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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Uni-Klinikumsmitarbeiter können künftig Begleiter des Hospizvereins empfehlen

Vertreter des Universitätsklinikums Erlangen und des Hospiz Vereins Erlangen e. V. haben heute (6.3.2019) einen neuen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Vereinbarung soll die Betreuung und Begleitung schwerst- und sterbenskranker Patienten maßgeblich verbessern. Während der Hospiz Verein Erlangen und die Palliativmedizinische Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Christoph Ostgathe) des Uni-Klinikums Erlangen schon seit Jahren gut zusammenarbeiten, umfasst der neue Vertrag das gesamte Uni-Klinikum. "Palliativpatienten werden in unserem Haus seit fast neun Jahren auf hohem medizinischen und pflegerischen Niveau betreut", sagte Prof. Ostgathe. "Zum einen auf unserer Palliativstation, zum anderen durch unseren Palliativmedizinischen Dienst. Nun erweitern und intensivieren wir das bestehende Angebot zum Wohl unserer Patienten."

Förderverein der Palliativmedizin erhält 2.000-Euro-Spende

Am Lebensende zählt das Wesentliche – da schlägt man sich nicht mehr mit den kleinen Alltagssorgen herum, sondern möchte so viel Zeit wie möglich mit der Familie und mit Freunden verbringen, noch einmal Musik hören, das Lieblingsessen genießen oder sogar einen Ausflug machen. Die Mitarbeiter der Palliativmedizinischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Christoph Ostgathe) des Universitätsklinikums Erlangen versuchen daher, viele letzte Wünsche in die Tat umzusetzen. Da nicht alles aus den regulären Mitteln zu bezahlen ist, braucht es die Unterstützung des Vereins zur Förderung der Palliativmedizin am Universitätsklinikum Erlangen e. V. An diesen spendete die Belegschaft der Firma Cerner Health Services Deutschland GmbH jetzt 2.000 Euro.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zeichnet Forschungsarbeit zum Umgang mit multiresistenten Erregern am Lebensende aus

Sowohl in der Geriatrie als auch in der Palliativmedizin brauchen Patienten eine spezielle Pflege. Der medizinische und pflegerische Fokus liegt in beiden Fällen vor allem darauf, die Lebensqualität in der letzten Lebensphase bestmöglich zu verbessern und zu erhalten. Dazu gehören die Schmerzbehandlung und die soziale Inklusion. Tragen Patienten aber multiresistente Erreger (MRE) in sich, steht gerade letzteres im Konflikt mit notwendigen Hygienemaßnahmen und der Isolation von Patienten. Den Schutz aller Beteiligten und den Wunsch nach Begegnung und Nähe mit Angehörigen zu vereinen, wird dann zur Gratwanderung. Die Palliativmedizinische Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Christoph Ostgathe) des Universitätsklinikums Erlangen hat im Rahmen einer Studie daher Handlungsempfehlungen auf der Basis von Erfahrungen sowie Wünschen und Vorschlägen von Patienten, Angehörigen, Mitgliedern des Versorgungsteams und institutionellen Vertretern aus der Geriatrie und aus der Palliativmedizin entworfen. Die wissenschaftliche Tätigkeit um die Weiterentwicklung der Palliativmedizin wurde jetzt von der DGP mit einem Förderpreis geehrt.

Benefizlauf brachte 1.300 Euro für den Förderverein Palliativmedizin

Von Prag nach Nürnberg verläuft die 324 Kilometer lange Via Carolina - die alte Reise- und Handelsroute, die ambitionierte Läufer beim "Via Carolina Running" zurücklegen. Der Lauf wurde vor zwölf Jahren ins Leben gerufen. Seither laufen die Teilnehmer regelmäßig für einen gemeinnützigen Zweck, seit zwei Jahren unter dem Motto "Laufen gegen Krebs". Am 7. und 8. Juli 2018 wurde jetzt mit einem Benefizlauf dem Begründer des Laufs, Mario Wallrath, gedacht, der im März 2017 in der Palliativmedizinischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Christoph Ostgathe) des Universitätsklinikums Erlangen verstarb.

Erlanger Wissenschaftler entwickeln Verfahren zur berührungslosen Detektion der Herztöne

Elektrotechniker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus und der Palliativmedizinischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen ein Verfahren entwickelt, mit dem Herztöne per Radar zuverlässig detektiert und diagnostiziert werden können. Mobile Radargeräte könnten künftig herkömmliche Stethoskope ersetzen, außerdem ist eine permanente berührungslose Überwachung der Vitalfunktionen mit stationärem Radar möglich. Die Ergebnisse wurden jetzt im renommierten Fachjournal Scientific Reports veröffentlicht (Scientific Reports: Radar-Based Heart Sound Detection, doi: 10.1038/s41598-018-29984-5).

Patienten, Patientenvertreter und Öffentlichkeit sollen zukünftig mitreden, wenn es um palliativmedizinische Forschung geht

Die Forschung im Bereich der Palliativmedizin wird zu großen Teilen durch öffentliche Mittel gefördert, etwa durch Ministerien oder Stiftungen. Ziel der Forschung ist es immer, die Bürger besser zu versorgen. Deshalb ist es konsequent, eben jene auch selbst an der wissenschaftlichen Arbeit zu beteiligen und ihnen Gestaltungsmöglichkeiten zu geben. "Forschungsförderer wünschen sich zunehmend die Beteiligung der Öffentlichkeit. Doch zumindest in Deutschland ist diese Einbindung noch nicht systematisch umgesetzt", erklärt Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen. "In der Palliativmedizin des Uni-Klinikums Erlangen wollen wir das im Zuge des Patient and Public Involvement (PPI) nun ändern."

Mitglieder des TSV 73 Marloffstein spenden an den Förderverein Palliativmedizin

Thomas Stahl war Fußballer im TSV 73 Marloffstein e. V. Nach einer Darmkrebserkrankung verstarb er im Jahr 2012 im Alter von 43 Jahren in der Palliativmedizinischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Christoph Ostgathe) des Universitätsklinikums Erlangen. In Gedenken an ihren Freund und Mitspieler veranstalteten die TSV-Mitglieder im Juli 2018 ein Wohltätigkeitsturnier, bei dem alle teilnehmenden Mannschaften ihre Antrittsgebühr spendeten. Die Summe wurde durch Firmen- und Privatspenden weiter aufgestockt und ging nun als paritätische Spende an die Deutsche Krebshilfe und den Verein zur Förderung der Palliativmedizin am Universitätsklinikum Erlangen, der 2011 gegründet wurde. Prof. Ostgathe nahm den Scheck über 1.700 Euro von Vereinsmitglied Felix Fastnacht, dem Vorsitzenden des TSV 73 Marloffstein, Norbert Knoesel, und der Tochter des Verstorbenen, Johanna Stahl, entgegen.

Bürgervorlesung am 11. Juni 2018 diskutiert Methadon und Cannabis zur Behandlung Schwerkranker

Patienten, die an schweren Erkrankungen leiden, haben meist schon verschiedene Therapien hinter sich. Während die Behandlungen bei manchen Betroffenen gut anschlagen, müssen andere erkennen, dass sich ihr Zustand nicht verbessert. Zunehmend werden in der Öffentlichkeit Therapiemethoden wie die Verabreichung von Methadon oder Cannabis diskutiert. Wann die beiden Stoffe nach dem Stand der Wissenschaft sinnvoll eingesetzt werden können, darüber spricht Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung, im Rahmen seiner Bürgervorlesung am Montag, 11. Juni 2018. Der Eintritt ist frei.

Die für den 13.06.2018 um 18:15 geplante Ringvorlesung „Umgang mit der Wahrheit bei Demenz“ von PD Dr. Martina Schmidhuber muss leider aus persönliche Gründen entfallen. Wir bemühen uns, diesen Vortrag im nächsten Semester nachzuholen.

 

Verein Lenas Pferde erfüllt schwerstkranker Pferdeliebhaberin einen ihrer letzten Wünsche

Ein Sprichwort besagt: Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück dieser Erde. Doch was, wenn man selbst so schwer krank ist, dass man nicht mehr über Felder und Wiesen reiten kann? Angehörige einer Patientin der Palliativstation wollten der Pferdeliebhaberin noch mal die große Freude ermöglichen, den samtigen Kopf eines Pferdes zu streicheln. Sie hatten sich deshalb an Lenas Pferde e. V. gewendet und ihr Vorhaben gemeinsam geplant. Als das Pferd dann tatsächlich auf der Terrasse der Palliativstation stand, suchte die Ponydame nach anfänglicher Scheu schnell die Nähe zur Patientin. Deren Tochter versicherte ihrer kranken Mutter immer wieder, dass es wirklich ein echtes Pferd sei, was da ihre Hand liebkost, nicht etwa ein Schaukelpferd.

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