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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Bayerisches Zentrum für Krebsforschung am Standort Erlangen fördert drei Projekte zur gezielteren Behandlung von Krebserkrankungen

Der Standort Erlangen des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) stellt drei Forschungsprojekten am Universitätsklinikum Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) insgesamt 110.000 Euro als Anschubfinanzierung zur Verfügung. Die geförderten Projekte haben zum Ziel, Grundlagen für neue therapeutische Ansätze zur Behandlung von Krebserkrankungen zu ermitteln.

Deutsche Krebshilfe fördert Netzwerk der vier Universitätskliniken Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg mit 6,2 Millionen Euro

Die Deutsche Krebshilfe hat jetzt erstmals die gemeinsame Allianz der Comprehensive Cancer Center („CCC“) der Universitätskliniken in Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg als „Onkologisches Spitzenzentrum“ der Krebshilfe ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine Förderung von 6,2 Millionen Euro bis 2026 für die gemeinsame Allianz „CCC WERA“. WERA steht für die Anfangsbuchstaben der beteiligten Unikliniken. Gemeinsam decken sie ein Versorgungsgebiet von acht Millionen Menschen ab.

Erster Awareness Day für Menschen mit chronischen Wunden am Mittwoch, 13. Juli 2022

Barfuß über heißen Sand laufen, über eine Wiese oder durch einen Fluss mit kleinen Kieseln – für Menschen mit Diabetes kann das ernste Folgen haben: Selbst unscheinbare Verletzungen an den Füßen können bei Zuckerkranken zu schwerwiegenden Wunden werden. Für diese Menschen – und auch für alle anderen Betroffenen mit chronischen Wunden – wünschen sich Oberärztin PD Dr. Cornelia Erfurt-Berge und ihr Team von der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen mehr Aufmerksamkeit. Die Erlanger Dermatologinnen und Dermatologen beteiligen sich deshalb am ersten deutschlandweiten Awareness Day für Menschen mit chronischen Wunden am Mittwoch, 13. Juli 2022. Geplant ist eine besondere Vorlesung für Studierende mit Wund-Quiz, Preisverleihung und einem Informationsstand im Foyer der Hörsäle Medizin im Ulmenweg. Initiiert hat den Chronic Wound Awareness Day die Fachgesellschaft Initiative Chronische Wunden e. V. (ICW).

Bürgervorlesung am 11. Juli informiert darüber, wie eine Desensibilisierung Leben retten kann

Wer im Freibad über die Liegewiese zum Schwimmbecken läuft, sollte unbedingt Schuhe tragen, um nicht von einer Biene oder Wespe in die Fußsohle gestochen zu werden. Denn: Was für die meisten schmerzvoll – wenn auch harmlos – ist, kann für Menschen, die auf Insektenstiche allergisch reagieren, sogar lebensgefährlich werden. Auf welche Symptome zu achten ist und welche Therapiemöglichkeiten es für Betroffene gibt, darauf geht Dr. Nicola Wagner, Oberärztin der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen, in ihrer Bürgervorlesung am Montag, 11. Juli 2022, ab 18.15 Uhr ein. Der Eintritt zum Vortrag in den Hörsälen Medizin, Ulmenweg 18 in Erlangen, ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Am Uni-Klinikum Erlangen gilt bei Veranstaltungen derzeit die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske) sowie die 2G-Regel. Ausführliche Informationen und die aktuelle Zutrittsregelung sind unter www.uker.de/bvl zu finden.

Dermatologin legte 2020 die beste Habilitationsschrift an der Medizinischen Fakultät vor

Die beste und prägnanteste Habilitationsschrift an der Medizinischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg wird jedes Jahr ausgezeichnet. Ende Oktober 2021 durfte PD Dr. Caroline Bosch-Voskens, Oberärztin der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen, den Thiersch-Preis im Rahmen der FAU Awards entgegennehmen. Ihre Habilitationsschrift „Immunotherapeutic strategies in cancer and autoimmune disease“ war die beste unter allen 43 eingereichten medizinischen Arbeiten im Jahr 2020. Stifter der insgesamt fünf Habilitationspreise – geehrt wird je eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler pro Fakultät – ist der Universitätsbund Erlangen-Nürnberg. Der Thiersch-Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Welt-Psoriasis-Tag: Erlanger Dermatologinnen und Dermatologen behandeln die Erkrankung in einem spezialisierten Zentrum

Wer an einem Sommertag zu lange in der Sonne war, kennt die unangenehmen Folgen: Die gerötete Haut juckt und brennt, bis sie sich schließlich schält. Während dieses Leiden in der Regel nach wenigen Tagen überstanden ist, müssen Menschen mit Schuppenflechte dauerhaft mit den juckenden und lästigen Erscheinungsformen der Erkrankung leben. „Heilen lässt sich die Psoriasis zwar noch nicht, aber wir können sie sehr gut behandeln“, sagt Prof. Dr. Michael Sticherling, Sprecher des Psoriasis-Zentrums und stellvertretender Direktor der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen. Der Welt-Psoriasis-Tag, der jedes Jahr am 29. Oktober stattfindet, will auf die Erkrankung aufmerksam machen und über Behandlungsmöglichkeiten informieren. 2021 steht der Tag unter dem Motto „Being united – grenzenlos vereint“.

Erlanger Projekt gewinnt Förderung für Mittel gegen hormonell bedingten Haarausfall

Viele Menschen leiden unter hormonell bedingtem Haarausfall. Doch viele der auf dem Markt erhältlichen Mittel sind wirkungslos. Hoffnung gibt ein am Universitätsklinikum Erlangen und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) neu entwickelter Wirkstoff. Für ihr Projekt erhielten die Forscherinnen und Forscher der Immunmodulatorischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Alexander Steinkasserer) und der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen am 21. Oktober 2021 den m4 Award. Der Preis wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gemeinsam mit BioM, der Netzwerkorganisation der Biotechnologiebranche in München und Bayern, im Rahmen des Gründer-Events BioEntrepreneurship Summit 2021 an die Gewinnerinnen und Gewinner des Vorgründungswettbewerbs verliehen. Die Förderung in Höhe von 500.000 Euro soll das Erlanger Projekt „MalliaBioTech“ in den nächsten zwei Jahren bei seiner Ausgründung unterstützen.

Webinar und Live-Interview mit Dr. Nicola Wagner am Freitag, 1. Oktober 2021

Am Freitag, 1. Oktober 2021, ist Welt-Urtikaria-Tag. Wie jedes Jahr soll dieser die Aufmerksamkeit auf die quälende Hautkrankheit Urtikaria (Nesselsucht) lenken und Patientinnen und Patienten, deren Angehörige, die interessierte Öffentlichkeit sowie Politik und Medien mit aktuellen Informationen versorgen. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) veranstaltet aus diesem Grund vom 1. bis zum 5. Oktober 2021 eine bundesweite Nesselsucht-Urtikaria-Woche, an der sich auch das Allergiezentrum an der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen beteiligt. Die Erlanger Einrichtung erhielt 2019 das Zertifikat als Urtikaria-Zentrum des weltweiten Netzwerks GA²LEN (Global Allergy und Asthma European Network).

Erlanger-Forschungsteam identifiziert Möglichkeit, um dendritische Zellen in einen Zustand der Hyperaktivität zu versetzen.

Dendritische Zellen sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems: Sie erkennen Eindringlinge, nehmen sie auf und lösen daraufhin eine vollständige Immunantwort aus. Ein Forschungsteam unter Federführung der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun festgestellt, dass dendritische Zellen in einen Zustand der Überaktivierung versetzt werden können, der verbesserte Immunantworten ermöglicht. Die Ergebnisse wurden jetzt im renommierten Fachmagazin „Science Signaling“ veröffentlicht.*

Erlanger Studie liefert neue Erkenntnisse über die Corona-Schutzimpfung bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen

Rheuma, Darmentzündung und Schuppenflechte sind Beispiele für Erkrankungen, bei denen das Immunsystem falsch und überschießend reagiert und Betroffene einer intensiven Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten bedürfen. Wie gut solche Patienten auf eine Corona-Impfung ansprechen, wurde nun von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI; Sprecher: Prof. Dr. Markus F. Neurath und Prof. Dr. med. univ. Georg Schett) am Universitätsklinikum Erlangen untersucht. Ihre Studie zählt zu den weltweit ersten Forschungsarbeiten, die sich mit dieser Thematik befassen und Ergebnisse erbracht haben. Die Studie wurde nun in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Annals of the Rheumatic Diseases“ veröffentlicht.

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