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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Fachgesellschaft verleiht Promotionspreis für bahnbrechende Forschung zur Rolle von Proteinen bei Darmerkrankungen

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) hat Dr. Lena Erkert mit dem renommierten Ismar Boas-Preis ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird jährlich für herausragende Dissertationen auf dem Gebiet der Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen vergeben. Lena Erkert arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Uniklinikums Erlangen im Labor von Prof. Dr. Christoph Becker. Die Auszeichnung erhielt sie für ihre wegweisende Forschung zur Rolle von Proteinen, die ursprünglich mit neurodegenerativen Erkrankungen des Gehirns in Verbindung gebracht wurden. In ihrer Studie konnte Dr. Erkert jedoch belegen, dass diese Proteine eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Homöostase des Darms spielen, also des Gleichgewichts der Körperfunktionen im Darm. Diese bahnbrechenden Ergebnisse könnten neue Ansätze für die Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) liefern.

Richtfest für den neuen Forschungsbau CITABLE des Uniklinikums Erlangen

Ein echter Meilenstein ist geschafft: Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit wurde an diesem Donnerstag (17.10.2024) das Richtfest für den Forschungsbau CITABLE des Uniklinikums Erlangen gefeiert. Das Center for Immunotherapy, Biophysics & Digital Medicine ist von großer Bedeutung für Forschung und Wissenschaft: Ziel ist die Entwicklung und Anwendung neuer Diagnostik- und Therapieverfahren für chronische Entzündungsprozesse, insbesondere bei chronisch-entzündlichen (Krebs-)Erkrankungen. Dank der räumlichen Nähe zu den Patientinnen und Patienten können so neue Verfahren praxisnah entwickelt werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 63,4 Millionen Euro, der Freistaat übernimmt davon anteilig 43 Millionen Euro, an Bundesmitteln kommen 20 Millionen Euro hinzu. Die Übergabe des Neubaus durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg ist für Ende 2025 geplant.

Auszeichnungen für zwei wissenschaftliche Arbeiten unter Leitung der Erlanger Palliativmedizin

Im Rahmen des 15. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP) in Aachen wurde die Forschungsarbeit „Von der Anxiolyse bis zu tiefer kontinuierlicher Sedierung – die Entwicklung einer Handlungsempfehlung für Sedierung in der Spezialisierten Palliativversorgung (SedPall)“ mit dem Anerkennungs- und Förderpreis für Wissenschaft in der Palliativversorgung ausgezeichnet. Der Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen Prof. Dr. Christoph Ostgathe, sein Stellvertreter PD Dr. Carsten Klein sowie die Leiterin der palliativmedizinischen Forschungsabteilung PD Dr. Dr. Maria Heckel waren neben Forschenden weiterer deutscher Universitäten maßgeblich an der mit 6.000 Euro prämierten Arbeit beteiligt. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Darüber hinaus konnten sich Manuela Schneider und Saskia Kauzner, Wissenschaftlerinnen der Palliativmedizin Erlangen, über einen mit 500 Euro dotierten Posterpreis für ihr Poster mit dem Titel „Sedierende Medikation in der spezialisierten Palliativversorgung – Daten einer Pilotstudie (iSedPall)” freuen.

Wissenschaftler Kilian Schober mit 100.000 Euro ausgezeichnet

Ob eine Killer-T-Zelle unseres Immunsystems uns schützt oder schadet, hängt davon ab, an welches Antigen sie mit dem für sie typischen Rezeptor bindet. Ein Erwachsener verfügt über rund hundert Millionen verschiedene T-Zellrezeptoren. Welche Antigene diese Rezeptoren erkennen, liegt jedoch weitgehend im Dunkeln, vor allem bei Krebs und Autoimmunerkrankungen, aber auch bei vielen Infektionen. PD Dr. Kilian Schober ist mit seiner Forschungsgruppe am Mikrobiologischen Institut – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan) des Uniklinikums Erlangen dabei, Licht in dieses Dunkel zu bringen – und wird nun von der Aventis Foundation mit einem Life Sciences Bridge Award ausgezeichnet, der mit 100.000 Euro dotiert ist.

Das neue Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin wurde feierlich eröffnet

Mit dem Festakt am 20. September 2024 fanden die dreitägigen Feierlichkeiten zur Eröffnung des neuen Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin, Erlangen, unter den Augen von circa 120 geladenen Gästen ihren finalen Höhepunkt. Grußworte des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und der Staatsminister Hubert Aiwanger und Markus Blume sowie eine symbolische Schlüsselübergabe markierten die offizielle Übergabe des interdisziplinären Forschungszentrums an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Unter den Festrednerinnen und -rednern waren auch zwei Nobelpreisträger vertreten. Dem Festakt war ein zweitägiges wissenschaftliches Symposium vorangegangen, bei dem sich international renommierte Referentinnen und Referenten über die neuesten Entwicklungen in der Spitzenforschung an der Schnittstelle von Physik und Medizin austauschten.

Leonhard Möckl besetzt Professur Nanooptische Bildgebung und forscht zu neuen Krebstherapien

An der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wurde die neue Professur Nanooptische Bildgebung eingerichtet. Seit 1. September 2024 wird diese durch Prof. Dr. Leonhard Möckl besetzt. Es handelt sich um die erste Professur, die in den Forschungsneubau CITABLE (Center for Immunotherapy, Biophysics & Digital Medicine) für das Deutsche Zentrum Immuntherapie (DZI) am Uniklinikum Erlangen einziehen wird. Das CITABLE entsteht bis Ende 2025 auf dem Forschungscampus Nord des Uniklinikums Erlangen.

Dr. Patrick Süß erhält Memorialstipendium der Else Kröner-Fresenius-Stiftung

Jedes Jahr ermöglicht das renommierte Memorialstipendium der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) in Höhe von je 250.000 Euro sechs jungen Ärztinnen und Ärzten, sich dank der Freistellung von klinischen Aufgaben zwei Jahre lang auf ihre Erfolg versprechenden Forschungsvorhaben zu konzentrieren. Zu den diesjährigen Stipendiaten gehört auch Dr. Patrick Süß, Arzt der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Uniklinikums Erlangen. Im Rahmen seines geförderten Forschungsprojekts wird Dr. Süß untersuchen, wie chronische Darmentzündungen Parkinson-typische Veränderungen und Immunantworten im Mittelhirn auslösen. Um diese abzumildern, sollen örtliche Immunzellen, sogenannte Mikroglia, gezielt beeinflusst werden.

Einladung zu kurzweiligen Vorträgen aus der Spitzentechnologie-Forschung am 24.09.2024

Der Science Slam der Forschungsverbünde GB.Com und ForInter findet am Dienstag, 24. September 2024, auf der Kellerbühne des E-Werks in Erlangen statt. Start ist um 18.00 Uhr, der Einlass beginnt um 17.00 Uhr. Forscherinnen und Forscher des Uniklinikums Erlangen und der FAU Erlangen-Nürnberg geben einen Abend lang Einblicke hinter die Kulissen der Spitzentechnologie-Forschung und präsentieren die neuesten wissenschaftlichen Entdeckungen zu den Themen Darm-Hirn-Achse, Proteine und Stammzellenbiologie.

Team des Uniklinikums Erlangen untersucht neuen Wirkstoffansatz

Die Parkinson-Erkrankung ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Es kommt zu Bewegungsstörungen wie Zittern und Bewegungssteifheit und bisher gibt es keine Therapie, die die Ursache der Erkrankung bekämpft. Einem Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist es jetzt gelungen, weitere molekulare Details der Erkrankung zu entschlüsseln.

Erlanger und Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen wichtige Nierenforschung in Sri Lanka

Seit gut 20 Jahren beobachten Ärztinnen und Ärzte einen signifikanten Anstieg von chronischen Nierenerkrankungen in Ländern rund um den Äquator. Die Befürchtungen sind groß, da es sich um ein weltweites Phänomen mit aktuell noch unbekannter Ursache handeln könnte. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Uniklinikums Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Charité – Universitätsmedizin Berlin unterstützen nun das Team eines neu eingerichteten Forschungszentrums in Sri Lanka. „Wir sind eine Partnerschaft mit dem National Hospital Kandy eingegangen“, berichtet Prof. Dr. Christoph Daniel, Leiter des Forschungslabors der Nephropathologischen Abteilung (Leiterin: Prof. Dr. Kerstin Amann) des Uniklinikums Erlangen. „Gemeinsames Ziel ist es, Risikofaktoren für das Auftreten und das Fortschreiten dieser chronischen Nierenerkrankungen unklarer Ursache zu identifizieren. Das ist der erste Schritt auf dem langen Weg zu Prävention und Heilung.“

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