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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

BMBF empfiehlt Förderung des Erlanger Advanced-Clinician-Scientist-Programms am Deutschen Zentrum Immuntherapie

In der Immunmedizin sind in den letzten Jahren bahnbrechende Fortschritte erzielt worden, etwa im Bereich der Immuntherapien bei Krebs und Entzündungen oder der Impfungen bei Infektionen. Um die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft in der Immunmedizin schnell zum Patienten zu bringen, müssen Forschung, Lehre und Krankenversorgung eng miteinander verbunden sein. Das gelingt besonders in der Erlanger Universitätsmedizin. Eine entscheidende Rolle spielen dabei exzellente wissenschaftlich tätige Ärztinnen und Ärzte, die sowohl in der Krankenversorgung als auch in der Forschung tätig sind. Bisher gibt es jedoch nur wenige Förderangebote für forschende Ärzte, die bereits die Facharztweiterbildung abgeschlossen haben – sogenannte Advanced Clinician Scientists. Dies wird sich nun ändern: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Programm „iIMMUNE – Interfaces in Immunomedicine“ unter der Leitung von Prof. Dr. Beate Winner, Leiterin der Stammzellbiologischen Abteilung des Uni-Klinikums Erlangen, über einen Zeitraum von fünf Jahren. Damit bekommen zehn forschende Fachärztinnen und -ärzte die Möglichkeit, neben ihrer Tätigkeit in der Patientenversorgung auch über längere Zeiträume hinweg zu forschen und im Bereich moderner patientenzentrierter Immunmedizin am Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI) ausgebildet zu werden. Die Förderung umfasst pro Advanced Clinician Scientist 130.000 Euro pro Jahr.

Erlanger Unfallchirurgie kombiniert neueste Navigationstechnik mit intraoperativer dreidimensionaler Bildgebung für ein genaueres und schonenderes Operieren

Ein ‚Navi‘, das nicht beim Autofahren, sondern bei Operationen unterstützt: Seit einigen Monaten operieren Prof. Dr. Mario Perl, Direktor der Unfallchirurgischen Klinik – Orthopädische Chirurgie des Universitätsklinikums Erlangen, und sein Chirurgenteam mit einem neuen, über Infrarot gesteuerten Navigationssystem. Die Besonderheit: „Wir speisen in die Navigation dreidimensionale Datensätze ein, die das mobile Röntgengerät während der Operation erzeugt.“ Für die Operateure bietet diese Kombination den Vorteil, Eingriffe an schwer zugänglichen Bereichen, wie z. B. am hinteren Beckenring, mit höchster Präzision durchführen zu können. Vor allem Patientinnen und Patienten mit Wirbelsäulenverletzungen, Beckenbrüchen oder komplexen Gelenkeingriffen profitieren von dieser innovativen Technik. Diese ermöglicht nicht nur kleinere OP-Schnitte, sondern auch eine Qualitätskontrolle bereits während der Operation, sodass im Fall von notwendigen Korrekturen kein zusätzlicher Eingriff vorgenommen werden muss.

Renommierter Kurs zu intraoperativer Bildgebung wird erstmals in Deutschland ausgerichtet

Hands-on! Hier legen die Teilnehmer tatsächlich Hand an – beim AO-Trauma-Kurs zu intraoperativer Bildgebung. Das international renommierte Kursformat für Unfallchirurgen findet in diesem Jahr erstmals in Deutschland statt: Gastgeber ist die Unfallchirurgische Klinik – Orthopädische Chirurgie (Direktor: Prof. Dr. Mario Perl) des Universitätsklinikums Erlangen. Zahlreiche Teilnehmer aus dem In- und Ausland haben sich angemeldet und werden in den kommenden zwei Tagen (23./24. September 2020) in den Räumen des Instituts für Funktionelle und Klinische Anatomie der FAU Erlangen-Nürnberg in vier interaktiven Modulen ihre praktischen Fähigkeiten erweitern.

Unter dem Motto „Blutung stoppen – Leben retten“ lernen Medizinstudierende blutungsstillende Maßnahmen kennen

Nach einem Motorradunfall ohne Schutzkleidung klaffen bei dem verunglückten Fahrer tiefe blutende Wunden an Armen und Beinen. Was kann ich tun? Wie stoppe ich die lebensbedrohliche Blutung und wie versorge ich den Verletzten angemessen? Das lernten angehende Erlanger Mediziner im Rahmen einer Schulung zum Thema Blutungsstoppung, die die Unfallchirurgische Klinik – Orthopädische Chirurgie (Direktor: Prof. Dr. Mario Perl) des Universitätsklinikums Erlangen nun zusammen mit der Interessensvertretung der Sanitätsoffizieranwärter und jungen Sanitätsoffiziere der Bundeswehr (Deutscher SanOA e. V.) durchführte. Unter dem Motto „Blutung stoppen – Leben retten“ gaben die Ausbilder des Deutschen SanOA e. V. ihr Wissen zum ersten Mal an Medizinstudierende an insgesamt zwölf deutschen Standorten weiter.

Spezialisten für Rückenschmerzen helfen Patienten fachübergreifend bei Schmerzen – eine neue Dimension der Behandlung

„Mit dem Interdisziplinären Universitären Wirbelsäulenzentrum am Universitätsklinikum Erlangen verbessern wir nachhaltig die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Rückenschmerzen in der Metropolregion“, sagte Prof. Dr. Mario Perl bei der Eröffnung des neuen Zentrums. Prof. Perl, der seit Februar 2019 Direktor der Unfallchirurgischen Klinik – Orthopädische Chirurgie des Uni-Klinikums Erlangen ist, ist ebenso wie Prof. Dr. Michael Buchfelder, Direktor der Neurochirurgischen Klinik des Uni-Klinikums Erlangen, Sprecher des neuen Zentrums. „Mit dem Wirbelsäulenzentrum ist es gelungen, die hohe Kompetenz aus Neurochirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie zu bündeln, um Patienten die bestmögliche Therapie auf höchstem universitären Niveau anbieten zu können – sei es konservativ oder operativ“, sagte Prof. Buchfelder.

Bürgervorlesung am 25. November 2019 gibt Aufschluss über Ursachen und Therapien von Rückenschmerzen

Deutschland hat Rücken. Kreuzschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins. Fast jeder Bundesbürger muss während seines Lebens Erfahrungen mit Rückenschmerzen machen – oft sind bereits Kinder und Jugendliche betroffen. Das Krankheitsbild Rückenschmerzen belegt Platz zwei der häufigsten Diagnosen und sogar jeder fünfte 17-Jährige klagt bereits über dauerhafte Rückenbeschwerden. Über Behandlungsmethoden und wie man selbst vorbeugen kann, spricht Prof. Dr. Mario Perl, Direktor der Unfallchirurgischen Klinik – Orthopädische Chirurgie des Universitätsklinikums Erlangen, am Montag, 25. November 2019, um 18.15 Uhr im Rahmen seiner Bürgervorlesung.

Unfallchirurgen und Orthopäden trainierten arthroskopische Techniken in hochmodern ausgestattetem Truck

Das arthroskopische, minimalinvasive Operieren – die sogenannte Schlüssellochchirurgie – an Knie- und Schultergelenken stellt eine der Kernkompetenzen der Unfallchirurgischen Klinik – Orthopädische Chirurgie (Direktor: Prof. Dr. Mario Perl) des Universitätsklinikums Erlangen dar. Prof. Perl ermöglichte seinem Team nun ein intensives Training der neuesten arthroskopischen OP-Techniken in einem hochmodernen Schulungstruck.

Prof. Dr. Mario Perl aus Murnau übernimmt Unfallchirurgische Abteilung von Prof. Dr. Friedrich Hennig

Als Direktor der neuen Unfallchirurgischen Klinik – Orthopädische Chirurgie des Universitätsklinikums Erlangen wurde jetzt Prof. Dr. Mario Perl, bislang leitender Oberarzt an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau, vom Klinikumsvorstand begrüßt. Der 43-Jährige ist Nachfolger von Prof. Dr. Friedrich Hennig, der von 1994 bis zu seiner Pensionierung die Unfallchirurgische Abteilung geleitet hat.

Weihnachtsgeschenke im Wert von über 8.000 Euro für die krebskranken Patienten der Kinderklinik

"Jetzt müssen wir langsam anbauen!", entfuhr es Prof. Dr. Markus Metzler beim Anblick des riesigen Geschenkeberges auf dem Flur der kinderonkologischen Station. Der Leiter der Kinderonkologie in der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Rascher) des Universitätsklinikums Erlangen war nicht der Einzige, der große Augen machte – auch die jungen Patienten und ihre Eltern freuten sich riesig über die vielen Päckchen, die extra für sie bestimmt waren. Ermöglicht wurde die frühzeitige Bescherung von Jeannine Rauch, Mitarbeiterin der Unfallchirurgischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Friedrich Hennig) des Uni-Klinikums Erlangen, und ihrem Lebensgefährten Serok Kilic. Bereits zum fünften Mal sammelten die beiden Spenden im Rahmen ihrer privaten Benefizaktion "Weihnachtsträume für Kinder". In diesem Jahr kamen über 8.000 Euro in bar plus zahlreiche Sachspenden zusammen. Das Geld investierten die beiden Fürther in zahlreiche Spielsachen, sodass schließlich 300 Päckchen zusammenkamen. Jetzt fand die große Übergabe in der Erlanger Kinderonkologie statt.

Geschenke im Wert von über 13.500 Euro für die jüngsten Patienten des Uni-Klinikums Erlangen

Leuchtende Kinderaugen – das ist der schönste Lohn für Jeannine Rauch, Mitarbeiterin der Unfallchirurgischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Friedrich Hennig) des Universitätsklinikums Erlangen, und ihren Lebensgefährten Serok Kilic. Im Laufe des vergangenen Jahres sammelten die beiden im Rahmen ihrer privaten Benefizaktion "Weihnachtsträume für Kinder" Spenden und brachten dank ihres großen Engagements die beeindruckende Summe von 13.500 Euro zusammen. Doch statt einen Scheck zu überreichen, investierte das Paar aus Fürth-Stadeln seit Mitte November all seine Freizeit in den Kauf und das Verpacken von Geschenken. Ein Übergabetermin reichte da gar nicht aus: Gestern (21.12.2017) erhielt die Station der Kinderchirurgischen Abteilung (kommissarischer Leiter: Prof. Dr. Robert Grützmann) des Uni-Klinikums Erlangen zwei Wagen voller bunter Pakete und heute (22.12.2017) freuten sich die Patienten der Kinderonkologie in der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Rascher) des Uni-Klinikums Erlangen über 100 liebevoll dekorierte Päckchen und eine prall gefüllte Schatztruhe.

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