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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

AGENDAS-Studie erforscht Ursache für Asthma bronchiale – kranke und gesunde Kinder zwischen sechs und elf Jahren gesucht

In Europa leidet etwa jedes dritte Kind an einer allergischen Erkrankung wie Asthma bronchiale. Was jedoch der Grund dafür ist, dass eine Entzündungsreaktion chronisch wird und eine allergische oder eine autoreaktive Immunantwort auslöst, ist bisher nicht bekannt. Für die Studie AGENDAS suchen Wissenschaftler der Molekular-Pneumologischen Abteilung (Leiterin: Prof. Dr. Dr. Susetta Finotto) und der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Joachim Wölfle) des Universitätsklinikums Erlangen deshalb Teilnehmer im Alter zwischen sechs und elf Jahren, die an Asthma bronchiale leiden. Daneben sprechen die Forscher aber auch Eltern an, die gesunde Kinder zwischen sechs und elf Jahren haben. Die Kinder ohne Asthma bronchiale sollen als Kontrollpatienten an der Studie teilnehmen.

Internationales Forschungsteam entschlüsselt Mechanismus der Kälteempfindlichkeit von Zähnen

Der Kältesensor TRPC5 ist für die Kälteempfindlichkeit von Zähnen verantwortlich. Das hat ein internationales Forschungsteam um Prof. Dr. Katharina Zimmermann, Wissenschaftlerin der Anästhesiologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Schüttler) des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) entdeckt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben ihre Erkenntnisse im renommierten Wissenschaftsjournal „Science Advances“ publiziert.

Medizininformatik-Initiative und CODEX-Projekt des Netzwerks Universitätsmedizin ermöglichen klinikübergreifende Datenanalyse

Die Sterberate bei COVID-19-infizierten Patientinnen und Patienten in Deutschland ist rückläufig, wie eine vom Universitätsklinikum Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg geleitete Forschungsgruppe berichtet. In ihrer kürzlich veröffentlichten Studie wurden Krankenhausaufenthalte von 1.318 COVID-19-Patienten aus 14 deutschen Universitätsklinika von Januar bis September 2020 untersucht. Die Analyse zeigt einen Rückgang der durchschnittlichen Sterberate bei COVID-19-Patienten von anfangs 20,7 Prozent (Januar bis April) auf 12,7 Prozent (Mai bis September). Das kann aus Sicht der Forschenden ein Beleg für eine kontinuierliche Optimierung der COVID-19-Behandlung, bessere Therapieempfehlungen und zunehmende Erfahrung der Behandlungsteams mit der Erkrankung sein. Die klinikübergreifenden Datenauswertungen wurden durch die Vorarbeiten der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und deren Ausbau im Rahmen des CODEX-Projekts ermöglicht.

IPCO-Studie unter Federführung des Uni-Klinikums Erlangen untersucht Wirksamkeit und Sicherheit von Therapie mit Rekonvaleszentenplasma

Auch ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie existiert immer noch keine zugelassene, spezifische antivirale Therapie zur Behandlung schwerst kranker COVID-19-Patienten. Das möchten die Experten des Universitätsklinikums Erlangen endlich ändern. Unter Federführung von Prof. Dr. Holger Hackstein, Leiter der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung, und Prof. Dr. Mario Schiffer, Direktor der Medizinischen Klinik 4 – Nephrologie und Hypertensiologie, bündeln zahlreiche Spezialisten unterschiedlicher Fachdisziplinen ihr Wissen. Im Rahmen der IPCO-Studie untersuchen die Wissenschaftler die Wirksamkeit und die Sicherheit von Rekonvaleszentenplasma bei der Behandlung von schwer an COVID-19 erkrankten beatmeten Patienten.

Neue Wege für die Immunantwort bei Asthma bronchiale

Mit dem Herbst beginnt in unseren Breitengraden die Hochsaison für Rhinoviren, denn diese fühlen sich bei nasskaltem Wetter am wohlsten. Sie verursachen Erkältungssymptome, die für die meisten Menschen nicht weiter gefährlich sind. Anders jedoch etwa bei Kindern, die unter Asthma bronchiale leiden. Kommt es zu einer Infektion mit Rhinoviren, kann sich deren Gesundheitszustand erheblich verschlechtern. Wie sich das verhindern lässt, erforschte unlängst ein Team aus Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Erlangen in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen. Die Ergebnisse sind im „European Respiratory Journal“ erschienen.

Vor zwei Wochen fanden in dem Gebäudeteil der Anästhesiologischen Klinik noch die Sprech- und Therapiestunden der Schmerzambulanz des Universitätsklinikums Erlangen statt. Jetzt sind dort zwölf vollständige Intensivtherapiebetten aufgebaut, Studierende der Humanmedizin werden von erfahrenen Intensivpflegekräften geschult und bereiten sich auf die ersten COVID-19-Patienten vor. Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann informierte sich heute (26.03.20) vor Ort beim Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Iro über den Stand der Vorbereitung auf einen möglichen Anstieg von COVID-19-Patienten.

Einladung zu den Erlanger Notfallmedizinischen Tagen am 29./30.11.2019

In einem medizinischen Notfall befinden sich alle Beteiligten in einem Ausnahmezustand. Um richtig zu reagieren und mit einem sicheren Gefühl helfen zu können, wird Laiinnen und Laien der regelmäßige Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses empfohlen. Aber auch Notärztinnen und -ärzte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst sowie Pflegefachkräfte frischen ihre Kenntnisse immer wieder auf und informieren sich über neueste Erkenntnisse aus der Notfallmedizin. Eine der renommiertesten Fortbildungsveranstaltungen auf diesem Gebiet sind die Erlanger Notfallmedizinischen Tage, die am Freitag/Samstag, 29./30. November 2019, bereits zum 24. Mal von der Anästhesiologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Schüttler) des Universitätsklinikums Erlangen mit Unterstützung der Erlanger Hilfsorganisationen durchgeführt werden. Die Vorträge, Kurse und Vorführungen widmen sich in diesem Jahr dem nicht alltäglichen Notfall. Die Bevölkerung ist herzlich zur Ausstellung der Hilfsorganisationen im Foyer der Heinrich-Lades-Halle und auf dem Rathausplatz eingeladen, bei der Fahrzeuge und Ausrüstung zur Bewältigung von Schadensfällen gezeigt werden.

Erlanger Klinik eines von zwei deutschen Prüfungszentren für den europäischen Facharzt für Anästhesiologie

60 nervöse Kandidatinnen und Kandidaten, 20 Prüferinnen und Prüfer aus 7 europäischen Ländern, 20 Fragen, 8 Stunden Anspannung: Mitte Oktober fanden in den Hörsälen Medizin mündliche Prüfungen für das European Diploma in Anaesthesiology and Intensive Care (EDAIC) statt. Insgesamt besteht die Prüfung aus zwei Teilen, einem schriftlichen und einem mündlichen, die beide bestanden werden müssen, um den Titel „Delegate of the European Society of Anaesthesiology“, kurz „DESA“, führen zu dürfen. Seit 2003 ist die Anästhesiologische Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Schüttler) des Universitätsklinikums Erlangen eines der beiden deutschen Prüfungszentren für den mündlichen Teil und seit 2018 auch Austragungsort für den schriftlichen Teil. Unter den Prüfenden waren u. a. eine Expertin und zwei Experten des Uni-Klinikums Erlangen.

Anästhesie des Uni-Klinikums Erlangen sucht gesunde Kinder für eine Studie

Wie wirken sich Narkosen vor dem dritten Lebensjahr auf die Entwicklung des Kindes aus? Diese wichtige Frage stellen jetzt Forscher der Anästhesiologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Schüttler) des Universitätsklinikums Erlangen im Rahmen einer klinischen Studie. Die Wissenschaftler suchen dringend noch gesunde Kinder für die Kontrollgruppe. Die Teilnehmer sollten zwischen acht und zwölf Jahren alt sein (geboren: 2007 bis 2011), vor dem Ende ihres dritten Lebensjahres keine Narkose bekommen haben und keine schwere Grunderkrankung haben.

23. Erlanger Notfallmedizinische Tage für 500 Notfallmediziner und Interessierte

Um den Schlaganfall und weitere neurologische Notfälle geht es in diesem Jahr bei den 23. Erlanger Notfallmedizinischen Tagen am Freitag und Samstag, 30. November und 1. Dezember 2018, in der Heinrich-Lades-Halle. Tagungsleiter Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Schüttler, Direktor der Anästhesiologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, lädt auch alle interessierten Bürger herzlich ein, sich zu informieren: Am Samstag von 9.00 bis 16.30 Uhr gibt es eine Ausstellung im Foyer und auf dem Rathausplatz außerdem Praxiseinblicke in modernste Hilfsmaßnahmen und Rettungsfahrzeuge.

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