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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Bürgervorlesung informiert über das Wirbelsäulenzentrum des Uni-Klinikums Erlangen

Kreuzschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins. Fast alle Deutschen müssen im Laufe ihres Lebens Erfahrungen mit Rückenleiden machen – oft sind bereits Kinder und Jugendliche betroffen. Welche Therapiemaßnahmen sind bei welcher Art von Rückenproblemen sinnvoll? Wie können die Expertinnen und Experten des Wirbelsäulenzentrums des Universitätsklinikums Erlangen Betroffenen helfen? Darüber sprechen Prof. Dr. Mario Perl und sein Team im Rahmen ihrer Bürgervorlesung am Montag, 15. November 2021, ab 18.15 Uhr. Zusammen mit Prof. Dr. Michael Buchfelder ist Prof. Perl Sprecher des erst im Sommer 2020 eröffneten interdisziplinären Zentrums. Interessierte können den Vortrag – unter Beachtung der aktuell geltenden 3G-Regelung, der FFP2-Tragepflicht sowie der geltenden Hygienevorgaben am Uni-Klinikum Erlangen – vor Ort oder online über einen Livestream verfolgen. Die Vorlesung wird außerdem aufgezeichnet und ist ca. eine Woche später als Video in der Mediathek verfügbar. Ausführliche Informationen sind unter www.uker.de/bvl zu finden.

Spezialisten für Rückenschmerzen helfen Patienten fachübergreifend bei Schmerzen – eine neue Dimension der Behandlung

„Mit dem Interdisziplinären Universitären Wirbelsäulenzentrum am Universitätsklinikum Erlangen verbessern wir nachhaltig die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Rückenschmerzen in der Metropolregion“, sagte Prof. Dr. Mario Perl bei der Eröffnung des neuen Zentrums. Prof. Perl, der seit Februar 2019 Direktor der Unfallchirurgischen Klinik – Orthopädische Chirurgie des Uni-Klinikums Erlangen ist, ist ebenso wie Prof. Dr. Michael Buchfelder, Direktor der Neurochirurgischen Klinik des Uni-Klinikums Erlangen, Sprecher des neuen Zentrums. „Mit dem Wirbelsäulenzentrum ist es gelungen, die hohe Kompetenz aus Neurochirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie zu bündeln, um Patienten die bestmögliche Therapie auf höchstem universitären Niveau anbieten zu können – sei es konservativ oder operativ“, sagte Prof. Buchfelder.

Europaweit einzigartige Ausstattung in Erlangen installiert

Im Gehirn um die Ecke sehen: Ein hochmodernes Operationssystem macht genau das möglich. Mit der neuen Technologie können Neurochirurginnen und Neurochirurgen während der OP auch bisher verborgene anatomische Strukturen erkennen und noch präziser vorgehen. Das ist aber nicht der einzige Vorteil des Systems namens ZEISS KINEVO 900, das nun in der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) des Universitätsklinikums Erlangen installiert wurde. Die europaweit einzigartige Ausstattung beinhaltet außerdem die aktuell besten digitalen und optischen Technologien und eine Dämpfung, die Schwingungen auf ein Minimum reduziert. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses optimale System zum Wohl unserer Patienten einsetzen können“, sagt Prof. Buchfelder. „Die tolle Lichtstärke ist mir besonders aufgefallen.“ Bei dem am Uni-Klinikum Erlangen installierten ZEISS KINEVO 900 handelt es sich um das weltweit zweitgrößte System, das größte steht in den USA. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Neurochirurgie des Uni-Klinikums Erlangen für dieses Visualisierungssystem von ZEISS entschieden hat und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, betonte Christian Steinmetz, Leiter Vertrieb und Service Deutschland der ZEISS-Sparte Medizintechnik, bei der offiziellen Übergabe.

Erlanger Forscher untersuchen, ob die Kombination von Radiochemo- und Immuntherapie bei Hirntumoren wirkt

Mit den immunologischen Eigenschaften von Hirntumorzellen und wie diese insbesondere durch Bestrahlung verändert werden beschäftigt sich die Arbeitsgruppe von Dr. Anja Derer an der Strahlenklinik (Direktor: Prof. Dr. Rainer Fietkau) des Universitätsklinikums Erlangen. Dr. Derer gelang es nun, eine Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft e. V. (DFG) in Höhe von 370.000 Euro einzuwerben, um verschiedene immuntherapeutische Ansätze bei bösartigen Hirntumoren in präklinischen Modellsystemen zu analysieren. Die Forschung im Bereich Strahlen-Immunbiologie, der von Prof. Dr. Udo Gaipl geleitet wird, soll dazu beitragen, die Immunantwort gegen Hirntumoren besser zu verstehen. Darauf aufbauend sollen Kombinationstherapien bestehend aus Strahlen-, Chemo- und Immuntherapie für den äußerst bösartigen Hirntumor Glioblastoma multiforme optimiert werden.

Intensivpflegeteam des Uni-Klinikums Erlangen erhält den Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis 2019 für ein innovatives Projekt, das künstlich beatmeten Menschen hilft

Mit der Stimme eines geliebten Menschen im Ohr finden künstliche beatmete Patientinnen und Patienten leichter zu einer selbstständigen Atmung zurück. Für die Idee und Umsetzung dieses innovativen Projekts erhielt ein dreiköpfiges Intensivpflegeteam des Universitätsklinikums Erlangen den Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis 2019 und damit eine der höchsten Auszeichnungen des Freistaats Bayern. Den Fachkrankenpflegerinnen Lisa Dietmar und Jana Ruppel und dem Fachkrankenpfleger Tobias Heckelsmüller von der Neuro-Intensivstation der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) und der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) gelang es mit ihrem Projekt „Voice Weaning – Vertraute Stimmen“, die Zeit der Beatmungsentwöhnung um ein Drittel zu verkürzen.

Studie zeigt: MEG optimiert OP-Planung und -Ergebnis

Eine neue Studie des Epilepsiezentrums (Sprecher: Prof. Dr. Hajo Hamer) der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) und der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) des Universitätsklinikums Erlangen beweist: Dank der Magnetenzephalografie (MEG) erzielen Epilepsiechirurgen bei Operationen deutlich bessere Ergebnisse für ihre Patienten. Die Studie unter Federführung von PD Dr. Stefan Rampp wurde jetzt im Fachmagazin „Brain – A Journal of Neurology“ veröffentlicht. Sie ist die weltweit größte Forschungsarbeit zu dem Thema, mit dem bisher längsten Untersuchungszeitraum.

FOCUS vergab Auszeichnungen für Deutschlands Krankenhäuser

Das Universitätsklinikum Erlangen zählt zu den "besten Fachkliniken“ des Landes. Das ergab jetzt eine Analyse des Nachrichtenmagazins FOCUS von 1.170 Krankenhäusern. Das Uni-Klinikum Erlangen belegt bundesweit Rang 15 und nimmt in der Mehrzahl der untersuchten 23 Fachgebiete eine herausragende Platzierung ein.

23. Erlanger Notfallmedizinische Tage für 500 Notfallmediziner und Interessierte

Um den Schlaganfall und weitere neurologische Notfälle geht es in diesem Jahr bei den 23. Erlanger Notfallmedizinischen Tagen am Freitag und Samstag, 30. November und 1. Dezember 2018, in der Heinrich-Lades-Halle. Tagungsleiter Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Schüttler, Direktor der Anästhesiologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, lädt auch alle interessierten Bürger herzlich ein, sich zu informieren: Am Samstag von 9.00 bis 16.30 Uhr gibt es eine Ausstellung im Foyer und auf dem Rathausplatz außerdem Praxiseinblicke in modernste Hilfsmaßnahmen und Rettungsfahrzeuge.

Studie zur auditiv stimulierten Beatmungsentwöhnung gewinnt in der Kategorie "Medizinische Versorgung"

Wie können Komapatienten unterstützt werden, schneller wieder eigenständig zu atmen? In einer Studie fanden Lisa Dietmar, Jana Ruppel und Tobias Heckelsmüller eine Antwort: Angehörigenstimmen, aufgenommen und dem Patienten vorgespielt, beschleunigen die Beatmungsentwöhnung um ein Drittel. Für ihre wissenschaftliche Arbeit erhielten die drei Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie der Neurointensivstation der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) und der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) des Universitätsklinikums Erlangen jetzt den Erlanger Medizinpreis in der Kategorie "Medizinische Versorgung" des Vereins Gesundheit und Medizin in Erlangen e. V.

Neuro-Forscherin erhält 1-Million-Euro-Nachwuchsförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Dr. Nadia Müller-Voggel aus der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) des Universitätsklinikums Erlangen hat für ihre Forschung zur Gehirnaktivität bei Tinnituspatienten jetzt die Emmy-Noether-Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten. Mit dem Emmy-Noether-Programm wird die von Dr. Müller-Voggel geleitete Nachwuchsforschergruppe am Uni-Klinikum Erlangen für mindestens drei Jahre mit einer Million Euro gefördert.

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