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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Bürgervorlesung am 6. Mai 2024 über Infektionsgefahren, die von Hund, Katze und Co. ausgehen

Die Deutschen lieben ihre Haustiere – im Jahr 2023 lebten laut Statista rund 34,3 Millionen Tiere in Privathaushalten. Am liebsten halten die Menschen hierzulande Katzen und Hunde, gefolgt von Kleintieren wie Kaninchen, Meerschweinchen und Hamstern sowie Ziervögeln, Aquarienfischen und Reptilien. Einige dieser Haustiere gelten für viele als vollwertige Familienmitglieder. Neben den Freuden, die Tiere im Haushalt bereiten können, gibt es aber auch ein paar Gefährdungsaspekte, die Tierhalterinnen und -halter kennen sollten, um sich entsprechend zu schützen. Auf diese geht Prof. Dr. Christian Bogdan, Direktor des Mikrobiologischen Instituts – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene des Uniklinikums Erlangen, im Rahmen seiner Bürgervorlesung „Infektionsgefahren durch Haustiere“ am Montag, 6. Mai 2024, ab 18.15 Uhr ein.

Erlanger Team erhält Förderung für Flavivirus-Impfstoffforschung

Gelbfieber, Dengue-Fieber, die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die Japanische Enzephalitis und andere zum Teil gefährliche Infektionskrankheiten werden durch Erreger aus der Familie der Flaviviren ausgelöst. Für das Gelbfieber steht eine sehr wirksame Impfung zur Verfügung, die jahrzehntelangen Schutz bietet. Die Schutzwirkung von Impfungen gegen Dengue, FSME und Japanische Enzephalitis ist hingegen sehr viel schwächer und für andere Flaviviren gibt es noch gar keine zugelassenen Impfstoffe. Zusammen mit zwölf inner- und außereuropäischen Partnerinnen und Partnern, koordiniert vom Institut Pasteur (Paris), untersucht nun ein Forschungsteam des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), wie sich das Erfolgsgeheimnis der Gelbfieber-Impfung auf andere durch Flaviviren ausgelöste Infektionen übertragen lässt. Die Erlanger Forschenden werden im Rahmen der EU-Horizon-Initiative mit 727.000 Euro gefördert.

Erlanger Forschende finden keine negativen Auswirkungen auf das Immunsystem

Forschende des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben einen Mann untersucht, der sich mehr als 200 Mal gegen COVID-19 hat impfen lassen. Sie waren durch Zeitungsberichte auf ihn aufmerksam geworden. Bislang war unklar, welche Auswirkungen eine solche Hypervakzinierung auf das Immunsystem hat. So gingen manche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler davon aus, dass die Abwehrzellen durch Gewöhnungseffekte weniger schlagkräftig werden. Bei dem Betroffenen ist das jedoch nicht der Fall: Das Immunsystem arbeitet bei ihm völlig normal. Bestimmte Abwehrzellen und Antikörper gegen SARS-CoV-2 kommen sogar deutlich häufiger vor als bei Menschen, die nur drei Impfungen erhalten haben. Die Ergebnisse sind nun in der Fachzeitschrift Lancet Infectious Diseases erschienen.*

Bürgervortragsreihe startet am Montag, 16.10.2023, ins Wintersemester 2023/24: Einladung zu 16 spannenden Themen aus der Universitätsmedizin

Endlich ist es wieder so weit: Die Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen lädt im Wintersemester 2023/24 wieder alle Bürgerinnen und Bürger zu 16 Vorlesungen über aktuelle medizinische Themen ein. Die Auftaktveranstaltung am Montag, 16. Oktober 2023, hält diesmal Prof. Dr. Christian Bogdan, Direktor des Mikrobiologischen Instituts – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene des Uniklinikums Erlangen. In seinem Vortrag „Wie geht es weiter mit der COVID-19-Impfung?“ spricht der renommierte Experte, der zudem Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) ist, u. a. darüber, für wen eine weitere Impfung sinnvoll ist und wie die Hersteller ihre Vakzine mittlerweile weiterentwickelt haben.

Mikrobiologen zeigen, dass unpassende Abwehrzellen die Grundlage für Impfstoffe und Zelltherapien bieten könnten

Wenn Infektionserreger in den Körper eindringen, reagiert das Immunsystem u. a. unter Einbindung ganz verschiedener Abwehrzellen, sogenannten T-Zellen. Diejenigen, die Erreger am besten erkennen können, werden bei der Immunantwort bevorzugt und vermitteln Immunschutz. Jetzt haben Forschende des Uniklinikums Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Technischen Universität München (TUM) herausgefunden, dass auch zunächst weniger passende T-Zellen in überraschend hoher Anzahl in die Immunantwort und das Immungedächtnis miteinbezogen werden und damit wichtig für die flexible Abwehr von Infektionserregern sind. Dieser Einblick in die Funktionsweise des Immunsystems ist nicht nur relevant, um den grundlegenden Mechanismus zu verstehen, sondern auch um Impfstoffe und Zelltherapien zu entwickeln, die effiziente und lang anhaltende Immunantworten hervorrufen.

Erlanger Forschungsteam entschlüsselt Immunantwort, die spezielle Form der Lungenentzündung bekämpft

Das Q-Fieber führt zu Lungenentzündungen, in seiner chronischen Form greift es gleich mehrere Organe an. Die Therapie mit Antibiotika ist langwierig und wirkt nur begrenzt. Aber welche Faktoren in unserem Immunsystem schützen vor chronischem Q-Fieber? Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) untersucht – und ein Stoffwechselprodukt entdeckt, das die Vermehrung des Erregers hemmt. Das Projekt wurde vom Sonderforschungsbereich 1181 „Schaltstellen zur Auflösung von Entzündung“ an der FAU gefördert, der die molekularen Mechanismen untersucht, wie Entzündung aufgelöst wird und warum dies bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen nicht funktioniert.

Erlanger Forschungsteam mit neuen Erkenntnissen zur Bildung von Antikörpern

Ein Forschungsteam des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat neue Erkenntnisse bei der Reifung von SARS-CoV-spezifischen Antikörpern nach mehrfacher Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty gewonnen. Ihre Arbeiten haben sie nun in dem Fachmagazin Science Immunology veröffentlicht.

PD Dr. med. Kilian Schober wurde mit dem Wissenschaftspreis für klinische Forschung 2021 der GlaxoSmithKline Stiftung ausgezeichnet

Wie erkennen T-Zellen ihr Zielantigen und wie sehen T-Zell-Antworten während einer chronischen Infektion aus? Damit beschäftigte sich PD Dr. Kilian Schober, Forschungsgruppenleiter am Mikrobiologischen Institut – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan) des Universitätsklinikums Erlangen, im Rahmen seiner Arbeit „Reverse TCR repertoire evolution toward dominant low-affinity clones during chronic CMV infection“. Für seine Forschungsergebnisse wurde er nun von der GlaxoSmithKline Stiftung mit dem Wissenschaftspreis für klinische Forschung 2021 geehrt. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

Erlanger Forschende untersuchten Entzündungen im Fettgewebe

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Mikrobiologischen Instituts – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene des Universitätsklinikums Erlangen und des Trinity College Dublin haben einen Faktor entdeckt, der möglicherweise die Entstehung der Fettleibigkeit begünstigt.

Spende der Manfred-Roth-Stiftung ermöglicht den Kauf eines neuen Mikroskops zur präzisen Erforschung immunologischer Vorgänge

Was passiert im Körper, wenn wir uns mit Salmonellen infizieren oder mit den Erregern der Tuberkulose, Malaria oder Leishmaniose in Kontakt kommen? Wie verändern Krankheitserreger unser Gewebe? Diesen und weiteren Fragen gehen zehn Forschungsgruppen am Mikrobiologischen Institut – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan) des Universitätsklinikums Erlangen auf den Grund. Sie untersuchen die immunologischen Vorgänge und die Abwehrmechanismen im Gewebe nach Infektionen mit Bakterien, Parasiten und Pilzen. Eine Spende der Manfred-Roth-Stiftung über 40.000 Euro ermöglicht nun die Anschaffung eines modernen Mikroskops, mit dem die Wechselwirkungen zwischen Infektionserregern und Immunzellen sowie die morphologischen und die zellulären Gewebeveränderungen direkt am Ort der Infektion noch besser erfasst werden können. Im Rahmen des Matching-Funds-Programms erhöht die Forschungsstiftung Medizin (Vorstandsvorsitzender: Prof. Dr. Werner G. Daniel) am Uni-Klinikum Erlangen den Betrag auf insgesamt 54.000 Euro.

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