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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Neues Erlanger Graduiertenkolleg will Mechanismen des Immunsystems entschlüsseln

Ein neues Graduiertenkolleg (GRK) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und am Universitätsklinikum Erlangen will dazu beitragen, die molekularen Regulationsmechanismen der Immunreaktion besser zu verstehen. „FAIR – Feinabstimmung der adaptiven Immunantwort“ ist eines von elf GRKs, die ab Oktober 2020 für zunächst viereinhalb Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden.

Die Reinigung mit Seife strapaziert die Haut mehr als Händedesinfektionslösungen

Beim Betreten des Supermarkts oder vor dem Besuch im Krankenhaus wird momentan jeder dazu aufgefordert, sich ausführlich die Hände zu desinfizieren. Ist es jedoch ratsamer, sich – gerade zu Hause – lieber die Hände zu waschen anstatt gleich zum Desinfektionsmittel zu greifen? „Eine Händedesinfektion ist sinnvoller als das Händewaschen – sowohl hinsichtlich der Hautirritationen als auch in Anbetracht der Tatsache, dass die Zahl der Krankheitserreger auf der Haut durch Desinfizieren deutlich besser reduziert wird“, erklärt Dr. Andreas Maronna, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten an der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikum Erlangen. Zum Vergleich: Eine 30-sekündige, korrekt durchgeführte Händedesinfektion mit einer ausreichenden Menge der Lösung verringert die Anzahl der potenziell infektiösen Keime, abhängig von ihrer Art, etwa 100- bis 1.000-fach so gut wie ein 30-sekündiger Waschvorgang mit Seife.

Patienten mit Immunkrankheiten, die sogenannte Zytokin-Hemmer einnehmen, zeigen keine Anzeichen einer Coronavirusinfektion

COVID-19 führt zu einer ähnlichen überschießenden Immunreaktion in der Lunge wie Rheuma, Schuppenflechte oder Darmentzündungen in den jeweiligen betroffenen Organen. Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun in einer Studie gezeigt, dass Medikamente, die gegen die Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden, sogenannte Zytokin-Hemmer, SARS-CoV-2-Infektionen hemmen, bevor die Viren sich im Körper ausbreiten können.

Gemeinsame Medienmitteilung von Staatlichem Gesundheitsamt Erlangen und dem Universitätsklinikum Erlangen

Seit Donnerstagabend (27.02.2020) wird am Universitätsklinikum Erlangen ein erster Patient von SARS-CoV-2 stationär behandelt. Es handelt sich um einen Arzt aus der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen, der am vergangenen Wochenende bei einem Ärzte-Workshop in München Kontakt mit einem italienischen Arzt hatte, der nach seiner Rückkehr nach Italien positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde.

EU fördert internationale Studie zur Erforschung des Mikrobioms von Tumorpatienten mit knapp 850.000 Euro

Die Darmflora spielt vermutlich eine große Rolle bei Krebserkrankungen und beeinflusst die Wirkung von Immuntherapien z. B. gegen den metastasierten schwarzen Hautkrebs, das sogenannte maligne Melanom. Sowohl das Ansprechen auf eine Therapie als auch das Auftreten von Nebenwirkungen werden von der Zusammensetzung des Darmmikrobioms beeinflusst. Prof. Dr. Lucie Heinzerling, Oberärztin der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen, untersucht in Zusammenarbeit mit ihrer Kollegin PD Dr. Beatrice Schuler-Thurner diese Zusammenhänge im Rahmen eines großen EU-Konsortiums. Von der Europäischen Union wurden dem Erlanger Forschungsteam dafür Fördergelder in Höhe von knapp 850.000 Euro zugesprochen.

Prof. Dr. Berking informiert in Bürgervortrag am 11. November über Behandlungsmöglichkeiten des hellen Hautkrebses

Jährlich erkranken etwa 260.000 Menschen in Deutschland an weißem Hautkrebs – damit tritt er deutlich häufiger auf als schwarzer Hautkrebs. Im Rahmen ihrer Bürgervorlesung am Montag, 11. November 2019, um 18.15 Uhr stellt Prof. Dr. Carola Berking, Direktorin der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen, Behandlungsmöglichkeiten des hellen Hautkrebses vor. Interessierte sind zur Bürgervorlesung im Rudolf-Wöhrl-Hörsaal, Östliche Stadtmauerstraße 11 in Erlangen, herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Prof. Dr. Carola Berking ist seit 1.10.2019 Direktorin der Hautklinik

Die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Hautkrebs steigt. Menschen rechtzeitig zu schützen und im Ernstfall optimal zu behandeln, das hat sich die neue Direktorin der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen, Prof. Dr. Carola Berking, vorgenommen. Neben dem Fokus auf onkologischer Dermatologie möchte die gebürtige Rheinland-Pfälzerin die Erlanger Hautklinik weiterhin als Einrichtung führen, die das gesamte dermatologische und allergologische Spektrum abdeckt. Prof. Berking folgt auf Prof. Dr. med. univ. Gerold Schuler, der die Klinik 24 Jahre lang leitete und nun in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Uni-Klinikum Erlangen qualifiziert sich für das weltweite Netzwerkprogramm UCARE

Wer sich schon einmal über den quälenden Juckreiz eines einzigen Mückenstichs geärgert hat, kann nachempfinden, wie sehr Menschen mit Nesselsucht (Urtikaria) leiden müssen: Sie spüren das brennende Kribbeln oft mehrmals täglich am ganzen Körper, und das bei chronischer Urtikaria sogar viele Monate und Jahre lang. Das Allergiezentrum (Sprecherin: Dr. Nicola Wagner) des Universitätsklinikums Erlangen erhielt jetzt die Zertifizierung als Urtikariazentrum des weltweiten Netzwerks GA²LEN (Global Allergy und Asthma European Network). Von der Teilnahme des Uni-Klinikums Erlangen am Programm GA²LEN UCARE profitieren auch die Erlanger Nesselsuchtpatientinnen und -patienten: Sie erhalten Zugang zu aktuellen Studien über diese schwer zu behandelnde Krankheit und zu den neuesten Forschungsergebnissen.

Was Sie im Sommer über Insektenstiche wissen müssen – Dr. Nicola Wagner vom Allergiezentrum informiert

Stech- und Kriebelmücke, Biene und Wespe, Zecke und Bremse – mit ihnen teilen wir den Sommer, wenn wir mit Freuden draußen spazieren, essen, entspannen und barfuß laufen. Haben wir Pech und werden gestochen oder gebissen, ist das in den meisten Fällen kein Weltuntergang, und das Jucken kann mit einfachen Mitteln gelindert werden. Besonders aufpassen sollten aber Allergiker und Menschen, bei denen sich die Einstichstellen auffällig verändern. Dr. Nicola Wagner, Leiterin des Allergiezentrums des Universitätsklinikums Erlangen erklärt alles, was wichtig ist, um unbeschwert die Natur zu genießen: auf welche körperlichen Reaktionen zu achten ist, wann ein Arzt aufgesucht werden und was ein Allergiker immer dabeihaben sollte.

Patientenveranstaltung zur Acne inversa am Montag, 22. Juli 2019

Eitrig entzündete Knoten, Abszesse, Schmerzen? Dahinter könnte eine Acne inversa stecken – eine Entzündung der Talgdrüsen und der sogenannten Terminalhaarfollikel der Haut. Die Erkrankung, die in der Fachsprache auch Hidradenitis suppurativa genannt wird, verläuft oft chronisch und ist psychisch sehr belastend. Das „Acne-inversa-Gespräch“ am Universitätsklinikum Erlangen findet zum dritten Mal am kommenden Montag, 22. Juli 2019, statt. Es will Patienten und Hautärzte vernetzen und damit den Betroffenen Hilfe bieten.

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