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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Offenes Online-Bürgerforum am Freitag, 23. April 2021

Schwere, lebenslimitierende Krebserkrankungen erschüttern vor allem die Patienten selbst. Betroffen sind aber oft auch Angehörige, Freunde, Nachbarn, Kollegen und Arbeitgeber, über die ebenfalls eine Flut von Emotionen, Informationen und Herausforderungen hereinbricht. Dem nimmt sich die Koordinationsstelle Palliativmedizin im Netzwerk der deutschen Comprehensive Cancer Center mit Sitz am Universitätsklinikum Erlangen in einem öffentlichen Bürgerforum an. Die Veranstaltung findet am Freitag, 23. April 2021, von 17.00 bis 19.00 Uhr statt.

Heim & Haus Vertriebsgesellschaft mbH spendet Sonnenschutz für Palliativstation

Peter Weihrich ist seit drei Jahren ehrenamtlicher Hospizbegleiter des Hospiz Vereins Erlangen e. V. und in dieser Funktion hauptsächlich für die Patientinnen und Patienten der Palliativmedizinischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Christoph Ostgathe) des Universitätsklinikums Erlangen da. Weil Peter Weihrich so oft vor Ort ist, fiel ihm die in die Jahre gekommene Markise auf der Terrasse der palliativmedizinischen Station auf und er hatte prompt eine Lösung parat: Ein neuer Sonnenschutz sollte her – als Spende seines Arbeitgebers, der Heim & Haus Vertriebsgesellschaft mbH, ansässig in Lauf an der Pegnitz. Der Hospizbegleiter arbeitet dort als Verkäufer und regte bei der Geschäftsführung die Spende für das Uni-Klinikum Erlangen an. Jetzt, pünktlich zum Beginn des Frühlings, wurde die neue elektrische Markise montiert.

Beteiligung der Erlanger Palliativmedizin am bundesweiten NUM-Projekt „PallPan“

Auch in Pandemiezeiten ist die Versorgung von schwer kranken und sterbenden Menschen eine wichtige Aufgabe, unabhängig davon, ob die Patienten an einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer anderen schweren Erkrankung leiden. In der aktuellen Pandemiesituation war die Versorgung von schwer kranken und sterbenden Menschen schwierig und nur mit Einschränkungen möglich. Es gibt Hinweise, dass eine ausreichende Palliativversorgung zeitweise nicht möglich war – sowohl für die Sterbenden als auch für die Nahestehenden, die Abschied nehmen wollten. Diesem weiterhin relevanten Bereich widmet sich das Verbundprojekt „Palliativversorgung in Pandemiezeiten“ (PallPan) unter dem Dach des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM).

Experten des Uni-Klinikums Erlangen an acht Projekten des Nationalen Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin beteiligt – Förderung durch das BMBF mit insgesamt 150 Mio. Euro

An 8 von 13 Verbundprojekten, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Nationalen Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin (NUM) mit insgesamt 150 Millionen Euro fördert, sind Experten des Universitätsklinikums Erlangen beteiligt. Wie Bundesministerin Anja Karliczek heute (01.10.2020) bei einer Pressekonferenz verkündete, erhalten diese 13 Forschungskooperationen für eine Dauer von zehn Monaten finanzielle Unterstützung, um ihre unterschiedlichen Ansätze zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie weiterzuverfolgen. Ziel der Anstrengungen von Spezialisten aus allen 34 deutschen Uni-Klinika ist es, die Krise in all ihren Facetten gemeinsam zu meistern. Im Fokus haben die interdisziplinären Teams insbesondere die individuelle Behandlung von Patienten, die Optimierung der Therapieoptionen bei einer SARS-CoV-2-Infektion und die Unterstützung der Entwicklung von Immunisierungsverfahren gegen das neue Coronavirus.

Uni-Klinikum Erlangen und Hospiz Verein Erlangen e. V. verlängern Kooperationsvertrag

„Der Hospiz Verein Erlangen e. V. ist die Keimzelle der Palliativversorgung in und um Erlangen und wir können mit Stolz gemeinsam auf das zurückblicken, was in den vergangenen Jahren geschaffen wurde“, lobte Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen, die Arbeit des größtenteils ehrenamtlich organisierten Vereins. Im Rahmen der Unterzeichnung des seit 2010 bestehenden und 2018 ergänzten Vertrags skizzierten Marion Pliszewski (2. Vorsitzende), Ursula Diezel (leitende Koordinatorin) und Kerstin Wieland (Koordinatorin) vom Hospiz Verein Erlangen e. V. sowie Prof. Ostgathe und Dr. Albrecht Bender, Kaufmännischer Direktor des Uni-Klinikums Erlangen, die Entwicklungen der vergangenen rund zehn Jahre und zeigten sich froh darüber, dass bestehende Kooperationen mit einzelnen Einrichtungen des Uni-Klinikums geschlossen bzw. weitergeführt werden können.

Bürgervorlesung am 28. Oktober 2019 informiert über Patientenverfügung und Advance Care Planning

In den vergangenen Jahrzehnten sind der Patientenwille und die Autonomie für medizinische Entscheidungen durch gesetzliche Maßnahmen deutlich gestärkt worden. Immer mehr Menschen beschäftigen sich damit, ob und welche lebensverlängernden Maßnahmen bei ihnen durchgeführt werden sollen, falls sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig sein sollten. Betroffene können ihren Willen in einer Patientenverfügung festhalten und so dokumentieren, ob sie im Fall des Falles beispielsweise beatmet werden oder eine Bluttransfusion erhalten wollen. Im Rahmen seiner Bürgervorlesung am Montag, 28. Oktober 2019, um 18.15 Uhr stellt Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen, neben der Patientenverfügung auch das sogenannte Advance Care Planning vor. Dieser strukturierte Prozess zur Erstellung einer Vorausverfügung wird auch als dynamische Form der Patientenverfügung angesehen. Interessierte sind zur Vorlesung im Rudolf-Wöhrl-Hörsaal, Östliche Stadtmauerstraße 11 in Erlangen, herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Online-Umfrage zum Verständnis von Palliativmedizin – Teilnahme bis 30.11.2019 möglich

Kennt die Bevölkerung die Palliativmedizin und was versteht sie darunter? Wie wird Palliativmedizin von Laien und wie von medizinischem Fachpersonal wahrgenommen? Diesen Fragen gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Palliativmedizinischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Christoph Ostgathe) des Universitätsklinikums Erlangen nach. Im Rahmen der Studie „Palliativmedizin als Diskurs“, die in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführt wird, soll nun auch die breite Öffentlichkeit zu Wort kommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, einen Online-Fragebogen auszufüllen, dessen Beantwortung etwa fünf Minuten in Anspruch nimmt. Die Teilnahme ist bis einschließlich Samstag, 30. November 2019, möglich.

Insgesamt 60.000 Euro spendete die Elterninitiative krebskranker Kinder Erlangen e. V. an die Erlanger Kinderonkologie

Die Elterninitiative krebskranker Kinder Erlangen e. V. hat ihr Büro in der Loschgestraße, gleich neben dem grünen C-Bau der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Joachim Wölfle) des Universitätsklinikums Erlangen. Diese Nähe ist kein Zufall: Seit über 30 Jahren unterstützt der Verein die Familien von an Krebs erkrankten Kinder und nimmt so einen festen Platz im Klinikalltag der Erlanger Kinderonkologie ein. Deren Leiter Prof. Dr. Markus Metzler freute sich jetzt über gleich zwei Spendenschecks, die der 1. Vorstand Jochen Dotterweich übergab: 30.000 Euro gingen an das Brückenteam, das schwerstkranke Kinder und Jugendliche zu Hause besucht und ihnen dadurch so manche Anreise in die Klinik erspart. Weitere 30.000 Euro kommen Prof. Metzlers Forschung zur chronisch myeloischen Leukämie (CML) zugute.

Erster Erlanger Basiskurs für die Zusatzweiterbildung Palliativmedizin ausgebucht

Wie spreche ich mit einem unheilbar Kranken und seinen Angehörigen? Wie kann ich die Lebensqualität eines Sterbenden verbessern, ihm beispielsweise seine Schmerzen nehmen? Wie schütze ich mich selbst vor Überlastung durch die tägliche Konfrontation mit dem Tod? Diese und viele weitere Aspekte werden im Rahmen des Basiskurses Palliativmedizin erörtert, der vom 22. bis 26. Juli 2019 erstmals am Universitätsklinikum Erlangen angeboten wird. Bereits kurz nach Bekanntmachung des Termins waren alle 20 Plätze belegt. „Wir freuen uns sehr über das große Interesse und das damit verbundene Vertrauen“, sagt Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung des Uni-Klinikums Erlangen. Veranstaltet wird der Kurs unter dem Dach des Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN (Direktor: Prof. Dr. Matthias W. Beckmann) des Uni-Klinikums Erlangen.

Dr. Maria Heckel erhält für ihre Forschungsergebnisse in der Palliativmedizin den Early Researcher Award 2019

Wie lässt sich die palliativmedizinische Versorgung weiter verbessern, um Patienten in ihrer letzten Lebensphase bestmöglich zu betreuen? Für ihre aktuellen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet erhielt Dr. Maria Heckel von der Palliativmedizinischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Christoph Ostgathe) des Universitätsklinikums Erlangen den Early Researcher Award 2019 der European Association for Palliative Care (EAPC). Als Leiterin der Forschungsstelle der Palliativmedizinischen Abteilung untersucht Dr. Heckel palliative Versorgungskonzepte unter Alltagsbedingungen, um die Sichtweise von Patienten und ihren Angehörigen erfolgreich in die Versorgungsforschung einzubeziehen.

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