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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Gemeinsame Medienmitteilung von Staatlichem Gesundheitsamt Erlangen und dem Universitätsklinikum Erlangen

Seit Donnerstagabend (27.02.2020) wird am Universitätsklinikum Erlangen ein erster Patient von SARS-CoV-2 stationär behandelt. Es handelt sich um einen Arzt aus der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen, der am vergangenen Wochenende bei einem Ärzte-Workshop in München Kontakt mit einem italienischen Arzt hatte, der nach seiner Rückkehr nach Italien positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde.

EU fördert internationale Studie zur Erforschung des Mikrobioms von Tumorpatienten mit knapp 850.000 Euro

Die Darmflora spielt vermutlich eine große Rolle bei Krebserkrankungen und beeinflusst die Wirkung von Immuntherapien z. B. gegen den metastasierten schwarzen Hautkrebs, das sogenannte maligne Melanom. Sowohl das Ansprechen auf eine Therapie als auch das Auftreten von Nebenwirkungen werden von der Zusammensetzung des Darmmikrobioms beeinflusst. Prof. Dr. Lucie Heinzerling, Oberärztin der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikums Erlangen, untersucht in Zusammenarbeit mit ihrer Kollegin PD Dr. Beatrice Schuler-Thurner diese Zusammenhänge im Rahmen eines großen EU-Konsortiums. Von der Europäischen Union wurden dem Erlanger Forschungsteam dafür Fördergelder in Höhe von knapp 850.000 Euro zugesprochen.

Prof. Dr. Berking informiert in Bürgervortrag am 11. November über Behandlungsmöglichkeiten des hellen Hautkrebses

Jährlich erkranken etwa 260.000 Menschen in Deutschland an weißem Hautkrebs – damit tritt er deutlich häufiger auf als schwarzer Hautkrebs. Im Rahmen ihrer Bürgervorlesung am Montag, 11. November 2019, um 18.15 Uhr stellt Prof. Dr. Carola Berking, Direktorin der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen, Behandlungsmöglichkeiten des hellen Hautkrebses vor. Interessierte sind zur Bürgervorlesung im Rudolf-Wöhrl-Hörsaal, Östliche Stadtmauerstraße 11 in Erlangen, herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Prof. Dr. Carola Berking ist seit 1.10.2019 Direktorin der Hautklinik

Die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Hautkrebs steigt. Menschen rechtzeitig zu schützen und im Ernstfall optimal zu behandeln, das hat sich die neue Direktorin der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen, Prof. Dr. Carola Berking, vorgenommen. Neben dem Fokus auf onkologischer Dermatologie möchte die gebürtige Rheinland-Pfälzerin die Erlanger Hautklinik weiterhin als Einrichtung führen, die das gesamte dermatologische und allergologische Spektrum abdeckt. Prof. Berking folgt auf Prof. Dr. med. univ. Gerold Schuler, der die Klinik 24 Jahre lang leitete und nun in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Uni-Klinikum Erlangen qualifiziert sich für das weltweite Netzwerkprogramm UCARE

Wer sich schon einmal über den quälenden Juckreiz eines einzigen Mückenstichs geärgert hat, kann nachempfinden, wie sehr Menschen mit Nesselsucht (Urtikaria) leiden müssen: Sie spüren das brennende Kribbeln oft mehrmals täglich am ganzen Körper, und das bei chronischer Urtikaria sogar viele Monate und Jahre lang. Das Allergiezentrum (Sprecherin: Dr. Nicola Wagner) des Universitätsklinikums Erlangen erhielt jetzt die Zertifizierung als Urtikariazentrum des weltweiten Netzwerks GA²LEN (Global Allergy und Asthma European Network). Von der Teilnahme des Uni-Klinikums Erlangen am Programm GA²LEN UCARE profitieren auch die Erlanger Nesselsuchtpatientinnen und -patienten: Sie erhalten Zugang zu aktuellen Studien über diese schwer zu behandelnde Krankheit und zu den neuesten Forschungsergebnissen.

Was Sie im Sommer über Insektenstiche wissen müssen – Dr. Nicola Wagner vom Allergiezentrum informiert

Stech- und Kriebelmücke, Biene und Wespe, Zecke und Bremse – mit ihnen teilen wir den Sommer, wenn wir mit Freuden draußen spazieren, essen, entspannen und barfuß laufen. Haben wir Pech und werden gestochen oder gebissen, ist das in den meisten Fällen kein Weltuntergang, und das Jucken kann mit einfachen Mitteln gelindert werden. Besonders aufpassen sollten aber Allergiker und Menschen, bei denen sich die Einstichstellen auffällig verändern. Dr. Nicola Wagner, Leiterin des Allergiezentrums des Universitätsklinikums Erlangen erklärt alles, was wichtig ist, um unbeschwert die Natur zu genießen: auf welche körperlichen Reaktionen zu achten ist, wann ein Arzt aufgesucht werden und was ein Allergiker immer dabeihaben sollte.

Patientenveranstaltung zur Acne inversa am Montag, 22. Juli 2019

Eitrig entzündete Knoten, Abszesse, Schmerzen? Dahinter könnte eine Acne inversa stecken – eine Entzündung der Talgdrüsen und der sogenannten Terminalhaarfollikel der Haut. Die Erkrankung, die in der Fachsprache auch Hidradenitis suppurativa genannt wird, verläuft oft chronisch und ist psychisch sehr belastend. Das „Acne-inversa-Gespräch“ am Universitätsklinikum Erlangen findet zum dritten Mal am kommenden Montag, 22. Juli 2019, statt. Es will Patienten und Hautärzte vernetzen und damit den Betroffenen Hilfe bieten.

Stiftung Deutsche Krebshilfe fördert Studie der Erlanger Hautklinik mit 581.775 Euro

Immuntherapien gelten als Meilensteine im Kampf gegen den metastasierten Schwarzen Hautkrebs, das sogenannte Melanom. Die Therapien sind jedoch nicht bei allen Patienten wirksam. Prof. Dr. Lucie Heinzerling, Oberärztin der Hautklinik (Direktor: Prof. Dr. med. univ. Gerold Schuler) des Universitätsklinikums Erlangen, will für diese Patienten im Rahmen einer Studie neue Behandlungsmethoden entwickeln. Die Leiterin des Bereichs Dermatoonkologie der Erlanger Hautklinik untersucht in Kooperation mit Kollegen der Universitätskliniken Regensburg und Würzburg, ob in solchen Fällen eine Kombination aus Immun- und Chemotherapie positiv wirken kann. Von der Stiftung Deutsche Krebshilfe erhält sie dafür Fördergelder in Höhe von 581.775 Euro.

Forschungsprojekt gegen Augenkrebs erhält 40.000 Euro von der Manfred-Roth-Stiftung

Viele wissen es nicht: Auch Augen können Krebs bekommen. Das Uveamelanom, oder Aderhautmelanom, ist dabei die häufigste und gefährlichste Form. Bei rund der Hälfte aller Patienten streuen Metastasen in den Körper – beinahe alle Betroffenen versterben daran. Eine interdisziplinäre Forschergruppe um Prof. Dr. Julio Vera-González und PD Dr. Beatrice Schuler-Thurner der Hautklinik (Direktor: Prof. Dr. med. univ. Gerold Schuler) des Universitätsklinikums Erlangen hat die dringliche Notwendigkeit erkannt, die Ausbreitung des Uveamelanoms zu verhindern. In einem Forschungsprojekt identifizieren die Wissenschaftler jetzt sogenannte Tumorepitope – Antigene, die auf der Oberfläche der Krebszellen sitzen und von den Killerzellen des Immunsystems erkannt werden können. Das große Ziel: eine Impfung zu entwickeln, die eine fatale Metastasierung für den Patienten verhindert. Das Projekt wird von der Manfred-Roth-Stiftung mit 40.000 Euro gefördert und die Spende im Rahmen des Matching-Funds-Programms der Forschungsstiftung Medizin am Uni-Klinikum Erlangen noch einmal um 20.000 Euro ergänzt.

Online-Register von Erlanger Wissenschaftlerin erhält Anschubfinanzierung in Höhe von 100.000 Euro

"Die Immunonkologie hat die Krebsbehandlung revolutioniert", sagt Prof. Dr. Lucie Heinzerling, Oberärztin der Hautklinik (Direktor: Prof. Dr. med. univ. Gerold Schuler) des Universitätsklinikums Erlangen. "Doch über einige Nebenwirkungen der neuen Tumortherapien ist noch zu wenig bekannt – das wollen wir mit einem speziellen Online-Register ändern." Dank einer großzügigen Förderung können Prof. Heinzerling, die den Bereich Dermatoonkologie der Erlanger Hautklinik leitet, und ihr Team dieses Vorhaben schneller in die Tat umsetzen: Die Anschubfinanzierung in Höhe von 100.000 Euro wird von der Bristol-Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie übernommen. "So ein Register hilft, Krankheitsverläufe besser zu verstehen", begründet Dr. Michael May, Mitglied des Stiftungsvorstands, die Förderzusage. „Und dadurch verbessert sich für die Patienten dank der Immuntherapie nicht nur die Behandlung der Krebserkrankung, sondern auch die Lebensqualität.“

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