: Prof. Dr. Arndt Hartmann) mit dem Thema "Künstlicher Schließmuskel für die Inkontinenztherapie" und Prof. Dr. Jochen Klucken aus der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) mit dem Thema "Sensor-basierte Ganganalyse zur Sturzprävention" zusammen mit ihrem Kooperationspartner aus der FAU Erlangen-Nürnberg. Jetzt erhielten die ausgewählten Forscherteams rund 500.000 Euro vom Bayerischen Wirtschaftsministerium, um ihre Forschungsergebnisse in ein Start-up-Unternehmen zu überführen. "Die Medizintechnik lebt von neuen, kreativen Ideen. Mit dem Medical Valley Award ist es gelungen, Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen. Das innovative und unbürokratische Konzept war und ist ein großer Erfolg und Vorbild für andere Branchen", sagte die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner jetzt bei der Übergabe der Preisgelder im Rahmen der Medical Valley Innovation Night in Erlangen.

Neues EIT-Health-Forschungsprojekt zur telemedizinischen Gang- und Sturzanalyse gestartet

Ein für Parkinson-Patienten wegweisendes Projekt des European Institute of Innovation and Technology Health (EIT Health) mit dem Titel "MoveIT" wurde jetzt unter der Federführung der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Universitätsklinikums Erlangen in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und anderen europäischen Partnern gestartet. Mit Hilfe von Sensoren im Schuh und am Oberkörper sollen Besonderheiten im Gang und bei Stürzen von Parkinson-Patienten telemedizinisch analysiert werden. "Deutet ein bestimmtes Gangmuster auf einen drohenden Sturz hin, sollen die Patienten oder Betreuer dann künftig rechtzeitig gewarnt werden", sagte Forschungsleiter Prof. Dr. Jochen Klucken aus der Molekularen Neurologie des Uni-Klinikums Erlangen. Die im Rahmen der telemedizinischen Heim-Monitoring-Lösung erfassten Daten sollen auch für weitere Forschungsprojekte zur interdisziplinären Versorgung von Parkinson-Patienten mittels Medizintechnik genutzt werden. Das einjährige Projekt wird mit 500.000 Euro von EIT-Health gefördert.

Patienten mit der seltenen Erbkrankheit profitieren von Auszeichnung durch größeres Therapieangebot

Gute Nachricht für Huntington-Patienten: Als erster Einrichtung in Deutschland wurde der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Universitätsklinikums Erlangen jetzt von der "Huntington Disease Clinical Trials Task Force" bescheinigt, dass sie die fachlichen und personellen Voraussetzungen erfüllt, um hochwertige klinische Studien durchzuführen. Damit stehen Betroffenen aus der Europäischen Metropolregion Nürnberg künftig modernste Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen von Studien offen, um die seltene Erbkrankheit des Gehirns zu therapieren.

Veranstaltung für Patienten, Angehörige und Ärzte am Samstag, 29. Juli 2017

Als James Parkinson im Jahr 1817 erstmals die heute nach ihm benannte Erkrankung beschrieb, gelang ihm mit einem kleinen Aufsatz eine bis heute unübertroffen präzise Darstellung der häufigsten Bewegungserkrankung in westlichen Industrienationen. Seitdem haben Spezialisten weltweit zum Parkinson-Syndrom geforscht und innovative Diagnostik- sowie Therapieverfahren entwickelt. Über neueste Erkenntnisse zum Thema Parkinson informieren am Samstag, 29. Juli 2017, gleich elf Experten am Universitätsklinikum Erlangen. Dessen Molekular-Neurologische Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) lädt gemeinsam mit dem Krankenhaus Rummelsberg und der Regionalgruppe Erlangen der Deutschen Parkinson Vereinigung e. V. zum zweiten Fränkischen Parkinson-Tag ein. Patienten, Angehörige und Ärzte sind von 10.00 bis 14.30 Uhr herzlich in den Hörsälen Medizin, Ulmenweg 18, in Erlangen willkommen. Der Eintritt ist frei.

Bürgervorlesung am 26.06.2017 eröffnet eine moderne Perspektive

Langsame Bewegungen, steife Muskeln und Zittern selbst im Ruhezustand – bereits im Jahr 1817 schrieb der britische Arzt James Parkinson die Symptome der heute nach ihm benannten Erkrankung nieder. Damals als Schüttellähmung bekannt, ist die neurodegenerative Erkrankung auch heute noch, 200 Jahre nach der ersten wissenschaftlichen Arbeit über sie, ein allgegenwärtiges Thema in der Gesellschaft und der medizinischen Welt. Denn eine genaue Erklärung zu ihren Auslösern und eine ursächliche Therapie sind immer noch nicht gefunden. Im Rahmen seiner Bürgervorlesung am Montag, 26. Juni 2017, blickt Prof. Dr. Jürgen Winkler, Leiter der Molekular-Neurologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen, aus einer modernen Perspektive auf die Parkinson-Erkrankung.

Ausstellung "Köpfe" von Künstlerin Nelly Schrott bis April in den Kopfkliniken zu sehen

"Meine Fotoserie mit dem Titel 'Köpfe' steht für das Spiel mit Identitäten, mit weiblichen und männlichen Rollen", erläutert Nelly Schrott. "Diese Köpfe stehen aber auch für Verwandlungen und Metamorphosen. Außerdem kann man mit meinen 'Köpfen' Zwiesprache halten – und dazu lade ich die Besucher ein." Noch bis April 2017 stellt die Künstlerin sieben ihrer Werke zum Thema "Köpfe" in den Kopfkliniken des Universitätsklinikums Erlangen aus. "In den frisch renovierten Fluren der Kopfkliniken haben wir nun erstmals die Möglichkeit, Ausstellungen von Künstlern der Region ein öffentliches Forum zu bieten", freut sich Prof. Dr. Jürgen Winkler, Leiter der Molekular-Neurologischen Abteilung des Uni-Klinikums Erlangen. Die Exposition im 1. Stock der Kopfkliniken, Schwabachanlage 6, in Erlangen kann täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr kostenlos besucht werden.

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