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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Larisa Leonova ist die erste und bisher einzige Physician Assistant und berichtet über ihren Arbeitsalltag in der Neurochirurgischen Klinik

Larisa Leonova ist sozusagen eine neue Spezies am Uniklinikum Erlangen, denn sie ist die erste Physician Assistant (PA): Der relativ junge Beruf, der übersetzt so viel wie „Ärztliche Assistenz“ bedeutet, ist in Deutschland noch eher unbekannt, obwohl er eine wichtige Brücke zwischen Ärzteschaft und Pflege schlägt. Seit Januar 2024 ist Larisa Leonova offiziell als PA in der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Oliver Schnell) tätig. „Ich bin wirklich glücklich mit meinem Job und finde es super, dass ich tatsächlich die erste Physician Assistant hier am Uniklinikum geworden bin“, freut sich die 30-Jährige.

Studie belegt positiven Einfluss von Entspannungsübungen auf Tinnitus – Teilnehmende für weitere Studie gesucht

Nur eine einzige Person kann das Geräusch hören – alle anderen hören nichts: Das macht die Behandlung eines Tinnitus so schwierig. Je nach Schweregrad beeinträchtigt das ständige Klingeln, Rauschen oder Pfeifen im Ohr das Privat- und Berufsleben des betroffenen Menschen teils erheblich. Eine zuverlässig funktionierende Therapie gibt es bisher allerdings nicht. Denn obwohl sich die Wissenschaft darüber einig ist, dass das Phantomgeräusch seinen Ursprung im Gehirn hat, ist die genaue Entstehung nach wie vor unklar. Eine Forschungsgruppe der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Oliver Schnell) des Uniklinikums Erlangen untersucht im Rahmen von Studien, welche Prozesse im Gehirn dafür verantwortlich sind, dass die Phantomgeräusche überhaupt wahrgenommen werden, und wie sich aus einem akuten Leiden eine chronische Belastung entwickelt. Erste Teilergebnisse, die in Form eines Preprints veröffentlicht wurden, belegen einen positiven Effekt von Entspannungsübungen für die Kiefermuskulatur. Diese Erkenntnisse möchte das Team unter Leitung von Dr. Nadia Müller-Voggel in einer weiteren Studie vertiefen, für die aktuell noch Probandinnen und Probanden gesucht werden.

Die Station 31 der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen wurde am 8. April 2024 feierlich wiedereröffnet

„Wir sind sehr stolz darauf, dass es uns gelungen ist, in Zeiten des Fachkräftemangels die Station 31 wiederzueröffnen“, sagte Prof. Dr. Oliver Schnell, Direktor der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, bei der feierlichen Zusammenkunft. „Angesichts des aktuellen Trends, dass immer mehr Stationen schließen müssen, ist es alles andere als selbstverständlich, dass wir heute das Gegenteil feiern und unseren Patientinnen und Patienten ab sofort mehr Platz bieten können.“

Nachwuchs-Pflegemanager des Jahres: Tobias Heckelsmüller belegt Platz zwei

Tobias Heckelsmüller, Fachkrankenpfleger für Intensiv- und Anästhesiepflege und stellvertretende Stationsleitung der Neuro-Intensivstation des Uniklinikums Erlangen, belegte bei der Auszeichnung zum Nachwuchs-Pflegemanager des Jahres 2023 den zweiten Platz – von 22 deutschlandweit eingereichten Projekten. Er nahm den Preis, der vom Bundesverband Pflegemanagement e. V. vergeben wird, jetzt beim Kongress Pflege 2024 in Berlin entgegen. Tobias Heckelsmüller und sein Team haben auf Grundlage der Guidelines zur Family Centered Care (familienorientierte Betreuung) ein ganzheitliches Angehörigenkonzept auf der Neuro-Intensivstation implementiert. Dafür erhielten sie Ende 2023 das Zertifikat „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ vom Pflege e. V.

Prof. Dr. Oliver Schnell ist neuer Direktor der Neurochirurgischen Klinik

Zum 1. Oktober 2023 übernahm Prof. Dr. Oliver Schnell die Leitung der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen und den Lehrstuhl für Neurochirurgie an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) von seinem Vorgänger Prof. Dr. Michael Buchfelder. Klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt von Oliver Schnell ist die Neuroonkologie, die sich mit der Diagnostik und Behandlung von Hirn- und Rückenmarkstumoren befasst. „Dazu gehören Tumoren im Gehirn und am Schädelknochen, aber auch Hirnmetastasen, die ihren Ursprung in einem anderen Organ haben“, erklärt Prof. Schnell. „Insbesondere für neuroonkologische Patientinnen und Patienten möchten wir noch stärker als bisher eine Anlaufstelle bieten.“ Dabei misst der 49-jährige zweifache Vater auch der Versorgung von Kindern und Jugendlichen einen hohen Stellenwert bei. Auch hier liegt sein Augenmerk insbesondere auf Krebserkrankungen.

Bürgervorlesung am Montag, 30.10.2023, zu Behandlungen von Gehirn und Wirbelsäule

Neurochirurginnen und -chirurgen blicken uns im wahrsten Sinne des Wortes in den Kopf. Sie helfen bei unfallbedingten Gehirnverletzungen, bei Tumoren, Missbildungen, Epilepsie und anderen Erkrankungen. Auch das Rückenmark und die Wirbelsäule können Gegenstand ihrer ärztlichen Eingriffe sein. In seiner Bürgervorlesung „Neue Ansätze für die Diagnostik und Therapie in der Neurochirurgie“ am Montag, 30. Oktober 2023, erklärt Prof. Dr. Oliver Schnell, neuer Direktor der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, unter anderem, wie sich Hirntumoren in Zukunft noch schonender und sicherer entfernen lassen.

Uniklinikum Erlangen sucht Teilnehmende für zwei Studien zu neurologisch bedingten Ohrgeräuschen

Hören Sie das auch? Dieses Pfeifen, dieses Piepen? Wer unter einem Tinnitus leidet, wird permanent von Ohrgeräuschen begleitet, die Außenstehende nicht wahrnehmen. Der Begriff „Tinnitus“ leitet sich vom lateinischen Wort „tinnire“ ab, was so viel wie klingeln oder klimpern bedeutet. Betroffene berichten aber auch von Summen, Rauschen, Klicken oder Klopfen. Die Ursachen dafür können ganz unterschiedlich sein. Eine Forschungsgruppe der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) des Uniklinikums Erlangen untersucht jetzt, welche Prozesse im Gehirn dafür verantwortlich sind, dass akut auftretende Ohrgeräusche chronisch werden, und sucht für ihre Studien noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Fachärztinnen und -ärzte des Uniklinikums Erlangen nehmen sich am 04.02.2023 Zeit und beantworten Fragen

Jedes Jahr erhalten weltweit rund 19 Millionen Menschen die Diagnose Krebs, und rund 10 Millionen Patientinnen und Patienten sterben daran. Fast jeder hatte mit der Erkrankung bereits Berührungspunkte: vom Verdachtsfall in der eigenen Familie über den Kollegen, der zur Chemotherapie muss, bis hin zum Todesfall in der Nachbarschaft. Deshalb rücken Organisationen, Fachgesellschaften und Krankenhäuser jedes Jahr am 4. Februar im Rahmen des Weltkrebstages die Krankheit in den Fokus und erinnern daran, wie wichtig die Vorsorge und eine frühzeitige Therapie sind. In diesem Jahr beteiligen sich auch wieder das Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN und das Deutsche Zentrum Immuntherapie des Uniklinikums Erlangen und bieten am Samstag, 4. Februar 2023, eine kostenlose Telefonaktion an. Von 10.00 bis 12.00 Uhr beantworten drei Expertinnen und vier Experten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen des Uniklinikums Erlangen Fragen aus der Bevölkerung.

Bürgervorlesung am 28. November informiert über hochmoderne Behandlungsmöglichkeiten

Neurochirurginnen und Neurochirurgen behandeln Erkrankungen, Verletzungen, Entzündungen, Tumoren und Missbildungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Wirbelsäule. Welche Techniken dabei angewendet werden und welches Potenzial innovative Methoden bieten, darauf geht Prof. Dr. Thomas Kinfe, Leiter der Funktionellen Neurochirurgie und Stereotaxie der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) des Uniklinikums Erlangen, im Rahmen seiner Bürgervorlesung ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 28. November 2022, ab 18.15 Uhr in den Hörsälen Medizin, Ulmenweg 18 in Erlangen, statt. Der Eintritt zum Vortrag ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Am Uniklinikum Erlangen gilt bei Veranstaltungen derzeit die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske). Weitere Informationen sind unter www.uker.de/bvl zu finden.

Neues Schädelbasiszentrum am Uniklinikum Erlangen eingerichtet

Erkrankungen der Schädelbasis stellen aufgrund der komplexen Anatomie des Gesichts- bzw. des Hirnschädels und der darin verlaufenden Gefäße, Hirnnerven sowie der angrenzenden Strukturen wie dem Auge, dem Mund-Nasen-Rachenraum und dem Gehirn stets eine Herausforderung dar. Dabei sind die zu behandelnden Erkrankungen sehr heterogen: von Fehlbildungen über Traumata bis hin zu verschiedensten gut- und bösartigen Tumoren. Eine individualisierte und optimale Therapie ist hierbei nur möglich, wenn in interdisziplinärer Zusammenarbeit alle Ärztinnen und Ärzte der beteiligten Fachbereiche ihre Expertise bündeln und sie zielgerichtet für die einzelne Patientin bzw. den einzelnen Patienten einsetzen. Diese umfassenden Fachkenntnisse und Erfahrungen sind am Uniklinikum Erlangen seit Langem erfolgreich unter einem Dach vereint. Deshalb wurde kürzlich ein neues Schädelbasiszentrum (Sprecher: PD Dr. Antoniu-Oreste Gostian) am Uniklinikum Erlangen eingerichtet, das nun von der Gesellschaft für Schädelbasischirurgie e. V. offiziell zertifiziert wurde.

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