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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

BMBF empfiehlt Förderung des Erlanger Advanced-Clinician-Scientist-Programms am Deutschen Zentrum Immuntherapie

In der Immunmedizin sind in den letzten Jahren bahnbrechende Fortschritte erzielt worden, etwa im Bereich der Immuntherapien bei Krebs und Entzündungen oder der Impfungen bei Infektionen. Um die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft in der Immunmedizin schnell zum Patienten zu bringen, müssen Forschung, Lehre und Krankenversorgung eng miteinander verbunden sein. Das gelingt besonders in der Erlanger Universitätsmedizin. Eine entscheidende Rolle spielen dabei exzellente wissenschaftlich tätige Ärztinnen und Ärzte, die sowohl in der Krankenversorgung als auch in der Forschung tätig sind. Bisher gibt es jedoch nur wenige Förderangebote für forschende Ärzte, die bereits die Facharztweiterbildung abgeschlossen haben – sogenannte Advanced Clinician Scientists. Dies wird sich nun ändern: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Programm „iIMMUNE – Interfaces in Immunomedicine“ unter der Leitung von Prof. Dr. Beate Winner, Leiterin der Stammzellbiologischen Abteilung des Uni-Klinikums Erlangen, über einen Zeitraum von fünf Jahren. Damit bekommen zehn forschende Fachärztinnen und -ärzte die Möglichkeit, neben ihrer Tätigkeit in der Patientenversorgung auch über längere Zeiträume hinweg zu forschen und im Bereich moderner patientenzentrierter Immunmedizin am Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI) ausgebildet zu werden. Die Förderung umfasst pro Advanced Clinician Scientist 130.000 Euro pro Jahr.

Bürgervorlesung informiert über die Verbindung von Bauchgegend und Gehirn

Schaffe ich noch einen Schritt weiter? Sage ich ja zum Jobangebot? Welches Auto passt besser zu mir? Bei manchen Entscheidungen heißt es dann: Hör auf dein Bauchgefühl. Die meisten Menschen kennen sie, die Eingebung aus dem Bereich unserer Körpermitte, die uns dabei hilft, eine Wahl zu treffen. Doch inwieweit ist unsere Bauchgegend mit dem Gehirn verbunden und welche anatomischen und biochemischen Grundlagen stecken hinter dem Bauchgefühl? Welche gefährlichen Nervengifte nehmen wir möglicherweise mit der Nahrung auf und welche Verbindung wird zwischen Gastroenterologie und Neurologie geschaffen? Auf diese und ähnliche Fragen geht PD Dr. Joji Kuramatsu, Oberarzt der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen, im Rahmen seiner Bürgervorlesung ein. Der Vortrag steht spätestens ab 28. Dezember 2020 unter www.uker.de/bvl online zum Abruf sowie zum Download bereit.

Prof. Dr. Veit Rothhammer erhält Karl-Heinz Hoffmann-Preis

Um diesen Preis können sich Wissenschaftler nicht bewerben – sie müssen dafür vorgeschlagen werden: den Karl-Heinz Hoffmann-Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Dementsprechend groß war die Überraschung bei Prof. Dr. Veit Rothhammer: Ende November erfuhr der Oberarzt der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen, dass er der diesjährige Preisträger ist. „Das war eine unerwartete, aber sehr freudige Nachricht“, sagt Prof. Rothhammer, der für seine herausragenden Forschungen zur Multiplen Sklerose (MS) sowie zu anderen neuroimmunologischen Krankheiten ausgezeichnet wird. „Ich empfinde es als große Ehre, dass unsere Arbeiten für diesen Preis vorgeschlagen und auch tatsächlich ausgezeichnet wurden.“

Heisenberg-Professor forscht zu Multipler Sklerose und entwickelt neue Therapieansätze für neuroimmunologische Erkrankungen

„Hervorragende Forschungsbedingungen, fächerübergreifende Vernetzung, Patientenversorgung auf höchstem Niveau in einer der größten neurologischen Kliniken Deutschlands“, zählt Prof. Dr. Veit Rothhammer einige der Gründe auf, warum er sich für einen Wechsel von München ans Universitätsklinikum Erlangen entschieden hat. Zum 1. September 2020 ist der 41-Jährige mit seiner Heisenberg-Professur für Neuroimmunologie in die Neurologische Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Uni-Klinikums Erlangen umgezogen. Neben seiner umfassenden Expertise hatte Prof. Rothhammer auch mehrere Mitarbeiter und beachtliche Forschungsgelder im Gepäck.

Informationsabend am 10. Februar 2020 gibt Einblick in die Behandlungsmöglichkeiten für Epilepsiepatienten

Epileptische Anfälle sind ein häufiges Phänomen in der Medizin – sowohl als Reaktion des Gehirns auf akute Erkrankungen als auch wiederkehrend bei einer Epilepsie. Zehn Prozent aller Menschen erleben einen einzelnen Anfall in ihrem Leben, einige hunderttausend Menschen in Deutschland haben Epilepsie, eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Epilepsie ist sehr gut behandelbar, zwei Drittel aller Patienten erreichen durch eine gezielte und individuell abgestimmte Therapie eine dauerhafte Anfallsfreiheit. Aber auch für das verbleibende Drittel sogenannter schwer behandelbarer Epilepsien gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Therapie. Das Epilepsiezentrum der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen lädt am Montag, 10. Februar 2020, um 17.30 Uhr, zu einem Informationsabend über Epilepsie ein. Interessierte, Betroffene und Therapeuten sind dabei herzlich willkommen, im Ernst-Freiberger-sen.-Hörsaal, Schwabachanlage 6 in Erlangen, Näheres über wichtige Aspekte der Krankheit zu erfahren.

PD Dr. Bernd Kallmünzer spricht in seiner Bürgervorlesung am 9. Dezember 2019 über das Thema Schlaganfallbehandlung

Etwa 270.000 Menschen in Deutschland erleiden jährlich einen Schlaganfall. Dabei wird ein Teil des Gehirns nicht mehr ausreichend durchblutet und daher mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Die Folge: Nervenzellen sterben ab. Anzeichen für einen Hirnschlag können Lähmungs- und Taubheitsgefühle in einer Körperhälfte, plötzliche Seh- und Sprechstörungen oder akuter Schwindel sein. Die Mehrzahl der Schlaganfälle verursacht jedoch keine Schmerzen. Auch deshalb wird die Erkrankung zu Beginn oftmals nicht erkannt oder in ihrer Tragweite unterschätzt. Treten diese Symptome auf, muss schnell gehandelt werden: Wählen Sie umgehend den Notruf, denn bei rascher Behandlung können sich die Störungen manchmal wieder komplett zurückbilden; in anderen Fällen bleiben sie jedoch dauerhaft bestehen. Über unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten bei einem Schlaganfall spricht PD Dr. Bernd Kallmünzer, geschäftsführender Oberarzt der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen, anlässlich seines Bürgervortrags am Montag, 9. Dezember 2019, um 18.15 Uhr.

Ärzte und Pflegefachkraft der Neurologie erhalten den mit 10.000 Euro dotierten Forschungsförderpreis Delir-Management der DIVI

Der Forschungsförderpreis Delir-Management, der von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) e. V. und der Philips GmbH im Rahmen des DIVI-Kongresses 2019 vergeben wurde, ging dieses Jahr nach Erlangen. Der Oberarzt PD Dr. Joji Kuramatsu, der Assistenzarzt Dr. Jochen Sembill und der Stationsleiter Markus Prinz an der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen nahmen die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung stolz entgegen. Das multiprofessionelle Team erforscht die Bedeutung der zirkadianen Beleuchtung in der Delir-Prävention und –Therapie, also einer Beleuchtung, die auf der Station den natürlichen 24-Stunden-Rhythmus nachbildet.

Der mit 3.000 Euro dotierte Habilitationspreis ging an PD Dr. Joji Kuramatsu

Jedes Jahr wird eine Nachwuchswissenschaftlerin oder ein Nachwuchswissenschaftler für die beste und prägnanteste Habilitationsarbeit an der Medizinischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg geehrt. Im Rahmen des diesjährigen Dies academicus erhielt PD Dr. Joji Kuramatsu, Oberarzt der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen, den Thiersch-Preis. Die vom Universitätsbund Erlangen-Nürnberg gestiftete Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert.

Weltweit größte Metaanalyse von Patientinnen- und Patientendaten aus Deutschland und den USA veröffentlicht

In Deutschland erleiden jährlich ca. 35.000 Menschen eine akute Hirnblutung. Für Blutungen im Großhirn und deren operative Versorgung gibt es bereits aussagekräftige Studien. Im Gegensatz dazu stützen sich die internationalen Leitlinien zur Behandlung von Kleinhirnblutungen auf wesentlich weniger untersuchte Fälle. Kleinhirnblutungen machen nur circa zehn Prozent aller Fälle aus. Eine Kollaboration von Expertinnen und Experten aus Deutschland und den USA hat jetzt erstmals untersucht, wie sich eine operative Blutungsentfernung auf die Sterblichkeit und auf die funktionelle Langzeitprognose auswirkt. An der Analyse beteiligten sich insgesamt 64 Zentren unter Federführung der Neurologischen Klinik (Direk-tor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen. Die Studienergebnisse wurden jetzt im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht.

Neurologie-Preis geht zum dritten Mal ans Uni-Klinikum Erlangen

Auch in diesem Herbst fördern die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e. V. (DGN) und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) wieder herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich der Neurologie. Auf dem DGN-Kongress in Stuttgart erhielt jetzt PD Dr. Joji Kuramatsu, Oberarzt der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen, den Adolf-Wallenberg-Preis.

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