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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Höchste Qualitätsstandards bei feingeweblicher Typisierung

Das Team des HLA-Labors der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Holger Hackstein) des Universitätsklinikums Erlangen darf sich ein weiteres Jahr lang mit dem Zertifikat „EFI-akkreditiert“ schmücken.

Erlanger Stammzellbank erfüllt höchste internationale Standards – bayernweit einzige Einrichtung mit NetCord-FACT-Akkreditierung

Drei Jahre dauerte er: der Weg zum NetCord-FACT-Zertifikat für die Stammzellbank der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Holger Hackstein) des Universitätsklinikums Erlangen – jetzt ist er geschafft. Die Transfusionsmedizin erhielt das international renommierte Zertifikat der Fachgesellschaft Foundation for the Accreditation of Cellular Therapy (FACT) – als eine von bundesweit nur vier Einrichtungen und als einzige Institution in Bayern. „Das ganze Team unserer Stammzellbank hat sich extrem engagiert für dieses Ziel eingesetzt und war mit vollem Einsatz dabei“, erklärt Oberarzt Prof. Dr. Volker Weisbach. „Nur deshalb erfüllt unsere Stammzellbank jetzt auch höchste internationale Standards. Das ist wie ein Ritterschlag für uns.“

Manfred-Roth-Stiftung unterstützt Untersuchung der Wirksamkeit von Blutplasma, das von ehemals SARS-CoV-2-infizierten Patienten gewonnen wird

Bei besonders schwerwiegenden Krankheitsverläufen nach Infektion durch das Corona-Virus soll das sogenannte Immunplasma den Patienten helfen, das Virus zu bekämpfen. Das Team um Prof. Dr. Holger Hackstein, Leiter der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen, gewinnt seit März von bereits genesenen SARS-CoV-2-Infizierten Blutplasma mit Antikörpern gegen das Virus. Die Manfred-Roth-Stiftung unterstützt nun die wissenschaftliche Untersuchung der klinischen Wirksamkeit des Immunplasmas bei Corona-Patienten. Dr. Wilhelm Polster und Klaus Teichmann von der Manfred-Roth-Stiftung übergaben deshalb jetzt einen Spendenscheck in Höhe von 40.000 Euro. Die Summe wird durch das Matching-Funds-Programm der Forschungsstiftung Medizin am Uni-Klinikum Erlangen auf insgesamt 54.000 Euro aufgestockt.

Aufgrund der positiven Resonanz auf die Behandlung mit Immunplasma wird der Aufruf der Transfusionsmedizin wiederholt

Nachdem der erste Aufruf der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen an genesene COVID-19-Patienten aufgrund extrem vieler Rückmeldungen vorerst eingestellt wurde, suchen die Mediziner nun erneut ehemalige Patienten. Mit ihrem Blutplasma könnten die mittlerweile Kurierten schwer kranken COVID-19-Patienten helfen. „Wir waren überwältigt von der immensen Zahl der ehemaligen Corona-Patienten, die sich uns im ersten Aufruf als Spender angeboten haben“, sagt Prof. Dr. Holger Hackstein, Leiter der Transfusionsmedizin des Uni-Klinikums Erlangen. „Da es vonseiten der behandelnden Ärzten eine sehr große Nachfrage nach dieser neuen Therapieform gibt, reaktivieren wir den Aufruf und bitten ehemals am Coronavirus Erkrankte, sich per E-Mail bei uns zu melden.“

Erlanger Experten stellen gemeinsam mit Wissenschaftsminister aktuelle Forschungsprojekte vor

Gleich drei wegweisende Forschungsprojekte im Kampf gegen das Coronavirus wurden heute (22.04.2020) von Wissenschaftlern am Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI) des Universitätsklinikums Erlangen bei einer Pressekonferenz mit dem bayerischen Wissenschaftsminister Bernd Sibler vorgestellt. Die Kernaussagen: 1. Ein passiver Impfstoff gegen das Coronavirus kann Ende des Jahres für klinische Studien verfügbar sein. 2. Mit einer Studie soll die Wirksamkeit eines Medikaments aus dem Blutplasma ehemaliger COVID-19-Patienten nachgewiesen werden. 3. Patienten mit entzündlichen Erkrankungen sind durch ihre Medikation besonders vor einer COVID-19-Infektion geschützt. „Mein Dank gilt den hoch engagierten Teams am Deutschen Zentrum Immuntherapie und an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die sich unermüdlich dem Kampf gegen das Virus stellen“, sagte Bernd Sibler.

Uni-Klinikum Erlangen darf SARS-COV-2 Immunplasma herstellen

Die Transfusionsmedizinische und Hämostaseologische Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen hat jetzt als eine der ersten Einrichtungen in Deutschland die behördliche Gestattung zur Herstellung von therapeutischen Plasma zur Behandlung von schwer erkrankten COVID-19 Patienten erhalten. „Wir sind sehr froh und dankbar für die zügige Bearbeitung unserer Antragsunterlagen durch die Regierung von Oberfranken“, sagt Prof. Dr. Holger Hackstein, Leiter der Transfusionsmedizin.

In wenigen Stunden haben sich auf den Aufruf an ehemalige Corona-Patienten der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen über 200 Personen gemeldet, die an COVID-19 erkrankt waren. Wir sind außerordentlich dankbar für diese positive und starke Resonanz aus der Bevölkerung. „Wir werden jetzt aus diesen Personen die passenden herausfinden, um aus ihrem Blut Antikörper gegen das Coronavirus zu gewinnen“, sagt Prof. Dr. Holger Hackstein, Leiter der Transfusionsmedizin. „Aktuell können wir keine weiteren Freiwilligen in unser Programm aufnehmen. Herzlichen Dank an alle, die ihre Bereitschaft erklärt haben. Wir melden uns bei allen, die für unser Projekt in Frage kommen und suchen aktuell keine weiteren Freiwilligen mehr“, sagt Prof. Hackstein.

Karl-Heinrich Burger und Gerhard Schmeisser spendeten zusammen über 1.100-mal Blut und wurden für ihr großes Engagement geehrt

Im Blutspendebereich der Transfusionsmedizinischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Holger Hackstein) des Universitätsklinikums Erlangen in der Schillerstraße 8 herrscht im August und September das, was man landläufig „Sommerloch“ nennt: Die blutspendefreudigen Studenten haben Erlangen während der Semesterferien verlassen, und auch viele andere treue Blutspender sind verreist. Da kommt es umso mehr auf langjährige Spender wie Karl-Heinrich Burger aus Heßdorf und Gerhard Schmeisser aus Erlangen an. Zusammen haben die beiden Männer bis heute über 1.100-mal Blut gespendet – meist Thrombozyten oder Blutplasma.

Bürgervorlesung am 24. Juni 2019 informiert über Ursachen, Diagnostik und Therapie von Hämatomen

Gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Glück gehabt! Oder etwa doch nicht? Meist sind Blutergüsse tatsächlich harmlos. Sie entstehen infolge von stumpfen Verletzungen und heilen in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst ab. Wann es aber doch sinnvoll ist, zum Arzt zu gehen, warum manche Menschen eher zu Blutergüssen neigen als andere, und was eigentlich die sogenannte PECH-Regel ist, darüber spricht Prof. Dr. Erwin Strasser, Oberarzt der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Holger Hackstein) des Universitätsklinikums Erlangen, in seiner Bürgervorlesung am Montag, 24. Juni 2019, um 18.15 Uhr.

Spenden in Höhe von insgesamt 3.580 Euro an die Stammzellbank für die Einlagerung von Nabelschnurblut

"Ich hab doch schon alles, was ich brauche", dachte sich Christa Meyer vor ihrem 77. Geburtstag im Dezember 2018 und bat ihre Gäste, statt noch mehr Schüsseln, Vasen oder Blumen lieber Geld für den guten Zweck zu geben. Ihre langjährige Freundin Christa Matschl hatte anlässlich ihres eigenen 75. Jahrestags im Oktober bereits die gleiche Idee gehabt. Jetzt übergaben die beiden Frauen einen gemeinsamen Scheck in Höhe von insgesamt 3.580 Euro an die Stammzellbank der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Holger Hackstein) des Universitätsklinikums Erlangen. Dank dieser und weiterer Spenden werden hier Stammzellen aus Nabelschnurblut präpariert und eingelagert, um zum Beispiel Leukämiepatienten zu helfen.

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