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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Dermatologin PD Dr. Caroline Bosch-Voskens erhält Oscar-Gans-Preis 2021

Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. (DDG) hat PD Dr. Caroline Bosch-Voskens, Oberärztin der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen, mit dem Oscar-Gans-Preis 2021 ausgezeichnet.

Spezielle regulatorische T-Zellen sollen die entzündete Darmschleimhaut zum Abheilen bringen – weltweit erster Patient im Erlanger DZI behandelt

Der gesamte Darm ist mit einer Oberfläche von knapp 400 Quadratmetern und acht Metern Länge unser größtes Immunorgan. Hier befindet sich ein Gleichgewicht zwischen entzündungsfördernden und -hemmenden Faktoren. Reagiert die körpereigene Abwehr allerdings über, führt das zu Entzündungen, die nicht mehr abklingen – so wie bei Colitis ulcerosa. Die chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED), die hauptsächlich den Dickdarm betrifft, kommt weltweit immer häufiger vor. Betroffene leiden an anhaltenden blutigen Durchfällen und krampfartigen Bauchschmerzen, die die Lebensqualität oft stark beeinträchtigen. Einer von ihnen ist Mark S. (Name geändert). Die Beschwerden des heute 22-Jährigen begannen schon 2015, doch auch unzählige Behandlungsversuche mit verschiedenen Therapeutika brachten keine anhaltende Besserung. Mark S. setzte deshalb seine ganze Hoffnung in eine neuartige Therapie, die er jetzt als weltweit erster Colitis-ulcerosa-Patient im Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI) am Universitätsklinikum Erlangen im Rahmen einer durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Studie verabreicht bekam: Körpereigene regulatorische T-Helferzellen (Treg) sollen das Gleichgewicht in seinem Darm wiederherstellen und so die chronische Entzündung abklingen lassen.

PD Dr. Cornelia Erfurt-Berge erhält den DDG-Preis für Akademische Lehre 2021

Hautverletzungen, die nach acht Wochen nicht abheilen, werden als chronische Wunden bezeichnet. Häufig entstehen sie aufgrund von Durchblutungsstörungen oder Vorerkrankungen wie einer Venenschwäche, Krampfadern und Diabetes. Für die betroffenen Patientinnen und Patienten bedeuten chronische Wunden meist anhaltende Schmerzen und eine starke Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. PD Dr. Cornelia Erfurt-Berge arbeitet als Oberärztin im Wundzentrum Dermatologie an der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen. Als zuständige Fachbereichskoordinatorin für die Lehre in der Hautklinik entwickelte sie nun ein spezifisches Lehrkonzept, das die Versorgung chronischer Wunden in den Mittelpunkt stellt. Der daraus entstandene Praxiskurs am Uni-Klinikum Erlangen zum Thema Wundmanagement wendet sich sowohl an Medizinstudierende als auch an Auszubildende im Gesundheitswesen. Für dieses neuartige interprofessionelle Lehrkonzept wurde Cornelia Erfurt-Berge jetzt von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) mit dem DDG-Preis für Akademische Lehre 2021 ausgezeichnet.

Prof. Dr. Diana Dudziak erhielt den Paul-Langerhans-Preis 2021

Die dendritischen Zellen nehmen im menschlichen Immunsystem eine entscheidende Wächterrolle ein: Sie erkennen fremdartige Strukturen und entartete Zellen und regen deren Zerstörung an. Prof. Dr. Diana Dudziak, Wissenschaftlerin an der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen, erforscht neue Tumortherapien, die diese einzigartige Funktion der dendritischen Zellen nutzen, um sich z. B. gegen schnell wachsende Zellen des schwarzen Hautkrebses (Melanom) auszurichten. Für ihre Forschungsarbeit zu neuartigen Tumortherapien auf der Grundlage von dendritischen Zellen erhielt Prof. Dudziak den Paul-Langerhans-Preis 2021 der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung e. V. (ADF).

Bürgervorlesung informiert über Ursachen und Behandlungsmethoden für ein „offenes Bein“

Etwa eine Million Menschen in Deutschland haben chronische Wunden – also solche, die über einen Zeitraum von mehr als acht Wochen nicht verheilen. Die häufigste Stelle, an der chronische Wunden auftreten, ist der Unterschenkel: ein Ulcus cruris. Doch wie kommt es überhaupt zu solchen Wunden und warum kann der Körper die verletzten Stellen nicht heilen? Wie werden chronische Wunden gereinigt und versorgt? Welche Vorbeugungsmaßnahmen können Risikopatienten ergreifen? Auf diese und ähnliche Fragen geht PD Dr. Cornelia Erfurt-Berge, Oberärztin der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen, im Rahmen ihrer Bürgervorlesung „Herausforderung Ulcus cruris – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten für ein ‚offenes Bein‘“ ein. Der Vortrag steht ab heute unter www.uker.de/bvl online zum Abruf sowie zum Download bereit.

Mit pH-neutraler Reinigung und Pflege sowie viel frischer Luft die Haut vor Unreinheiten schützen

Seit Montag, 18. Januar 2021, ist das Tragen einer hochwertigen Schutzmaske (FFP2 bzw. deren Alternativen mit der Kennung KN95 oder N95) beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr bayernweit Pflicht. Die hochwertigen Vliesmasken schützen ihre Träger u. a. deshalb, weil sie eng am Gesicht anliegen. Doch wie reagiert die Gesichtshaut auf das andauernde Maskentragen? Dr. Nicola Wagner, Leiterin der Allergieambulanz der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen und Sprecherin des Allergiezentrums, erläutert, was jetzt bei der Hautpflege besonders zu beachten ist.

Erlanger Dermatologen untersuchen die Wirkung von Prä- und Probiotika auf die Hauterscheinungen und das Darmmikrobiom

Für eine Studie suchen Forschende der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) und des Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen Teilnehmer mit Psoriasis oder chronischer spontaner Urtikaria. Die Wissenschaftler wollen dabei untersuchen, welche Auswirkungen eine 8- bzw. 12-wöchige Einnahme von Prä- und Probiotika auf die Hauterscheinungen und das Darmmikrobiom hat.

Bürgervorlesung informiert über die Risiken von zu viel Sonnenstrahlung

Sie schenkt uns Wärme, Licht und gute Laune: die Sonne. Mit ihr assoziieren wir Urlaub im Süden und heiße Nachmittage im Freibad. Doch die UV-Strahlen der Sonne lassen unseren Körper nicht nur lebenswichtiges Vitamin D herstellen, sondern sie können unserer Haut auch schaden. Falten, Flecken und sogar Hautkrebs können die Folge von zu langem Sonnenbaden sein. Welche Hautkrankheiten durch die Sonne verursacht werden und welche Schutzmaßnahmen vor den schädlichen UV-Strahlen notwendig sind, darauf wird Prof. Dr. Carola Berking, Direktorin der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen, im Rahmen ihrer Bürgervorlesung eingehen. Aufgrund der Corona-Maßnahmen wird der Vortrag heute ohne Zuschauer aufgezeichnet und steht ab 16. November 2020 online zur Verfügung.

Online-Urtikaria-Woche 2020: Allergieambulanz des Uni-Klinikums Erlangen informiert über Symptome und Behandlung der Hauterkrankung

Brennendes Kribbeln am ganzen Körper und quälenden Juckreiz verspüren Menschen, die unter Nesselsucht (Urtikaria) leiden, oft mehrmals täglich. Etwa jeder Vierte erkrankt einmal in seinem Leben kurzzeitig an einer akuten Urtikaria, die zu den häufigsten Hauterkrankungen zählt. Woran Betroffene die Nesselsucht erkennen und wie diese am besten zu behandeln ist, erläutert Dr. Nicola Wagner, Leiterin der Allergieambulanz der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen. Die Allergologin nimmt als eine von 20 bundesweit ausgewählten Expertinnen und Experten an der ersten Online-Urtikaria-Woche des Deutschen Allergie- und Asthmabunds (DAAB) vom 1. – 8. Oktober 2020 teil.

Entzündungshemmende Medikamente sollen laut Erlanger Corona-Studie weiter eingenommen werden

Die über 2.000 Teilnehmer umfassende Corona-Antikörperstudie des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI) am Universitätsklinikum Erlangen wurde nun im renommierten wissenschaftlichen Journal „Nature Communications“ veröffentlicht. Die Wissenschaftler des DZI haben bereits sehr früh mit Antikörpertests gegen das neue Coronavirus begonnen, da viele Patienten mit Erkrankungen wie Arthritis, Darmentzündungen oder Schuppenflechte mit Medikamenten behandelt werden, die in Entzündungsprozesse und damit auch in das Immunsystem eingreifen. Daher bestand Sorge, dass diese Patienten sehr empfindlich auf das neue Coronavirus reagieren. Die Erlanger Forscher untersuchten Probanden auf klinische Zeichen von Atemwegsinfekten, befragten sie zum Kontakt mit Infizierten und testeten sie auf Antikörper gegen das Coronavirus. Gleichzeitig wurde im Rahmen der Erlanger Corona-Antikörperstudie auch eine große Zahl gesunder Probanden untersucht.

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